Politik

"Uneingeschränktes Vertrauen" Scholz hält Lambrecht weiter für "erstklassig"

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Kanzler Scholz lässt mitteilen, dass er weiter sehr gut mit Verteidigungsministerin Lambrecht zusammenarbeite.

(Foto: picture alliance/dpa)

Verteidigungsministerin Lambrecht sorgt mit ihrem unbedarften Silvestervideo neben Spott auch für massive Kritik. Kanzler Scholz lässt nun ausrichten, dass er weiter an ihr als Ressortchefin festhalte.

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hat auch nach ihrem Silvestervideo öffentlichen Rückhalt von Kanzler Olaf Scholz. Auf die Frage, ob die Verteidigungsministerin weiter das uneingeschränkte Vertrauen des Bundeskanzlers genieße, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner : "Ja, selbstverständlich." Er bekräftigte: "Der Bundeskanzler arbeitet gut und vertrauensvoll mit allen Kabinettskolleginnen und -kollegen zusammen. Und das gilt selbstverständlich auch für die angesprochene Ministerin."

Auf Nachfrage stellte Büchner klar, dass der Kanzler auch an seiner Aussage vom Dezember festhalte, wonach er Lambrecht für eine "erstklassige Verteidigungsministerin" halte. "Daran hat sich nichts geändert."

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Mit ihrem am Wochenende über Instagram verbreiteten Video hatte Lambrecht zum wiederholten Mal große Kritik auf sich gezogen. Sie bilanziert darin das vom Krieg in der Ukraine geprägte Jahr 2022, ihre Worte gehen aber mehrfach im Pfeifen von Silvesterraketen und explodierenden Böllern unter. Zudem sagte sie, dass der Krieg in der Ukraine für sie mit vielen besonderen Eindrücken und Begegnungen mit interessanten Menschen verbunden gewesen sei. "Dafür sage ich ein herrliches Dankeschön", sagte sie weiter.

Aus der Union gibt es Rücktrittsforderungen. Mit Interesse wird erwartet, ob und wie sich die SPD auf der Jahresauftaktklausur ihrer Bundestagsfraktion in der kommenden Woche zu der Ministerin stellt.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa/AFP

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