Der Sport-Tag"Jeder gegen jeden" um Tischtennis-WM-Plätze
Wer spielt sich noch zu den Tischtennis-Weltmeisterschaften in Ungarn? Bundestrainer Jörg Roßkopf hat für die Vergabe der beiden letzten Plätze im deutschen WM-Aufgebot erneut einen harten internen Ausscheidungswettbewerb angesetzt.
Die Top-Spieler Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska sind für die Weltmeisterschaften vom 21. bis 28. April in Budapest gesetzt.
Ricardo Walther, Ruwen Filus, Benedikt Duda, Bastian Steger, Dang Qiu und Kilian Ort streiten sich bis zum 15. April noch um zwei weitere WM-Tickets, indem sie Punkte bei internationalen Wettbewerben sammeln können und bei Nationalmannschafts-Lehrgängen interne Turniere nach dem Modus "Jeder gegen Jeden" bestreiten.
Nach dem ersten von drei internen Turnieren liegen nach Angaben des Deutschen Tischtennis-Bundes Steger und Dang Qiu vorn.
Bundestrainer Roßkopf praktiziert diese Form der WM-Nominierung bereits seit 2011.
Nachdem 2018 die Mannschafts-Weltmeister gesucht wurden (bei Damen und Herren sicherte sich jeweils China den Titel), gehen die internationalen Top-Spieler in diesem Jahr wieder auf die Jagd nach Einzelmedaillen.
Boll steht derzeit auf Rang 5 der Männer-Weltrangliste, Ovtcharov ist an Position 14 geführt.
Unterdessen gab der Tischtennis-Weltverband ITTF bekannt: Der World Cup im Tischtennis findet 2020 in Düsseldorf statt. Das teilte der Deutsche Tischtennis-Bund am Mittwoch mit.
Der World Cup ist nach den Olympischen Spielen und der Weltmeisterschaft der bedeutendste Wettbewerb für Tischtennis-Profis.
Dimitrij Ovtcharov gewann das Turnier 2017, Timo Boll in den Jahren 2002 und 2005.
Gespielt wird vom 16. bis 18. Oktober 2020 im ISS Dome der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Der Weltverband ITTF vergab die Veranstaltung nach 2010 in Magdeburg, 2014 in Düsseldorf und 2016 in Saarbrücken zum vierten Mal nach Deutschland.
Dotiert ist der World Cup mit rund 218 000 Euro.