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Juristischer Ärger ohne Ende US-Polizei nimmt R. Kelly erneut in Haft

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R. Kelly war vor seiner erneuten Verhaftung auf Kaution frei.

(Foto: REUTERS)

Nun schon zum dritten Mal erweitert die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen den US-Sänger R. Kelly. In 13 weiteren Fällen geht es um Verführung Minderjähriger und Behinderung der Justiz. Als erste Konsequenz verhaftet ihn die US-Bundespolizei in Chicago nun wieder.

Der US-Sänger R. Kelly ist wegen des Verdachts auf Kinderpornografie und weiterer Vergehen erneut verhaftet worden. Wie die "New York Times" berichtete, nahm die US-Bundespolizei den 52-jährigen R&B-Star in Chicago fest. Insgesamt wirft die Staatsanwaltschaft Kelly demnach 13 weitere Vergehen vor, darunter auch Verführung einer Minderjährigen und Justizbehinderung.

Kelly war bereits im Februar wegen schweren sexuellen Missbrauchs in zehn Fällen verhaftet worden, drei der Opfer waren demnach zur Tatzeit noch minderjährig. Im Mai erweiterte die Staatsanwaltschaft schon einmal die Anklage. Der Musiker weist alle Vorwürfe zurück. Er befand sich bisher gegen Kaution auf freiem Fuß. Bei einem Schuldspruch drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft.

Der in den 90er-Jahren durch den Hit "I Believe I Can Fly" weltberühmt gewordene Musiker wird seit vielen Jahren des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Vor mehr als zehn Jahren war der Sänger in einem Kinderpornografie-Prozess freigesprochen worden.

Quelle: n-tv.de, jog/AFP

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