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Geste auf Südafrika-Reise Meghan solidarisiert sich mit Gewaltopfern

Herzogin Meghan nutzt die Aufmerksamkeit für die Südafrikareise mit ihrem Mann Harry für ein Thema, das ihr am Herzen liegt. Demonstrativ bringt sie ein Band an dem Ort an, an dem vor wenigen Wochen eine junge Studentin brutal ermordet wurde. Sie will damit die Öffentlichkeit für Gewalt gegen Frauen sensibilisieren.

Herzogin Meghan hat mit einer bewegenden Geste während ihres Aufenthalts in Südafrika für Aufsehen gesorgt. Die Gattin von Prinz Harry besuchte die Gedenkstätte der mit 19 Jahren ermordeten Studentin Uyinene Mrwetyana in Kapstadt. Sie brachte eine gelbe Schleife an dem Tatort an.

Ein Bild von der Aktion ließ Meghan via Instagram verbreiten. In dem Beitrag begründete Meghan die Geste damit, sie wolle "Anteil nehmen und Solidarität bekunden mit jenen, die sich gegen Gewalt gegen Frauen und Frauenmord aussprechen".

Sie und ihr Mann hätten den Fall aus der Ferne verfolgt und wollten bei ihrem Besuch in Südafrika das Augenmerk auf das Schicksal der jungen Frau lenken, schreibt die Herzogin weiter. Meghan habe auch mit der Mutter des Mordopfers gesprochen und ihr kondoliert.

Mrwetyana war am 24. August in einem Kapstadter Vorort gefoltert, vergewaltigt und anschließend brutal ermordet worden. Die junge Studentin wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand unter einem Vorwand in eine Postfiliale gelockt, wo der Täter zuschlug. Der Post-Mitarbeiter hat die Tat gestanden.

Die brutale Tat hat eine landesweite Bewegung ausgelöst, die sich dem Kampf gegen Gewalt gegen Frauen stellt. Meghan schrieb in ihrem Instagram-Beitrag, sie habe während ihres Besuchs in Südafrika viel über diese Bemühungen gelernt. Ihre Unterstützung drückte sie mit dem Hashtag #AmINext aus – unter diesem Kürzel drücken viele Menschen in den Sozialen Medien ihre Solidarität mit Mrwetyana aus.

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Quelle: ntv.de, jog