Hoffmann hofft auf HSV-Lizenz ohne Auflagen

Fußball-Zweitligist Hamburger SV rechnet erneut mit einer Lizenzerteilung ohne Auflagen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir die Lizenz für beide Ligen ohne Auflagen und Bedingungen erhalten werden", sagte Vorstandschef Bernd Hoffmann im "Hamburger Abendblatt" (Mittwoch). Gerüchte über eine drohende Insolvenz wies er vehement zurück: "Das Szenario einer Zahlungsunfähigkeit ist ausgeschlossen."
Bis Freitag (15.30 Uhr) muss der finanziell angeschlagene, aber auf einem Aufstiegsplatz zur 1. Liga stehende Traditionsclub bei der Deutschen Fußball Liga die Lizenz-Unterlagen für 2019/20 einreichen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen.
Die Zuversicht basiert trotz 85,4 Millionen Euro Verbindlichkeiten auf zwei Säulen. Zum einen ist Investor Klaus-Michael Kühne zur Verlängerung des Vertrags über die Namensrechte am Volksparkstadion bereit. "Es gibt noch offene Fragen, aber eine Verständigung scheint möglich zu sein", sagte Kühne, der 20,57 Prozent Anteile an der HSV Fußball AG hält
Zuletzt hatte der 81-Jährige für einen Vierjahresvertrag 16 Millionen Euro bezahlt. Zum anderen setzt der HSV erneut auf eine Fananleihe, die schon früher wesentlicher Bestandteil bei der Lizenzerteilung war. Der klamme Club ist dabei auf einem guten Weg, denn er hat schon gut 13 der angepeilten 17,5 Millionen Euro zusammen, mit denen die erste Anleihe in gleicher Größenordnung abgelöst werden soll.
Darüber hinaus ist Kühne unter bestimmten Bedingungen bereit, erneut frisches Geld nachzuschießen. Er sei dafür, dass sich die AG "so viel Eigenkapital wie möglich beschafft, um ihre finanziellen Grundlagen zu stabilisieren und im Falle des Aufstiegs genügend Möglichkeiten besitzt, die Mannschaft zu verstärken", meinte Kühne. Und betonte: "Dabei würde ich mich - gemeinsam mit anderen - gern engagieren."
DFB will angeblich eSport-Nationalmannschaft gründen

Das rasante Wachstum des eSports lässt offenbar auch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht kalt. Wie die "Sport Bild" berichtet, will das Präsidium des Verbandes am Donnerstag die Gründung einer eSport-Nationalmannschaft beschließen. Diese soll im Konsolenspiel FIFA 19 am "eNationsCup" am 13. und 14. April teilnehmen. Der Weltverband FIFA hat 20 Nationen eingeladen, unter anderem auch den DFB. Der Austragungsort des Turniers ist noch unklar.
Zwei Spieler sollen den DFB vertreten, als Favoriten gelten laut "Sport Bild" der 20-jährige Michael "MegaBit" Bittner und sein 22-jähriger Teamkollege Mohammed "MoAuba" Harkous von Werder Bremen. Das Spitzenduo hatte die Werderaner in der laufenden Saison zum Titel in der VBL Club Championship geführt.
84. Minute in München: Sadio Mané macht den Deckel drauf
Gerade erst ist Divock Origi eingewechselt, da spielt der Liverpooler den entscheidenden Pass nach rechts außen auf Mohamed Salah, der chippt den Ball im hohen Bogen durch den Bayern-Strafraum. Am langen Pfosten steht Sadio Mané und nickt per Kopf zu seinem zweiten Treffer des Abends ein: 3:1. Das Spiel ist durch, der FC Bayern wird diese Aufholjagd wohl nicht mehr packen.
Update 22:52 Uhr: Das Spiel ist aus. Es bleibt beim 3:1 für den FC Liverpool. Bayern München ist raus aus der Champions League.
69. Minute in München: van Dijk köpft Liverpool in Front

Eine Ecke von Trent Alexander-Arnold von der linken Seite kann Manuel Neuer grade noch wegwischen. Die anschließende zweite Ecke von der anderen Seite tritt James Milner jedoch maßgenau auf dem Kopf von Virgil van Dijk. Der Liverpooler nickt an Neuer vorbei ins linke Toreck zum 2:1 für die Gäste ein. Zweite Führung, zweites Auswärtstor. Bayern hat 20 Minuten für mindestens zwei weitere Tore.
Im Parallelspiel hat Olympique Lyon in der 58. Minute durch Tousart den Anschluss geschafft: noch 2:1 für den FC Barcelona.
Radrennen: Fahrer aus deutschem Team fahren Passanten um

Beim italienischen Rad-Etappenrennen Tirreno-Adriatico hat ein Unfall eines Passanten mit zwei Fahrern des deutschen Teams Bora-hansgrohe das Mannschaftszeitfahren überschattet. Der Pole Rafal Majka, 2014 und 2016 Gewinner des Bergtrikots bei der Tour de France, und der Italiener Oscar Gatto prallten wenige Minuten nach dem Start in Lido di Camaiore mit einem Fußgänger zusammen, der gerade die Straße überquerte.
Gatto zog sich bei dem Unfall einige Prellungen zu, Majka erwischte es etwas schlimmer. "Er ist ziemlich hart aufgeprallt und hat sich Blutergüsse und Abschürfungen am Kopf zugezogen. Weitere Untersuchungen müssen durchgeführt werden, um auszuschließen, dass Rafal eine Gehirnerschütterung erlitten hat", sagte Bora-Teamarzt Jan-Niklas Droste.
Beide Fahrer konnten die 21,5 km lange Auftaktetappe beenden. Zu dem Gesundheitszustand des Fußgängers wurden keine Angaben gemacht.
39. Minute in München: Eigentor Matip, Bayern gleicht aus

Bei einem schnell ausgeführten Freistoß hebt Virgil van Dijk das Abseits auf. Serge Gnabry tankt sich auf der rechten Seite durch und schlägt den Ball scharf in die Mitte. Dort kann Liverpool-Verteidiger Joel Matip den Ball nur noch aus kurzer Entfernung ins eigene Tor abfälschen: Ausgleich - 1:1. Bayern braucht noch ein Tor zum Weiterkommen.
Update 21:48 Uhr: Mit dem 1:1 geht es in die Halbzeitpause.
26. Minute in München: Liverpool geht in Führung

Ein langer Ball von van Dijk, ein verlorener Zweikampf von Rafinha und ein Fehler von Manuel Neuer: Sadio Mané trifft zum 1:0 für den FC Liverpool. Damit muss der FC Bayern für ein Weiterkommen ins Viertelfinale nun mindestens zwei Tore schießen. Ein Unentschieden würde den Münchenern aufgrund der Auswärtstorregel nicht reichen. Auch eine Verlängerung wird es damit nicht mehr geben.
In Barcelona erhöht in der 31. Minute Philippe Coutinho auf Vorlage von Luis Suarez zum 2:0 für den Gastgeber.
13. Minute in München: Liverpool muss Kapitän auswechseln

Nach einem Zusammenstoß mit Bayerns James Rodriguez geht es für Liverpool-Kapitän Jordan Henderson nicht weiter. Nach nur 13 Minuten muss Jürgen Klopp seinen Mittelfeldstrategen vom Feld nehmen. Die medizinische Abteilung hatte Hendersons umgeknickten Knöchel zunächst getapet, nun aber kommt Fabinho beim Stand von 0:0 für den 28-Jährigen ins Spiel.
Im Parallelspiel führt der FC Barcelona unterdessen seit der 18. Minute durch einen in die Tormitte gechippten Foulelfmeter von Lionel Messi. Auch Barcelona hatte im Hinspiel auswärts bei Olympique Lyon nur ein 0:0 geholt.
Mitschüler vor Amoklauf gerettet: Barca feiert besonderen Gast

Im zweiten Achtelfinal-Rückspiel der Champions League hat der FC Barcelona gegen Olympique Lyon einen besonderen Gast. Barcelona-Fan Anthony Borges fiebert unter den Zuschauern mit den Gastgebern. Der 16-Jährige hatte im Februar letzten Jahres bei einem Amoklauf in einem College im US-amerikanischen Parkland mehrere seiner Mitschüler vor dem Amokschützen geschützt.
Der Schüler hatte seine Kameraden in einen Klassenraum gesperrt und mit seinem Körper die Tür blockiert. Der Amokläufer schoss bei dem Versuch, in den Klassenraum einzudringen, Borges fünf Mal in den Rücken und verletzte ihn lebensgefährlich. Nach vielen Monaten und zahlreichen Operationen erholte sich Borges, der 2016 Schüler der Barça Academy in Lauderhill, Florida, war.
Der FC Barcelona hörte von Borges-Einsatz über die Akademie, der ehemalige Vizepräsident Manel Arroyo besuchte den Schüler in Florida und brachte ein von den Spielern unterschriebenes Trikot des FC Barcelona mit. Nach der vollständigen Genesung des Fußball-Fans erfolgte nun die Einladung, damit Borges seine Idole live sehen könne.
Paukenschlag in Wattenscheid: Neururer wohl neuer Sportlicher Leiter

Beim Fußball-Regionalligisten Wattenscheid 09 bahnt sich eine personelle Überraschung an. Wie WAZ und Reviersport berichteten, soll der langjährige Bundesliga-Trainer Peter Neururer neuer Sportlicher Leiter beim früheren Erstligisten werden. Auf SID-Anfrage bestätigte Neururer, dass es am Donnerstag eine Pressekonferenz geben werde, bei der er "wohl dabei sein" werde. Der 63-Jährige fügte vielsagend an: "Kommen Sie vorbei, dann wissen Sie mehr."
Neururer hatte zuletzt von April 2013 bis Dezember 2014 als Trainer des VfL Bochum gearbeitet. Mit dem Revierklub hatte er in seiner ersten Amtszeit von Dezember 2001 bis Juni 2005 die größten Erfolge gefeiert. Unter anderem führte Neururer die Bochumer in der Saison 2003/04 auf den fünften Platz in der Bundesliga und damit in den UEFA-Cup.
Wattenscheid hatte zu Jahresbeginn für Negativschlagzeilen gesorgt, als der Klub kurz vor dem finanziellen Aus stand. Eine Crowdfunding-Aktion brachte 140.000 Euro ein, der Aufsichtsratsvorsitzende Oguzhan Can steuerte den Rest der benötigten 350.000 Euro bei.
Rafinha und Ribéry starten gegen Liverpool, Bank für Boateng
Der FC Bayern München empfängt den FC Liverpool zum Achtelfinal-Rückspiel der Champions League ohne Jerome Boateng in der Startelf. Nach dem hart erkämpften 0:0 im Hinspiel läuft Javi Martinez erneut als Abräumer auf der Sechserposition im Mittelfeld auf.
Während Liverpool-Coach Jürgen Klopp bei Liverpool wieder auf Abwehrchef Virgil van Dijk bauen kann, muss Bayern-Trainer Niko Kovac den Wegfall des wegen einer Gelbsperre fehlenden Rechtsverteidigers Joshua Kimmich kompensieren. Auf der Seite von Liverpool-Angreifer Sadio Mané soll Rafinha die Lücke in der Viererkette schließen. Auf der linken Abwehrseite kehrt David Alaba nach Verletzung in die Startelf zurück. Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw sitzt Jerome Boateng hingegen nur auf der Bank.
Thomas Müller fehlt nach seinem Kung-Fu-Foul weiterhin rot-gesperrt. Auch Offensiv-Wirbel Kingsley Coman schafft es nach seiner Verletzung im Hinspiel nicht in die Startelf. An seiner Stelle stürmt Franck Ribery über links und soll gemeinsam mit Serge Gnabry auf der anderen Seite Mittelstürmer Robert Lewandowski mit Bällen versorgen. Coman sitzt, anders als Müller, allerdings auf der Bank und ist so eine Option für eine Einwechslung.
Und so geht es der FC Liverpool an. Anders als im Hinspiel bringt Jürgen Klopp den Kämpfer James Milner für das zentrale Mittelfeld. Der Ex-Leipziger Naby Keita ist dafür nicht mit dabei.
Southgate nominiert BVB-Senkrechtstarter Sancho für EM-Quali

BVB-Profi Jadon Sancho gehört zum Kader der englischen Fußball-Nationalmannschaft für die ersten Qualifikationsspiele zur Europameisterschaft 2020. England-Trainer Gareth Southgate berief den 18 Jahre alten Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund, der bisher drei A-Länderspiele absolviert hat, in sein Aufgebot für die Partien gegen Tschechien am 22. März in London und gegen Montenegro am 25. März in Podgorica.
Erstmals im Kader der Three Lions steht Declan Rice vom Premier-League-Club West Ham United. Der 20-Jährige hatte sämtliche Jugendabteilungen der Republik Irland durchlaufen und auch drei Freundschaftsspiele mit der irischen A-Nationalmannschaft absolviert, entschied sich aber dann im vergangenen Jahr, in Zukunft für England zu spielen. Die FIFA hatte den Wechsel vor kurzem bestätigt.
Die meisten Spieler in Southgates Aufgebot stellt erneut Tottenham Hotspur. Der Champions-League-Viertelfinalist, der sich im Achtelfinale gegen Borussia Dortmund und Sancho durchgesetzt hatte, schickt fünf Profis zu den Qualifikationsspielen - Harry Kane, Dele Alli, Eric Dier, Danny Rose und Kieran Trippier stehen im Kader.
Alle Deutschen packen "Raw Air"-Quali, Kraft führt
Der Österreicher Stefan Kraft hat die Gesamtführung der zehntägigen "Raw Air"-Serie übernommen. Der Skisprung-Weltmeister von 2017 gewann überlegen die Qualifikation für das Springen in Trondheim am Donnerstag und verdrängte Robert Johansson von der Spitze. Der Norweger musste sich vor eigenem Publikum mit Rang acht begnügen. Kraft, der die Serie bei der Premiere 2017 für sich entschieden hatte, liegt nach acht von 15 Sprüngen mit 1075,9 Punkten knapp vor Johansson (1070,6).

Angeführt von Weltmeister Markus Eisenbichler schafften alle sieben deutschen Springer den Einzug in den Wettkampf am Donnerstag um 17.00 Uhr. Auch Constantin Schmid (Oberaudorf) als Zehnter und Richard Freitag (Aue) auf Position 13 überzeugten auf der Granasen-Schanze.
Den Sprung unter die besten 50 schafften aus deutscher Sicht zudem Vizeweltmeister Karl Geiger (Oberstdorf/23.), Stephan Leyhe (Willingen/29.), Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding/33.) und Pius Paschke (Kiefersfelden/45.).
In der Qualifikation gescheitert sind dagegen der bislang in der Gesamtwertung auf Rang neun geführte Slowene Domen Prevc sowie Oldie Noriaki Kasai (46) aus Japan.
Kovac: "Nicht erwarten, dass wir die Maske runterreißen"

"Man kann nicht erwarten, dass wir die Maske runterreißen"
Auf das, was hinter der Bayern-Maske passiert, hat der Kollege Tobias Nordmann ausführlich vorausgeblickt.
NOFV begründet Sperre für Chemnitzer Frahn mit "Unsportlichkeit"

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat die vorläufige Sperre gegen den Chemnitzer Daniel Frahn mit unsportlichem Verhalten des Mittelstürmers begründet.
"Zur Aufrechterhaltung eines geordneten Rechtswesens und der sportlichen Disziplin erachtete es das Sportgericht als dringend geboten, den Spieler Frahn vorläufig zu sperren", teilte der NOFV mit.
Die Sperre gilt bis zur endgültigen Entscheidung des Sportgerichts. Einen Termin hierfür nannte der NOFV bisher aber nicht.
Der 31 Jahre alte Top-Torjäger des Regionalligisten Chemnitzer FC hatte am vergangenen Samstag beim 4:4 gegen die VSG Altglienicke beim Torjubel ein T-Shirt mit der Aufschrift "Support your local Hools" (Unterstütze deine lokalen Hools) hochgehalten.
Dies wertete das Sportgericht als unsportliches Verhalten. Bereits vor dem Spiel war es zu einer Trauerbekundung im Stadion für einen toten CFC-Fan gekommen, der als Mitbegründer einer ehemaligen rechtsextremen Organisation gilt.
Bahnschranke stoppt Radprofis bei Paris-Nizza
Nachdem die ersten beiden Etappen der traditionsreichen Rundfahrt Paris-Nizza durch starken Wind und schwere Stürze begleitet wurden, kam es am vierten Tag zu einem kuriosem Vorfall. So wurde das Hauptfeld nach rund 80 Kilometern von einer Bahnschranke gestoppt und musste rund dreieinhalb Minuten warten. Daraufhin stoppte die Rennjury die Spitzengruppe zu einer ebenso langen Zwangspause, um keinen Wettbewerbsvorteil aufkommen zu lassen.
Die Etappe gewann Magnus Cort Nielsen. Der 26 Jahre alte Däne aus der kasachischen Astana-Mannschaft konnte sich nach 212 hügeligen Kilometern von Vichy nach Pélussin mit sieben Sekunden Vorsprung auf den Belgier Thomas de Gendt behaupten.
Beide Profis gehörten wie auch der Potsdamer Christoph Pfingsten (Bora-hansgrohe) zu einer 13-köpfigen Spitzengruppe, die sich mit fortlaufender Renndauer immer mehr reduzierte. Neuer Träger des Gelben Trikots ist der Pole Michal Kwiatkowski (Team Sky), der den zuvor zweimal siegreichen Niederländer Dylan Groenewegen an der Spitze der Gesamtwertung ablöste.
Inter-Trainer: Hütter-Sperre ist "eine Schande"

Inter Mailands Trainer Luciano Spalletti kann die Sperre für seinen Kollegen Adi Hütter vor dem Europa-League-Spiel gegen Eintracht Frankfurt nicht nachvollziehen. "Es ist eine Schande. Ich habe unvergessliche Erinnerungen an Spiele, bei denen ich auf europäischer Bühne dabei war. Das wird ihm ähnlich gehen. Die fairste Sache wäre, wenn alle guten Spieler und die Trainer morgen Abend dabei sein könnten", sagte Spalletti am Mittwoch in Mailand.
Am Donnerstag (21.00 Uhr im Liveticker auf n-tv.de) wird Hütter, der für einen Tritt gegen eine Wasserflasche gesperrt wurde, im San Siro von seinem Assistenten und Vertrauten Christian Peitinger ersetzt.
Der Italiener Spalletti ermahnte sein Team, sich komplett auf die Aufgabe im Europapokal-Achtelfinale zu konzentrieren. "Wir müssen unseren Fokus auf dieses Match legen und dürfen noch nicht an das Derby gegen den AC Mailand denken", sagte er. Am Sonntag wartet das auch für die Liga-Tabelle brisante Duell mit dem Stadtrivalen.
Seine Elf vom Hinspiel (0:0) muss Spalletti definitiv verändern: Defensivspieler Kwadwo Asamoah und Torjäger Lautaro Martinez fehlen gelbgesperrt, dem zuletzt angeschlagenen Marcelo Brozovic könnte am Donnerstag ein Platz auf der Bank drohen. Mittelfeld-Star Radja Nainggolan steht wegen einer Wadenverletzung erneut nicht im Inter-Kader.
Stürmer-Star Mauro Icardi, der mit der Vereinsführung über Kreuz liegt und seit Februar nicht mehr eingesetzt wird, wird "seine" Mannschaft auch weiterhin nicht unterstützen dürfen.
Eintracht Frankfurt wird ohne Stürmerstar Ante Rebic antreten. Der Fußball-Bundesligist twitterte am Mittwoch den 19 Spieler umfassenden Kader, der nach Mailand geflogen ist und in dem der Name Rebic fehlte. Der 25-jährige Kroate hatte sich beim 3:2 gegen 1899 Hoffenheim vor gut einer Woche das Knie verdreht, war anschließend zur Behandlung nach Belgrad gereist und fehlte bereits im Hinspiel (0:0) gegen die Italiener.
"Jeder gegen jeden" um Tischtennis-WM-Plätze
Wer spielt sich noch zu den Tischtennis-Weltmeisterschaften in Ungarn? Bundestrainer Jörg Roßkopf hat für die Vergabe der beiden letzten Plätze im deutschen WM-Aufgebot erneut einen harten internen Ausscheidungswettbewerb angesetzt.
Die Top-Spieler Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska sind für die Weltmeisterschaften vom 21. bis 28. April in Budapest gesetzt.
Ricardo Walther, Ruwen Filus, Benedikt Duda, Bastian Steger, Dang Qiu und Kilian Ort streiten sich bis zum 15. April noch um zwei weitere WM-Tickets, indem sie Punkte bei internationalen Wettbewerben sammeln können und bei Nationalmannschafts-Lehrgängen interne Turniere nach dem Modus "Jeder gegen Jeden" bestreiten.
Nach dem ersten von drei internen Turnieren liegen nach Angaben des Deutschen Tischtennis-Bundes Steger und Dang Qiu vorn.
Bundestrainer Roßkopf praktiziert diese Form der WM-Nominierung bereits seit 2011.
Nachdem 2018 die Mannschafts-Weltmeister gesucht wurden (bei Damen und Herren sicherte sich jeweils China den Titel), gehen die internationalen Top-Spieler in diesem Jahr wieder auf die Jagd nach Einzelmedaillen.
Boll steht derzeit auf Rang 5 der Männer-Weltrangliste, Ovtcharov ist an Position 14 geführt.

Unterdessen gab der Tischtennis-Weltverband ITTF bekannt: Der World Cup im Tischtennis findet 2020 in Düsseldorf statt. Das teilte der Deutsche Tischtennis-Bund am Mittwoch mit.
Der World Cup ist nach den Olympischen Spielen und der Weltmeisterschaft der bedeutendste Wettbewerb für Tischtennis-Profis.
Dimitrij Ovtcharov gewann das Turnier 2017, Timo Boll in den Jahren 2002 und 2005.
Gespielt wird vom 16. bis 18. Oktober 2020 im ISS Dome der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Der Weltverband ITTF vergab die Veranstaltung nach 2010 in Magdeburg, 2014 in Düsseldorf und 2016 in Saarbrücken zum vierten Mal nach Deutschland.
Dotiert ist der World Cup mit rund 218 000 Euro.
Uefa ermittelt gegen Neymar

PSG-Star Neymar droht nach dem Aus des französischen Fußball-Meisters in der Champions League in der Vorwoche nun eine Strafe durch die Uefa. Wie die Europäische Fußball-Union am Mittwoch mitteilte, hat sie Ermittlungen gegen den momentan verletzten Brasilianer eingeleitet.
Anlass sind Kommentare von Neymar in sozialen Medien nach der 1:3-Heimniederlage von Paris Saint-Germain gegen Manchester United.
Durch einen umstrittenen Handelfmeter in der Nachspielzeit war das Team von Trainer Thomas Tuchel trotz des 2:0-Sieges im Achtelfinal-Hinspiel in Manchester noch ausgeschieden. Neymar hatte auf der Tribüne verfolgt, wie es den Elfmeter nach Videobeweis gab.
Der 27-Jährige nannte das danach eine "Schande" und bezeichnete die Schiedsrichter als "vier Typen, die keine Ahnung vom Fußball haben" und wurde dann sogar verbal ausfallend. Die Uefa äußerte sich am Mittwoch zunächst nicht näher zum Verfahren und einer möglichen Strafe gegen den brasilianischen Superstar.
CDU/CSU wollen Kronzeugenregelung im Anti-Doping-Gesetz

CDU/CSU wollen sich für eine Kronzeugenregelung im Anti-Doping-Gesetz einsetzen. Deshalb beantragte die Bundestagsfraktion der beiden Parteien, am Mittwoch den deutsch-österreichischen Blutdoping-Skandal im Sportausschuss des Bundestags zu behandeln, hieß es in einer Mitteilung von CDU/CSU.
Insbesondere solle die Einführung einer Kronzeugenregelung im Anti-Doping-Gesetz geprüft werden. "Neben den Ermittlungen der Polizei müssen der Blutdoping-Skandal bei der Ski-WM in Seefeld auch politisch aufgearbeitet und eventuell notwendige gesetzgeberische Konsequenzen gezogen werden", erklärte Eberhard Gienger (CDU), der sportpolitische Sprecher von CDU/CSU.
Den Dopingfall gelte es jetzt vollständig aufzuklären und dann zu prüfen, ob das Anti-Doping-Gesetz um eine Kronzeugenregelung und den Schutz von Hinweisgebern erweitert werden müsse. "Denn: Der aktuelle Erfolg im Kampf gegen Doping ist vor allem dem Geständnis eines Dopingsünders geschuldet", sagte Gienger.
"Wir müssen dopenden Sportlern und auch Mittätern einen Ausweg aufzeigen und zusätzliche Anreize bieten, sich zu offenbaren beziehungsweise bei den Ermittlungen zu helfen."
Guardiola drückt FC Bayern die Daumen

Pep Guardiola drückt seinem Ex-Club Bayern München im Champions-League-Duell mit dem FC Liverpool am Mittwochabend die Daumen. "Bayern? Ich bin ein Teil vom FC Bayern. Ich liebe München und die Bayern, weil sie mir die Gelegenheit gegeben haben, dort zu arbeiten. Ich würde mich freuen, wenn sie weiterkommen", sagte der Trainer von Manchester City am Dienstagabend nach dem 7:0 (3:0) gegen den Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 im Achtelfinal-Rückspiel. Im Hinspiel hatten sich Liverpool und die Bayern torlos getrennt.
Der 48 Jahre alte Spanier trainierte die Münchner von 2013 bis 2016 und feierte mit ihnen drei deutsche Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiege. Der angestrebte Triumph in der Königsklasse mit dem deutschen Rekordmeister blieb ihm allerdings verwehrt. Dreimal hintereinander schied Guardiola mit dem FC Bayern im Halbfinale der Champions League aus: 2014 gegen Real Madrid, 2015 gegen den FC Barcelona und 2016 gegen Atlético Madrid.
Nun hofft er, dass die Elf von Niko Kovac seinem Club ins Viertelfinale folgt. Dies richtete sich aber nicht gegen Citys Premier-League-Rivalen Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp.
Für den englischen Fußball sei es "unglaublich", dass in Manchester United, Tottenham Hotspur und seinem Team "schon drei Clubs im Viertelfinale" stehen.
Die eigenen Titelchancen beurteilte Guardiola angesichts der hochkarätigen Konkurrenz jedoch zurückhaltend: "Unser größter Erfolg war bisher das Erreichen des Halbfinals 2016. Real Madrid und Paris Saint-Germain und jetzt auch Atlético Madrid sind ausgeschieden. Der Wettbewerb ist unglaublich eng. Wir werden sehen, wie weit wir kommen", sagte Guardiola, der mit dem FC Barcelona die Champions League 2009 und 2011 gewann. "Aber ich habe sie auch schon siebenmal nicht gewonnen", scherzte Guardiola.
Rebensburg um 0,03 Sekunden geschlagen, Ferstl im Pech

Viktoria Rebensburg kam aus dem Lachen gar nicht mehr heraus, auch die Gratulanten standen Schlange, um sie zu beglückwünschen und zu umarmen. Doch als der besten deutschen Skirennläuferin der überraschende erste Weltcupsieg in der Abfahrt schon nicht mehr zu nehmen schien, kam Miriam Puchner aus Österreich, und plötzlich fehlten Rebensburg 0,03 Sekunden zum ersten Saisonerfolg und dem ersten deutschen in der Abfahrt seit Maria Höfl-Riesch im Januar 2014. In der Abfahrt der Männer fuhr Josef Ferstl beim Saisonfinale auf den siebten Rang - auch der 30-Jährige Super-G-Sieger von Kitzbühel wurde vom Glück nicht verfolgt.
Rebensburg versteckte sich mit etwas gespielter Verzweiflung hinter ihrem Ski, kurz darauf lächelte sie schon wieder. Bei Alpinchef Wolfgang Maier dagegen klang Frust aus der Stimme: "Für die Vicky tut mir das echt leid, immer fehlen ein paar Hundertstel", sagte er. Vergangenen Freitag hatte Rebensburg beim Riesenslalom in Spindlermühle ihren ersten Saisonsieg um nur 0,11 Sekunden verpasst, bei der WM in Are fehlten ihr im Super-G 0,02 Sekunden zu Bronze und 0,07 Sekunden zu Gold.
"Ich weiß auch nicht, was wir verbrochen haben", sagte Maier mit einem Seufzer, nachdem beim Finale der Ski-Rennläufer in Soldeu/Andorra zuvor schon Josef Ferstl (Hammer) Pech gehabt hatte. Als er mit Startnummer 20 auf die Strecke ging, waren die Sicht schlecht und der Wind hinderlich. Und trotzdem kam der 30-Jährige noch auf den sehr guten siebten Rang, Ferstl egalisierte damit sein bestes Abfahrtsresultat, das er zuvor zweimal und zuletzt im Januar in Kitzbühel erreicht hatte.
"Da kann ich zufrieden sein", sagte der leicht kränkelnde Ferstl, Maier betonte, sein einziger Starter sei unter Wert geschlagen worden: "Mit dieser Leistung hätte er unter den ersten Drei sein können", Ferstl habe eine "wirklich gute Vorstellung" gezeigt.
Schwimmstar Sun Yang: "Hammer"-Affäre geht vor Gericht

In der "Hammer"-Affäre um eine möglicherweise zerstörte Dopingprobe muss Chinas Schwimmstar Sun Yang wieder eine Sperre fürchten. Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch eine Berufung vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS. Der Schwimm-Weltverband FINA hatte in dem spektakulären Fall auf eine Strafe gegen den dreimaligen Olympiasieger verzichtet.
Bei einem unangemeldeten Test im September 2018 in seinem Haus sollen bei Sun und seinen Gefolgsleute bei der Ansicht der Ausweispapiere der Kontrolleure Zweifel an deren Authentizität aufgekommen sein. Daraufhin soll ein Sicherheitsmann von Sun den Testbehälter mit einem Hammer zerstört haben.
Die Kontrolleure, die im Auftrag des weltweit operierenden schwedischen Anti-Doping-Dienstleisters IDTM getestet hatten, dokumentierten den Vorfall. Das hatte die englischen Sunday Times berichtet.
Sun wies dies als "Fake News" zurück, sein Anwalt kündigte rechtliche Schritte gegen die Zeitung an. Die FINA verzichtete nach einer Anhörung im Januar auf eine Strafe. Schon in der Vergangenheit hatte sich der Weltverband im Umgang mit Sun milde gezeigt.
Nach einer positiven Dopingprobe im Jahr 2014 (Trimetazidin) war der siebenmalige Weltmeister nur zu einer Sperre von drei Monaten verurteilt worden, die Strafe wurde zudem erst verspätet publik.
Sollte das CAS ihn in der "Hammer"-Affäre für schuldig befinden, droht dem Asiaten das Aus für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.
NFL-Sensationstransfer: Superstar Odell Beckham Jr. wechselt

In der nordamerikanischen Football-Profiliga steht am ersten Tag der Wechselperiode offenbar ein spektakulärer Deal ins Haus: Wie ESPN und NFL Network übereinstimmend berichten, bricht Superstar Odell Beckham Jr. seine Zelte bei den New York Giants ab und spielt ab der kommenden Saison für die Cleveland Browns. Im Gegenzug sollen die New York Giants in der kommenden Draftrunde, in der sich die NFL-Teams die besten Nachwuchsspieler sichern können, einen Erstrundenpick, einen Drittrundenpick sowie den Safety Jabrill Peppers erhalten.
Odell Beckham Jr. hatte in "Big Apple" erst 2018 einen Fünfjahres-Vertrag mit einem Volumen von 98,5 Millionen Dollar unterschrieben, der den 26-Jährigen zum bestbezahlten Wide Receiver der Liga machte.
Die Cleveland Browns gehörten in der NFL in den letzten Jahren zu den schwächsten Teams. 2018 hatten sie die Play-Offs zwar nur knapp verpasst, in den Jahren 2016 und 2017 aber nur eines von 32 Spielen gewonnen.
Max Meyer lästert über Ex-Chef Heidel

Nach dem historischen Europapokal-Debakel des deutschen Fußball-Vizemeisters Schalke 04 hat U21-Europameister Max Meyer auf Instagram über den zurückgetretenen Manager Christian Heidel gelästert. Ein Foto des ehemaligen Sportvorstands betitelte der Ex-Schalker mit dem englischen Wort "goat" und versah es mit dem Piktogramm einer Ziege. Das Wort steht im angloamerikanischen Sprachgebrauch einerseits als Kurzform für "scapegoat" (Sündenbock), andererseits aber auch als Abkürzung für "greatest of all time" (der Größte aller Zeiten). Nach kurzer Zeit löschte er den Post aber wieder.
Meyer hatte sich im Sommer im Krach von Schalke getrennt und sich anschließend öffentlich über Mobbing durch Heidel beklagt. Der Vorwurf: Sein langjähriger Verein habe sich nicht genügend um eine Vertragsverlängerung bemüht.
Schalke kritisierte dagegen Meyers Berater Roger Wittmann, der kein Interesse an einem Verbleib in Gelsenkirchen gehabt habe.
Meyer spielt seit seinem Wechsel beim Premier-League-Klub Crystal Palace nur unregelmäßig, Schalke hat dagegen ein riesiges Loch im Mittelfeld - auch weil Nationalspieler Leon Goretzka zu Bayern München ging.
Heidel war nach dem Absturz in der Bundesliga und harscher Kritik an seiner Transferpolitik vor zweieinhalb Wochen zurückgetreten.
150 Strafminuten nach Prügelei: "Ist halt Play-Off-Hockey"

Als gestern Abend das erste Viertelfinale der Play-offs zwischen den Augsburger Panthern und der Düsseldorfer EG um die deutsche Meisterschaft im Eishockey längst entschieden war, flogen die Fäuste. Die Bilanz: 150 Strafminuten. Die Beteiligten sehen die Strafenflut allerdings gelassen.
Nach einem unfairen Check von Patrick Buzas (Düsseldorf) gegen den Augsburger Patrick McNeill kam es zur wilden Prügelei. "Das ist dann halt auch Play-off-Hockey", sagte Christoph Ullmann, getreu dem Motto: ganz normale Härte. "Düsseldorf möchte natürlich nicht einfach seine Sachen packen und nach Hause fahren. Die wollen nochmal eine Duftmarke hinterlassen", erklärte der Stürmer: "Da wollten wir uns natürlich widersetzen. Das ist nix, worüber man großartig sprechen muss."
Die DEG, die für ihren Schnitt von 9,35 Strafminuten pro Spiel gerade erst die "Robert Müller Fairplay Trophy" und einen Scheck über 10.000 Euro für die Nachwuchsarbeit erhalten hatte, kommentierte das Treiben auf und neben dem Eis ziemlich trocken. "Die nächste Großprügelei", schrieb der Klub bei Twitter: "Diesmal die Bilanz: Keine Luft mehr auf der Strafbank. Sechs Düsseldorfer und vier Augsburger sitzen/stehen/hocken dort." Am Ende gab es 150 Strafminuten, 78 für Augsburg, 72 für Düsseldorf.
Von einer historischen "Bestleistung" waren beide Teams jedoch gemeinsam noch sehr weit entfernt. Der Negativrekord für Strafen während eines DEL-Spiels stammt aus der Saison 1997/98. In der Begegnung zwischen den Schwenninger Wild Wings und den Frankfurt Lions verhängten die Schiedsrichter 336 Minuten.
Matt White (11., 45.), McNeill (26.), Daniel Schmölz (33.), Simon Sezemsky (50., 56.) und Scott Valentine (53.) trafen vor 6139 Besuchern für den Tabellendritten, der in der Hauptrunde noch alle vier Spiele gegen Düsseldorf verloren hatte. Dass der rheinische Rivale Kölner Haie beim 2:6 gegen den ERC Ingolstadt ebenfalls böse unter die Räder kam, tröstete die Düsseldorfer kaum. "Man kann sagen, dass wir hingefallen sind. Aber das Wichtigste ist, dass wir wieder aufstehen", sagte DEG-Stürmer Alexander Barta bei MagentaSport. Und Ullmann meinte: "Wir wollen das Ganze nicht zu sehr hypen. Es geht wieder bei 0:0 los."
Karius zeigt seinen Klub an

Torwart Loris Karius hat der "Bild"-Zeitung zufolge seinen Klub Besiktas Istanbul wegen ausstehender Gehaltszahlungen bei der Fifa angezeigt. Demnach fordert der deutsche Keeper vom türkischen Fußball-Erstligisten vier noch offene Monatslöhne ein, wie bild.de berichtete. Die in der Klageschrift beim Weltverband genannte Zahlungsfrist von zehn Tagen sei bereits verstrichen.
Entscheidet die Fifa für Karius, droht Besiktas sogar ein Punktabzug in der Liga oder der Ausschluss aus der Europa League. Der 25 Jahre alte Torwart ist derzeit vom FC Liverpool nach Istanbul ausgeliehen. Er hatte die Reds nach seinen schlimmen Patzern bei der 1:3-Niederlage gegen Real Madrid im Champions-League-Finale der Vorsaison verlassen.
Auch in der Türkei stand Karius zuletzt wegen einiger Unsicherheiten in der Kritik. Trainer Senol Günes warf ihm mangelhaften Einsatz vor und drohte damit, den früheren Mainzer künftig auf die Bank zu setzen.
Karius gehört bei Besiktas angeblich zu den am besten bezahlten Profis. Der türkische Spitzenclub ist hoch verschuldet und soll in der Vergangenheit schon mehrfach verspätet Gehälter gezahlt haben.
Sané stützt Löws Verjüngungskur

Fußball-Nationalspieler Leroy Sané hat für die Ausmusterung der drei Weltmeister Mats Hummels, Thomas Müller und Jérôme Boateng durch Bundestrainer Joachim Löw Verständnis gezeigt. "Es ist vom Trainer die Entscheidung. Na klar, auf der einen Seite muss man es dann so hinnehmen. Der Trainer hat einen Plan", sagte Sané nach dem 7:0 von Manchester City gegen seinen Ex-Klub Schalke 04 am Dienstag dem ZDF.
Löws Entscheidung sei eine harte, wie Sané anmerkte: "Die haben gute Qualitäten, sind sehr, sehr gute Spieler, wurden Weltmeister, sind immer noch auf einem sehr, sehr guten Niveau."
Trotzdem glaubt der pfeilschnelle Angreifer, dass es auch ohne die drei Bayern-Stars geht. "Wir haben immer noch sehr, sehr gute Spieler dabei, sehr erfahrene Spieler. Deswegen werden wir das sehr gut hinkriegen", sagte Sané. Der 23-Jährige hatte vor der WM in Russland selbst die Härte von Löw zu spüren bekommen, als er aus dem Kader für die Endrunde gestrichen worden war.
Kohlschreiber schlägt Djokovic

Tennisprofi Philipp Kohlschreiber hat beim hochkarätigen ATP-Turnier in Indian Wells überraschend den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic bezwungen. Der Augsburger setzte sich mit 6:4, 6:4 gegen den 31 Jahre alten Serben durch und erreichte damit das Achtelfinale. Für den 35 Jahre alten Kohlschreiber war es im zehnten Vergleich erst der zweite Sieg gegen Djokovic.
Zuletzt hatte der Deutsche vor knapp zehn Jahren bei den French Open in Paris ein Duell für sich entschieden. Die Partie in Indian Wells war am Vortag nach 18 Minuten wegen Regens unterbrochen worden. Bei der Fortsetzung bot Kohlschreiber einen starken Auftritt und nutzte nach insgesamt 98 Minuten gleich seinen ersten Matchball.
Im Achtelfinale trifft er nun auf den Franzosen Gael Monfils.
Ebenfalls noch im Wettbewerb bei dem mit 8,359 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Turnier in Kalifornien ist Jan-Lennard Struff. Der Warsteiner hatte sich unerwartet klar mit 6:3, 6:1 gegen den Hamburger Alexander Zverev durchgesetzt und bekommt es im Achtelfinale mit dem Kanadier Milos Raonic zu tun.
Schalke, Bayern, Biathlon - Das wird heute wichtig

Liebe Leser,
falls Sie heute Morgen schlecht aus dem Bett gekommen sind und sich schlecht gelaunt durch den Vormittag schleppen, denken Sie immer daran: Es könnte alles viel schlimmer sein, Sie könnten auch beim FC Schalke 04 in der Verantwortung stehen. Dieser Gedanke sollte doch die Stimmung heben, oder?
Der noch tiefere Tiefpunkt, den die Königsblauen gestern auf der nach unten offenen Rudi-Völler-Krisenskala erreicht haben (0:7 bei Manchester City in der Champions League), beschäftigt uns heute natürlich noch einmal ausgiebig.
Seine Krise bereits lange hinter sich gelassen hat der FC Bayern, heute will der deutsche Rekordmeister mit mächtig Rückenwind ins Viertelfinale der Champions League einziehen. Ob und wie das nach dem Hinspiel-0:0 beim FC Liverpool gelingen kann, meldet unser Kollege Tobias Nordmann aus München.
In Östersund haben die Biathlon-Herren bei den Weltmeisterschaften heute einen richtig dicken Brocken vor sich: Arnd Peiffer, Roman Rees, Benedikt Doll und Roman Rees wollen ab 16.10 Uhr im Einzel über 20 Kilometer die erste Männer-Medaille zur Sammlung des Deutschen Skiverbandes beisteuern.
Außerdem:
Der Ski-Weltcup feiert sein Saisonfinale - vielleicht die letzte Karrierestation von Felix Neureuther? Heute ist aber erst einmal die Abfahrt dran - ab 10.30 Uhr.
Die deutschen Skispringer wollen bei der Raw Air in Norwegen nicht wieder im Schneetreiben verloren gehen (ab 20.30 Uhr).
Aus Mailand gibt es gegen Abend frische Infos von Frankfurts Trainer Adi Hütter zum Europa-League-Rückspiel gegen Inter. Er tritt um 18 Uhr vor die Presse.
In Frankreich gehen die Radprofis auf die vierte Etappe des traditionsreichen Rennens Paris-Nizza, in Italien startet die Rundfahrt Tirreno-Adriatico.
Kennen Sie Rasta Vechta? Der FC Bayern durfte den Aufsteiger in die Basketball-Bundesliga zuletzt kennen lernen, der Großklub holte sich gegen den Emporkömmling eine herbe Pleite ab. Wir stellen Ihnen das Basketball-Phänomen vor und versprechen: Es ist eine spannende Geschichte!
Starten Sie gut in Ihren Vormittag, am besten mit der Nachbetrachtung des Schalke-Debakels unseres Kollegen Hendrik Buchheister.
"Lina" soll Vettel zum WM-Titel tragen

Sebastian Vettel hat seinen neuen Dienstwagen "Lina" getauft. Der Ferrari-Pilot verriet die Namenswahl am Mittwoch bei der Saisoneröffnung der Formel 1 in Melbourne. Offiziell firmiert sein Gefährt unter dem Fabriknamen SF90.
Der 31-Jährige gibt seinen Autos traditionell für jede Saison einen Kosenamen. Im Vorjahr nannte Vettel seinen Ferrari "Loria".
Davor hießen die Boliden "Eva", "Margherita" und "Gina". Begonnen hatte die Tradition in seiner ersten vollen Saison bei Toro Rosso 2008, als er sein Auto "Julia" nannte. Bei Red Bull waren die Namen dann oft weniger züchtig. So gab es 2009 nach "Kate" auch "Kates schmutzige Schwester", 2010 dann die "üppige Liz" und die "geile Mandy". Es folgten die "sexy Kylie", "Abbey", die "hungrige Heidi" und "Suzie".
Vettel startet am Sonntag beim Großen Preis von Australien in sein fünftes Jahr bei Ferrari und will endlich den ersten WM-Titel mit der Scuderia gewinnen. Seine vier WM-Triumphe feierte er von 2010 bis 2013 mit Red Bull.
"Wir wollen ein neues Kapitel aufschlagen. Die Moral ist hoch, das Team ist auf dem richtigen Weg", sagte Vettel, der erneut Titelverteidiger Lewis Hamilton im Mercedes herausfordert.
Kerber in Indian Wells weiter, Halep und Osaka raus

Angelique Kerber ist ins Viertelfinale des Tennisturniers von Indian Wells eingezogen. Die 31 Jahre alte Kielerin setzte sich am Dienstag (Ortszeit) in 1:43 Stunden mit 6:1, 4:6, 6:4 gegen die an Nummer neun gesetzte Weißrussin Aryna Sabalenka. Es war das erste Duell der beiden Spielerinnen auf der WTA-Tour.
In der nächsten Runde des stark besetzten Hartplatzturniers in Kalifornien trifft die Weltranglisten-Achte Kerber auf die Amerikanerin Venus Williams.
Die 38-Jährige hatte sich zuvor gegen Mona Barthel (28) aus Neumünster mit 6:4, 6:4 durchgesetzt.
Unerwartet früh vorbei ist das Turnier für die Weltranglisten-Erste Naomi Osaka. Die 21 Jahre alte Japanerin musste sich der Schweizerin Belinda Bencic mit 1:6, 3:6 geschlagen geben. Überraschend gescheitert ist auch Simona Halep, die Nummer zwei der Weltrangliste. Die Rumänin verlor gegen die ungesetzte Tschechin Marketa Vondrousova mit 2:6, 6:3, 2:6.