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Neues Video aufgetaucht Naidoo verteufelt Fridays for Future

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Hält nichts von Klimaforschern: Xavier Naidoo.

(Foto: imago images/Scherf)

Ein neues Video von Xavier Naidoo untermauert die Vorwürfe gegen den Musiker, ein Verschwörungstheoretiker zu sein. Für den 49-Jährigen steckt hinter der Klimabewegung Fridays for Future nämlich der Antichrist.

Nachdem sich Xavier Naidoo durch Aussagen in einem Video mit Rassismus-Vorwürfen ausgesetzt sah, wirft ein neues Video die Frage auf, ob der Sänger ein Klimaleugner ist. Ein Video auf Twitter zeigt Naidoo, wie er eine wirre Rechnung aufstellt. "Es ist heute der 20. September, ein sogenannter Friday for Future - FFF", sagt Naidoo in dem Video. Der Buchstabe stehe an sechster Stelle im Alphabet und wenn man die Buchstaben durch Zahlen ersetzt, dann bedeute das 666, so Naidoo. "Dann weiß man auch wieder, wer dahinter steckt", betonte der Sänger in Hinblick auf die Zahl, die symbolisch für den Antichristen steht. Das Video soll aus dem gleichen Telegram-Kanal stammen wie die beiden zuvor veröffentlichen Videos.

Im Video richtet sich der 49-Jährige an den Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber und den Astrophysiker Harald Lesch. Die beiden Wissenschaftler würden auf jeden Fall noch von ihm zu hören bekommen, betonte Naidoo. "Ich denke, ich kriege das vielleicht hin, dass der Oliver Janich und ich mit denen mal eine kleine Debatte, eine Diskussion führen können und im Sinne der guten Sache streiten. Möge der Bessere gewinnen. Der mit den Fakten." Janich ist ein bekannter Verschwörungstheoretiker.

Das wirre Video gipfelt in einer Aussage Naidoos über seinen Fuhrpark. Er werde keines seiner Autos verschrotten, "wegen einer Klimahysterie, die vor Gericht keine Chance hat". Anschließend bezeichnete er Schellnhuber und Lesch als Lügner und forderte beide auf, die Angelegenheit vor Gericht zu klären.

Vor wenigen Tagen wurde Naidoo nach dem Auftauchen zweier Videos vorgeworfen, Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit zu schüren. Dem widersprach Naidoo. "Ich setze mich seit Jahren aus tiefster Überzeugung gegen Ausgrenzung und Rassenhass ein. Liebe und Respekt sind der einzige Weg für ein gesellschaftliches Miteinander", schrieb er auf Facebook.

In den Kommentarspalten zu dem Video werfen zahlreiche Nutzer dem Sänger Rassismus vor. Der Fernsehsender RTL sah nach Naidoos Stellungnahme offenbar weiteren Klärungsbedarf und nahm den Sänger aus der "Deutschland sucht den Superstar"-Jury. Eine Rückkehr schloss der Sender aus.

Quelle: ntv.de, mba