Der Sport-Tag

CDU/CSU wollen Kronzeugenregelung im Anti-Doping-Gesetz

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(Foto: www.imago-images.de)
13.03.2019 | 15:28 Uhr

CDU/CSU wollen sich für eine Kronzeugenregelung im Anti-Doping-Gesetz einsetzen. Deshalb beantragte die Bundestagsfraktion der beiden Parteien, am Mittwoch den deutsch-österreichischen Blutdoping-Skandal im Sportausschuss des Bundestags zu behandeln, hieß es in einer Mitteilung von CDU/CSU.

  • Insbesondere solle die Einführung einer Kronzeugenregelung im Anti-Doping-Gesetz geprüft werden. "Neben den Ermittlungen der Polizei müssen der Blutdoping-Skandal bei der Ski-WM in Seefeld auch politisch aufgearbeitet und eventuell notwendige gesetzgeberische Konsequenzen gezogen werden", erklärte Eberhard Gienger (CDU), der sportpolitische Sprecher von CDU/CSU.

  • Den Dopingfall gelte es jetzt vollständig aufzuklären und dann zu prüfen, ob das Anti-Doping-Gesetz um eine Kronzeugenregelung und den Schutz von Hinweisgebern erweitert werden müsse. "Denn: Der aktuelle Erfolg im Kampf gegen Doping ist vor allem dem Geständnis eines Dopingsünders geschuldet", sagte Gienger.

  • "Wir müssen dopenden Sportlern und auch Mittätern einen Ausweg aufzeigen und zusätzliche Anreize bieten, sich zu offenbaren beziehungsweise bei den Ermittlungen zu helfen."