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Der Sport-Tag"Jeder gegen jeden" um Tischtennis-WM-Plätze

13.03.2019, 16:27 Uhr

Wer spielt sich noch zu den Tischtennis-Weltmeisterschaften in Ungarn? Bundestrainer Jörg Roßkopf hat für die Vergabe der beiden letzten Plätze im deutschen WM-Aufgebot erneut einen harten internen Ausscheidungswettbewerb angesetzt.

  • Die Top-Spieler Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska sind für die Weltmeisterschaften vom 21. bis 28. April in Budapest gesetzt.

  • Ricardo Walther, Ruwen Filus, Benedikt Duda, Bastian Steger, Dang Qiu und Kilian Ort streiten sich bis zum 15. April noch um zwei weitere WM-Tickets, indem sie Punkte bei internationalen Wettbewerben sammeln können und bei Nationalmannschafts-Lehrgängen interne Turniere nach dem Modus "Jeder gegen Jeden" bestreiten.

  • Nach dem ersten von drei internen Turnieren liegen nach Angaben des Deutschen Tischtennis-Bundes Steger und Dang Qiu vorn.

  • Bundestrainer Roßkopf praktiziert diese Form der WM-Nominierung bereits seit 2011.

  • Nachdem 2018 die Mannschafts-Weltmeister gesucht wurden (bei Damen und Herren sicherte sich jeweils China den Titel), gehen die internationalen Top-Spieler in diesem Jahr wieder auf die Jagd nach Einzelmedaillen.

  • Boll steht derzeit auf Rang 5 der Männer-Weltrangliste, Ovtcharov ist an Position 14 geführt.

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Tischtennisprofi Timo Boll spielt 2020 in Düsseldorf um den World Cup. (Foto: imago/Horstmüller)

Unterdessen gab der Tischtennis-Weltverband ITTF bekannt: Der World Cup im Tischtennis findet 2020 in Düsseldorf statt. Das teilte der Deutsche Tischtennis-Bund am Mittwoch mit.

  • Der World Cup ist nach den Olympischen Spielen und der Weltmeisterschaft der bedeutendste Wettbewerb für Tischtennis-Profis.

  • Dimitrij Ovtcharov gewann das Turnier 2017, Timo Boll in den Jahren 2002 und 2005.

  • Gespielt wird vom 16. bis 18. Oktober 2020 im ISS Dome der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Der Weltverband ITTF vergab die Veranstaltung nach 2010 in Magdeburg, 2014 in Düsseldorf und 2016 in Saarbrücken zum vierten Mal nach Deutschland.

  • Dotiert ist der World Cup mit rund 218 000 Euro.