Der Sport-Tag
3. Februar 2024
23:31 Uhr

Zehnkampf-Star Neugebauer brilliert bei Hallen-Mehrkampf

Mehrkämpfer Leo Neugebauer hat seine Medaillenambitionen für die Olympischen Sommerspiele in Paris untermauert, den nächsten deutschen Rekord aberverfehlt. Der 23-Jährige war in Albuquerque/USA unter dem Hallendach lange auf bestem Wege, die deutsche Siebenkampfbestmarke von Frank Busemann aus dem Jahr 2002 (6291 Punkte) zu knacken - in den letzten beiden Disziplinen zeigte er aber Schwächen und erreichte letztlich 6219 Punkte.

Neugebauer startete gestern fulminant, in 6,96 Sekunden stellte er über 60 Meter eine persönliche Bestzeit auf. Auch im Weitsprung (7,75 Meter), Kugelstoßen (16,77 Meter), Hochsprung (2,05 Meter) sowie auch heute über 60 Meter Hürden (8,25 Sekunden) präsentierte sich Neugebauer in guter Verfassung. In den Stabhochsprung stieg der WM-Fünfte von Budapest dann gewohnt spät ein, blieb mit 4,80 Meter aber dann ganze 41 Zentimeter unter seiner Bestleistung. Über die abschließenden 1000 Meter benötigte er 2:46,10 Minuten - etwa zweieinhalb Sekunden mehr als bei seinem Hausrekord.

Erst im vergangenen Juni hatte Neugebauer, der an der University of Texas studiert und in Deutschland für den VfB Stuttgart startet, den 39 Jahre alten deutschen Zehnkampf-Rekord von Jürgen Hingsen verbessert und sich zum Hoffnungsträger der kriselnden deutschen Leichtathletik aufgeschwungen.

23:00 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Abend

22:32 Uhr

Das Knie: FC Bayern meldet nächsten frisch Verletzten

Das nächste Spiel - und der nächste Verletzte: Bayern München beklagt auch in der Woche vor dem Top-Duell bei Bayer Leverkusen einen neuen Ausfall. Linksverteidiger Alphonso Davies erlitt beim Sieg gegen Borussia Mönchengladbach (3:1) eine Innenbandzerrung am linken Knie und muss vorerst pausieren, das teilten die Bayern nach Untersuchungen am Abend mit. Der Kanadier hatte sich in der Schlussphase das Knie verdreht und musste ausgewechselt werden. Erst am vergangenen Wochenende hatte Kingsley Coman einen Innenbandriss im Knie erlitten, er fehlt wochenlang.

22:09 Uhr

Zweitliga-Kracher Hertha gegen HSV unterbrochen - Teams gehen vom Platz

Das Topspiel der 2. Liga zwischen Hertha BSC und dem Hamburger SV ist wegen Protesten gegen die Investoren-Pläne der Deutschen Fußball Liga (DFL) für längere Zeit unterbrochen worden. Immer wieder fliegen seit Beinn der zweiten Halbzeit Tennisbälle aus der Hertha-Kurve auf das Feld. "Investorenwahnsinn endlich stoppen, ob in der DFL oder in den Vereinen", hieß es auf einem Banner. In der ersten Halbzeit hatten die Hamburger Fans Bälle geschmissen, allerdings nicht in der Intensität.

Nachdem das Spiel schon mehr als 15 Minuten unterbrochen war, ging Hertha-Coach Pal Dardai in die Kurve und redete auf die Fans ein. Die Spieler begannen, sich auf dem Platz warmzuhalten. Auch mehrmalige Appelle des Stadionsprechers brachten zunächst nichts, Schiedsrichter Daniel Schlager beorderte die Mannschaften schließlich vom Feld und in die Kabine.

Update: Nach rund 30 Minuten ging es dann ungestört weiter.

21:37 Uhr

Preis für "Tor des Jahres 2023" geht an DFB-Star

Körpertäuschungen und Haken auf engstem Raum, dann trocken vollstreckt: Der sehenswerte Solotreffer von Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) vom 29. Oktober aus dem Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg (2:1) ist das "Tor des Jahres 2023". Bei der traditionsreichen Abstimmung der ARD-Sportschau entfielen auf Wirtz' Treffer 26,78 Prozent der Stimmen. Mit 20 Jahren ist er der jüngste Torschütze des Jahres, die Auszeichnung wird seit 1971 vergeben. 370.000 Zuschauer und User der Sportschau hatten sich am Voting beteiligt, zum achten Mal wurde ein Tor nach Alleingang zum schönsten Treffer des Jahres gekürt.

Tor des Jahres 2023 Wirtz

Zweiter wurde Radouane Chaanoune (Fortuna Düsseldorf/16,84 Prozent), der im Juni im Spiel der Amputierten-Bundesliga gegen den 1. FSV Mainz 05 per Fallrückzieher erfolgreich war. Rang drei belegte Maximilian Putz (DJK Vilzing/10,53), der Torhüter war im Juli in der Regionalliga Bayern gegen den 1. FC Nürnberg II per Abschlag erfolgreich.

21:03 Uhr

Hockey-Herren stehen wieder im EM-Finale

Rekordsieger Deutschland hat zum 19. Mal ein Finale um die Hallenhockey-Europameisterschaft erreicht. Die Mannschaft von Trainer Rein van Eijk gewann bei der EM in Leuven den Halbfinalkrimi gegen Gastgeber Belgien mit 5:4 und trifft damit im Endspiel am Sonntag (14 Uhr) auf Polen, das gegen Titelverteidiger mit 3:2 siegte. Die Treffer für die DHB-Auswahl, die bei der Endrunde ohne ihre aktuellen A-Nationalspieler antritt, erzielten Constantin Staib (2), Erik Kleinlein, Adrian Lehmann-Richter und Henrik Mertgens, dem der Siegtreffer in letzter Minute gelang.

Das Halbfinale erreichte die deutsche Mannschaft am Samstagmorgen trotz einer 5:6-Niederlage gegen die Schweiz als Gruppenzweiter hinter Österreich. Die Gruppenspiele gegen Spanien (6:2) und Kroatien (7:6) hatten die Deutschen gewonnen. Gegen Österreich gab es ein 5:5.

20:41 Uhr

Königin von München knackt 43 Jahre alte Weltbestmarke

Bei den Europameisterschaften 2022 in München gewinnt Femke Bol dreimal Gold, bei den Weltmeisterschaften 2023 in Budapest stürzt sie erst spektakulär und holt dann zwei WM-Titel. Ihre Hallensaison 2024 eröffnet die niederländische Langsprinterin jetzt mit eindrucksvollen Zeiten: Im französischen Metz stürmt die 23-Jährige erst über 400 Meter in 49,69 Sekunden zum Sieg und triumphiert danach auch noch über 200 Meter. Mit ihrer Zeit von 22,64 Sekunden gelingt ihr dabei ein inoffizieller Weltrekord. Noch nie hat jemand an einem Tag diese beiden Strecken so schnell zurückgelegt.

72,33 Sekunden ergibt die Addition beider Bol-Zeiten, damit knackt sie eine Uralt-Marke. Jarmila Kratochvilova war 1981 die 400 Meter in 49,64 Sekunden gelaufen und die 200 Meter in 22,76 Sekunden - kombiniert also in 72,40 Sekunden. Im vergangenen Jahr hatte Bol in der Halle schon den Uralt-Rekord der Tschechoslowakin über 400 Meter verbessert.

20:06 Uhr

Tuchel schießt scharf gegen Hamann

Thomas Tuchel hat die Entschuldigung von Sky-Experte Dietmar Hamann nach dessen kritischen Aussagen in Richtung des Trainers von Bayern München ausgeschlagen und im Dauerstreit mit dem Ex-Nationalspieler nachgelegt. "Die Dinge, die bei meinem Fanklub-Besuch passiert sind, wurden völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Es wurden bewusst Aussagen getroffen, die nicht wahr sind", sagte Tuchel nach dem 3:1 (1:1) gegen Borussia Mönchengladbach in einem Pool-Interview mit ran, Sport1 und ZDF.

"Wir waren alle schockiert, was er daraus gemacht hat, da ist es völlig egal, ob er sich entschuldigt hat", fuhr Tuchel fort: "Ich nehme es ihm nicht ab - und deshalb ist das (die Entschuldigung, d.Red.) auch nicht maßgeblich."

Tuchel beklagte nach dem Erfolg über Gladbach auch allgemeiner die aus seiner Sicht teilweise "extrem persönliche" und "unsachliche" Berichterstattung. Von der "Zeitung mit den großen Buchstaben" etwa sei er beim Spiel in Augsburg (3:2) zuletzt "belauscht" worden, als er "vor sich hingemeckert" habe. "Da ist für mich eine Grenze überschritten."

19:27 Uhr

Klopp-Entdeckung muss Tod des Vaters verkraften

Youngster Conor Bradley vom FC Liverpool muss einen Trauerfall in der Familie verkraften. Wie der Tabellenführer der englischen Premier League bekannt gab, ist der Vater des 20 Jahre alten nordirischen Fußball-Nationalspielers heute verstorben. "Der FC Liverpool ist zutiefst betrübt über den Tod von Conors Vater Joe, der heute verstorben ist", schrieben die Reds bei X: "Die Gedanken aller Mitglieder des Vereins sind bei Conor und seiner Familie."

Der hochveranlagte Bradley hatte sich im Erfolgsteam des deutschen Teammanagers Jürgen Klopp zuletzt in den Fokus der Öffentlichkeit gespielt. Bei seinem erst zweiten Premier-League-Einsatz für die Liverpooler beim 4:1-Erfolg über den FC Chelsea am Mittwoch gelang dem Rechtsverteidiger ein Treffer - ein weiteres Tor bereitete er vor. Morgen trifft der LFC im Topspiel auf den Tabellendritten FC Arsenal.

So macht sich Klopp beim FC Liverpool unsterblich

18:45 Uhr

Harry Kane holt Bayern-Star mit ikonischem Jubel ein

Harry Kane stürmt beim FC Bayern weiter von Rekord zu Rekord. Mit seinem Treffer zum 2:1 im Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach hat der Engländer jetzt 24 Tore auf dem Konto - genau so viele wie Luca Toni bei seiner Bestmarke für eine Premierensaison beim deutschen Fußball-Rekordmeister 2007/08. Der italienische Weltmeister von 2006 benötigte 31 Begegnungen für seinen Rekord. Kane kam bislang erst 20-mal zum Einsatz. In der Champions League gelangen ihm weitere vier Tore in sechs Spielen, insgesamt kommt der Angreifer auf 28 Treffer und acht Vorlagen in 27 Partien.

18:17 Uhr

"Immer noch der Wahnsinn": Nadal bringt Deutschen zum Schwärmen

Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat von seinen Trainingseinheiten mit dem spanischen Topstar Rafael Nadal geschwärmt. "Ich bin so viele Jahre auf der Tour, aber dann so eine Trainingsmöglichkeit zu haben, ist etwas Besonderes. Ich schaue mir von ihm immer etwas ab", sagte Struff, der in der Vorbereitung auf die Australian Open auf Mallorca mit dem 37-Jährigen zusammengearbeitet hatte, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

  • "Seine Intensität im Training von Anfang an ist immer noch der Wahnsinn", führte Struff aus: "Das machte riesig Spaß, solche Einheiten zu haben. Schade, dass er nach dem guten Start 2024 nicht bei den Australian Open spielen konnte."

  • Nadal hatte in Brisbane Anfang des Jahres sein Comeback auf der Tour nach fast einem Jahr Pause wegen einer Hüftbeugerverletzung gegeben. Anschließend sagte der Spanier aber aufgrund von erneuten Schmerzen den Grand Slam in Melbourne ab.

  • Struff scheiterte bei den Australian Open dagegen in der zweiten Runde an Miomir Kecmanovic.

17:38 Uhr

Todesfälle beim Triathlon: Ex-Profi gibt bei Sicherheitsdebatte Richtung vor

Der ehemalige Triathlet Sebastian Kienle hat sich nach Unfällen und Sicherheitsdiskussionen bei Ironman-Rennen für mehr Wettkämpfe ausgesprochen. "Ein Teil der Lösung wird sein, dass es einfach nicht nur die drei riesigen Ironman-Veranstaltungen in Hamburg, Frankfurt und Roth geben kann", sagte der Sieger des Ironman Hawaii von 2014 im Deutschlandfunk.

  • Mit dem Wachstum des Triathlons kämen zunehmend auch Athleten in den Sport, die sich überschätzten oder zu schnell zu viel wollen. Je voller die Strecke sei, umso gefährlicher sei es. "Ich denke, das kann sich ein Stück weit entzerren, indem man eben darauf schaut, dass es nicht nur die großen Veranstaltungen gibt, sondern auch kleine, coole Rennen, wo man ein ähnliches Erlebnis haben kann."

  • Mit Blick auf die Unerfahrenen müsse außerdem "vielleicht ein bisschen mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden", sagte Kienle. Aus Profi-Sicht sei oft sehr vorsichtig agiert worden.

  • Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen beim Ironman gab es, nachdem in Hamburg ein Mensch bei einem Unfall mit einem Begleit-Motorrad tödlich verunglückt war. Zudem kamen in Irland und Finnland Teilnehmende beim Schwimmen ums Leben.

16:59 Uhr

St.-Pauli-Coach hat "Riesenglück" bei Böllerwurf

Bei einem Böllerwurf im Topspiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem FC St. Pauli und der SpVgg Greuther Fürth hat es nach Angaben des Hamburger Klubs keine Verletzten gegeben. "Ein Verdächtiger wurde gefasst", gab ein Sprecher des Vereins in der Halbzeitpause der Partie bekannt. Unmittelbar nach dem 1:0 (30. Minute) für den FC St. Pauli durch Elias Saad flog ein Böller von der Tribüne und detonierte nahe der Spielerbank der Gastgeber. Das Spiel wurde kurzfristig unterbrochen. Der mutmaßliche Werfer wurde schnell identifiziert.

"Tatsächlich habe ich Riesenglück gehabt, weil ich eigentlich noch hinlaufen und den wegwerfen wollte", sagte Trainer Fabian Hürzeler. St. Paulis Zeugwart Kenta Kambara stand in der Nähe der Detonation und wirkte kurz benommen, blieb aber ohne Verletzungen. "Kenta geht es gut", sagte Hürzeler. In den sozialen Medien machten vor allem St.-Pauli-Fans ihrem Ärger Luft über den Verdächtigen. "Wenn du die eigene Bank mit 'nem Böller bewirfst, kannst du dich verpissen!", hieß es in einem Post bei X.

16:16 Uhr

Wilde Gerüchte: Zahlt Ferrari 400 Millionen Euro für Lewis Hamilton?

Lewis Hamilton hat bei Formel-1-Traditionsrennstall Ferrari einen neuen Mega-Vertrag unterzeichnet - so viel ist klar. Die Italiener gaben bei der offiziellen Verkündung an, dass es sich um eine "mehrjährige" Zusammenarbeit handelt. Bei seinem ersten Rennen im roten Renner wird Hamilton 40 Jahre alt sein. Wie viel Geld Ferrari für den Rekordweltmeister der Königsklasse ausgibt, ist offiziell nicht bekannt. Gleichwohl kursieren unterschiedliche Zahlen.

Wie die "Gazzetta dello Sport" und der "Corriere dello Sport" nach der Wechsel-Bestätigung meldeten, erhält Lewis Hamilton rund 50 Millionen Euro pro Jahr. Der englische "Telegraph" hingegen will erfahren haben, dass der Brite umgerechnet rund 60 Millionen Euro einstreichen wird. Das Portal "formu1a.uno", das von dem Sensationswechsel als erstes Wind bekommen hatte, will andere Details kennen: Demnach erhält Hamilton bei der Scuderia rund 100 Millionen US-Dollar (rund 92 Mio. Euro) pro Jahr - inklusive Gehalt, Sponsorengeldern, Bildrechten und Bonuszahlungen.

Aus Frankreich heißt es derweil, dass das Gesamtvolumen des Hamilton-Deals bei bis zu 400 Millionen Euro liegen könnte. "Sportune" berichtet, dass Hamilton pro Vertragsjahr 80 Millionen Euro bekommt. Rund 20 Millionen Euro davon sollen an seine Stiftung "Mission 44" gehen. Hinzu käme, dass Ferrari-Boss John Elkann für die Zeit nach Hamiltons aktiver Karriere angeblich einen gemeinsamen Investmentfonds mit einem Volumen von rund 250 Millionen Euro gründet.

Wofür das Geld angeblich gedacht ist, lesen Sie hier bei sport.de

15:40 Uhr

"Stark verbessert": Verletzter DFB-Star steht im Real-Kader

Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger wird trotz seiner Oberschenkelverletzung im Stadtderby zwischen Real und Atlético Madrid im Kader der Königlichen stehen. Das gab Trainer Carlo Ancelotti vor dem Duell am Sonntag (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) bekannt.

  • Rüdiger hatte am Donnerstag beim FC Getafe (2:0) eine Prellung erlitten und war zur Pause ausgewechselt worden. Real plagen Abwehrsorgen, weil David Alaba und Eder Militao (beide Kreuzbandriss) lange ausfallen.

  • "Rüdigers Zustand hat sich von gestern auf heute stark verbessert", sagte Ancelotti bei der Pressekonferenz, "hoffen wir, dass er sich von heute auf morgen in gleicher Weise verbessert."

  • Sollte Rüdiger nicht spielen können, muss Ancelotti erneut improvisieren, da Aushilfsverteidiger Aurelien Tchouameni gesperrt fehlt. Eine Option sei Eduardo Camavinga, der wie Tchouameni eigentlich im Mittelfeld spielt.

  • Real führt die Tabelle in Spanien mit zwei Punkten Vorsprung auf das Überraschungsteam FC Girona an. Gegen Atletico hatte der Rekordmeister zuletzt im Achtelfinale des Pokals in der Verlängerung verloren (2:4). Auch die bislang einzige Saisonniederlage in La Liga kassierte Real in der Hinrunde gegen Atletico (1:3).

14:52 Uhr

Angeschlagener Tuchel setzt 30-Millionen-Mann auf die Bank

Der FC Bayern München bestreitet das Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit Thomas Müller in der Startelf. Der 34-Jährige, der vor seinem 500. Sieg in einem Pflichtspiel für den deutschen Fußball-Rekordmeister steht, läuft nach zuletzt drei Einsätzen als Einwechselspieler am Samstag zum zweiten Mal in diesem Jahr von Beginn an auf.

Trainer Thomas Tuchel, der nach einem Infekt in der vergangenen Woche in der Allianz Arena wie schon beim Abschlusstraining am Vortag dabei ist, nimmt außer der Hereinnahme von Müller für den verletzten Kingsley Coman eine weitere Veränderung vor.

Nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup, bei dem er mit Marokko im Achtelfinale ausgeschieden war, kehrt Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui gleich in die Anfangsformation der Münchner zurück. Dagegen bleibt Raphaël Guerreiro erst einmal draußen. Winter-Neuzugang Eric Dier von Tottenham Hotspur steht wie beim 3:2 in Augsburg auch gegen Gladbach in der Startelf. Die nach dem Augsburg-Sieg verpflichteten Sacha Boey (Galatasaray Istanbul) und Bryan Zaragoza (FC Granada) stehen erstmals im Bayern-Kader.

14:10 Uhr

"Größte Sorge war die Kabine": Hitzlsperger ermutigt zu Coming-out

Der frühere Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger hat homosexuelle Profis erneut zu einem Coming-out ermutigt. "Es liegt jetzt wirklich an den Spielern zu erkennen: Die Zeit ist reif", sagte Hitzlsperger der "Süddeutschen Zeitung". 2014 hatte der heute 41-Jährige seine Homosexualität öffentlich gemacht - trotz einiger Bedenken.

  • "Meine größte Sorge war die Mannschaftskabine", sagte Hitzlsperger, der sich noch immer an einige homophobe Äußerungen damaliger Teamkollegen erinnert. Trotzdem habe er nach langen Überlegungen den Weg in die Öffentlichkeit gewagt.

  • "Ich dachte vor allem: Wenn ich es nicht sage, dann sagt es keiner", sagte Hitzlsperger: "Ich wollte eine Diskussion über Homophobie im Fußball auf den Weg bringen, anderen eine Hilfestellung geben, indem ich aus meinem Leben erzähle."

  • "Manche Verantwortliche aus der älteren Generation mögen genervt sein von dieser Diskussion, aber auch da kommen Jüngere nach", sagte er: "Dass ich mit Uli Hoeneß, Rudi Völler oder Karl-Heinz Rummenigge in bestimmten Punkten nicht übereinstimme, haben wir alle auszuhalten."

13:42 Uhr

Bibbern in Katar: Titelverteidigerin verfehlt WM-Medaille deutlich

Leonie Beck zitterte am ganzen Körper. Im stürmischen Wind von Katar erklärte die deutsche Vorzeige-Freiwasserschwimmerin mit vor Kälte brüchiger Stimme ihren missglückten Start bei den Weltmeisterschaften. "Mir war vorher klar, dass es ein sehr schwieriges Rennen wird", sagte die 26-Jährige. "Das Wasser ist kalt. Kaltes Wasser ist nicht so meins."

  • Platz 20 als Titelverteidigerin - das ist eigentlich nicht der Anspruch der Bayerin.

  • Im Wissen um das bereits vor einem halben Jahr in Japan gesicherte Olympia-Ticket hielt sich der Ärger darüber aber sehr in Grenzen. "Es war mir sehr wichtig, dass ich mich letztes Jahr in Fukuoka qualifiziere. Da habe ich schon echt einen guten Job gemacht, dass ich das letztes Jahr geschafft habe", sagte Beck im Hafen von Doha.

  • Sie erklärte: "Jetzt ist es Platz 20. Das ist jetzt nicht schlimm. Wenn es die Qualifikation gewesen wäre, wäre es sehr, sehr schlimm. Deswegen: Alles gut."

13:04 Uhr

Red Bull lockt: Ex-Bundesliga-Profi wird Co-Trainer von Sandro Schwarz

Der frühere Bundesliga-Profi Vedad Ibisevic wird Assistenztrainer bei den New York Red Bulls in den USA. Der 39-Jährige komplettiert das Team des neuen Fußball-Cheftrainers Sandro Schwarz, mit dem er bereits bei Hertha BSC von Sommer 2022 bis April 2023 zusammengearbeitet hatte.

  • Weitere Assistenztrainer neben dem langjährigen Bundesliga-Stürmer sind der frühere Hertha-Co-Trainer Volkan Bulut und der frühere ugandische Auswahlkapitän Ibrahim Sekagya.

  • Zum Team gehören auch Torwarttrainer Jeremy Proud sowie die Analysten Dominik Wohlert, Daniel Fischer und Kyle Stump. Schwarz war bereits Mitte Dezember als neuer Trainer in New York vorgestellt worden.

  • "Ich freue mich, mein Trainerteam mit Volkan, Vedad und Ibrahim zu verstärken - sie alle bringen wertvolle Erfahrungen mit, die uns in der kommenden Saison helfen werden. Wir freuen uns alle darauf, gemeinsam loszulegen und uns auf die Saison 2024 vorzubereiten", sagte Schwarz in einer Vereinsmitteilung des Schwesterklubs vom Bundesligisten RB Leipzig.

12:19 Uhr

Pokal-Finale als Belohnung: DFB überrascht Aushilfs-Schiri

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Joker-Schiri schildert kuriosen Bundesliga-Einsatz

Aushilfs-Schiedsrichter Tobias Krull darf nach seinem unverhofften Bundesliga-Debüt zum DFB-Pokalfinale in Berlin. Wie t-online mit Verweis auf den Deutschen Fußball-Bund berichtet, erhält Krull zwei Tickets für das Endspiel am 25. Mai im Olympiastadion.

  • Nach seinem spontanen Einsatz als Vierter Offizieller beim Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln (1:1) am vergangenen Wochenende bekam der 32-Jährige zudem ein von allen Unparteiischen unterschriebenes Schiedsrichter-Trikot sowie ein Dankesschreiben, das von den DFB-Geschäftsführern Lutz Fröhlich und Florian Götte unterschrieben wurde.

  • Eine gesonderte finanzielle Vergütung gibt es laut Bericht nicht.

  • Als Zuschauer war Krull, selbst ein ehemaliger Spieler der Amateure des VfL Wolfsburg und beim Landesligisten MTV Gifhorn aktiv, eingesprungen, als Schiedsrichter-Assistent Thorben Siewer wegen eines Kopftreffers nicht weitermachen konnte.

12:00 Uhr

Die Schlagzeilen zum Mittag

11:42 Uhr

"Ist ein Fighter": Kimmich läuft sich für Top-Duell warm

An diesem Wochenende fällt Joshua Kimmich definitiv aus, der FC Bayern muss ohne den Nationalspieler gegen Borussia Mönchengladbach antreten. Doch immerhin drehte der an der Schulter verletzte 28-Jährige wieder erste Laufrunden. Beim Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) möchte er unbedingt dabei sein.

"Jo kann gut mit Schmerzen umgehen, er ist ein Fighter. Er kann schon einige Übungen machen. Wir müssen von Tag zu Tag schauen, was vom Schmerz möglich ist", sagte Sportdirektor Christoph Freund. "Er ist da sehr positiv und wir werden sehen, wie die nächste Woche aussieht." Man dürfe allerdings nicht zu früh beginnen, weil sonst die Gefahr bestünde, dass eine größere Verletzung die Folge sein könnte.

10:51 Uhr

Ferrari räubert bei Mercedes: Nicht nur Hamilton wechselt Rennstall

Ferrari arbeitet mit Hochdruck daran, Lewis Hamilton zur Saison 2025 ein schlagkräftiges Team zur Seite zu stellen. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, sollen gemeinsam mit dem Rekordweltmeister der Formel 1 auch die Ingenieure Loic Serra und Riccardo Musconi von Mercedes nach Maranello wechseln.

  • Der Franzose Serra ist derzeit für die Fahrdynamik von Hamiltons Mercedes verantwortlich, der Italiener Musconi, der aus Imola stammt, gilt als enger Vertrauter des Briten.

  • Frederique Vasseur, Teamchef der Scuderia, die seit 2007 auf einen Titel in der Königsklasse des Motorsports wartet, hatte zuletzt bekräftigt, Ingenieure von "außerhalb der Ferrari-Welt" verpflichten zu wollen. In diesem Bereich sei der Traditionsrennstall im Vergleich zu Red Bull, Mercedes oder Aston Martin "unterdimensioniert".

  • Vasseur ist ein Ziehvater Hamiltons aus dessen Zeit im Unterbau der Formel 1. Die Scuderia zahlt dem Megastar angeblich bis zu 70 Millionen Euro pro Jahr.

10:28 Uhr

Manager von LeBron James reagiert auf wildes NBA-Gerücht

Der Berater von NBA-Superstar LeBron James hat Spekulationen über einen möglichen Abschied des 39-Jährigen von den Los Angeles Lakers dementiert. "LeBron wird nicht getradet werden und wir bitten auch nicht darum", stellte Rich Paul bei ESPN klar.

  • Der viermalige Liga-MVP und beste Punktesammler der NBA-Geschichte hatte im August 2022 einen Zweijahresvertrag mit den Lakers unterzeichnet, der ihn bis zur Saison 2024/2025 an den Verein binden würde, wenn er eine Option für das letzte Jahr des Kontraktes in Anspruch nimmt.

  • Die immer wieder von Verletzungen geplagten Lakers, die im Dezember die erste Auflage des "NBA Cup" gewonnen hatten, liegen im Playoff-Rennen mit einer Bilanz von 25 Siegen aus 50 Spielen nur auf dem neunten Platz der Western Conference.

  • "King" James kommt in dieser Saison im Schnitt auf 24,9 Punkte, 7,7 Assists und 7,5 Rebounds.

09:47 Uhr

Spezielle Rechte für Mbappé? Real versucht, Superstar zu ködern

Kylian Mbappé hat die Qual der Wahl. Der Superstar muss sich entscheiden: Will er in Zukunft lieber noch mehr Geld verdienen, oder seine Karriere bei Real Madrid fortsetzen? Die Königlichen bieten dem Franzosen für einen Wechsel offenbar ein Gehalt, das nicht annähernd mit dem von Paris St. Germain mithalten kann, berichtet der spanische Radiosender "Cadena Copa".

  • Demnach könnte Mbappé bei Real Madrid künftig ein Netto-Gehalt in Höhe von 15 Millionen Euro kassieren. Damit würde er zwar zum Top-Verdiener des Klubs aufsteigen, das Gehaltsgefüge aber auch nicht sprengen. Andere Gutverdiener in Madrid sollen bis zu 12 Millionen Euro netto kassieren.

  • Gleichzeitig bietet Real dem französischen Superstar dem Sender zufolge ein Handgeld von 60 Millionen Euro.

  • Zudem sei der Champions-League-Rekordsieger bereit, dem 25-Jährigen 60 Prozent der Bild-Rechte an Mbappé abzutreten. Mit diesen Rechten lassen sich bei Superstars jährlich viele Millionen Euro verdienen.

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09:03 Uhr

Profi wehrt sich: Auf Elfmeter-Fehlschuss folgen rassistische Beleidigungen

Nach seinem verschossenen Elfmeter im Spiel gegen Holstein Kiel ist Luc Castaignos in den Sozialen Medien rassistisch beleidigt worden. "Ich übernehme die volle Verantwortung für meinen vergebenen Elfmeter" schrieb der Profi des 1. FC Magdeburg bei Instagram, der beim 1:1 (0:1) vom Punkt an Kiels Timon Weiner gescheitert war: "Aber ich akzeptiere nicht, dass Leute alles schreiben dürfen. Hört auf, rassistische Nachrichten zu senden."

Dazu veröffentlichte Castaignos einen Screenshot einer Nachricht mit beleidigendem und rassistischem Inhalt. "Ich verstehe, dass Menschen sauer auf mich sind", schrieb der Niederländer mit Blick auf seinen Fehlschuss: "Ich würde nichts lieber machen, als den Moment erneut zu erleben und es für die Fans und den Klubs nochmal zu machen."

08:33 Uhr

Japan hat gute Nachricht für Taylor Swift und die NFL-Fans

Taylor Swift katapultiert NFL in völlig neue ZielgruppeKann es Pop-Ikone Taylor Swift rechtzeitig von ihrem Konzert in Tokio zum Football-Spektaktel mit ihrem Freund Travis Kelce beim Super Bowl in Las Vegas schaffen? In die unter den nervösen Swift-Fans vieldiskutierte Frage hat sich nun sogar die japanische Botschaft in den USA eingeschaltet.

  • "Trotz des 12-stündigen Fluges und der 17-stündigen Zeitverschiebung kann die Botschaft mit Zuversicht sagen, dass sie, wenn sie Tokio am Abend nach ihrem Konzert verlässt, bequem in Las Vegas ankommen sollte, bevor der Super Bowl beginnt", versicherte die in Washington ansässige Botschaft bei X.

  • Die Sängerin soll am 11. Februar rund 24 Stunden vor dem großen Finale in der National Football League (NFL) ein Konzert in Japans Hauptstadt geben.

  • Im Super Bowl LVIII, aufgrund der immensen Aufregung um den US-Superstar auf der Tribüne bereits als "Swift Bowl" tituliert, treffen Kelces Kansas City Chiefs in der Nacht zum 12. Februar (0.30 Uhr MEZ/RTL und im ntv.de-Liveticker) auf die San Francisco 49ers.

  • Ihre Anwesenheit würde den Trubel rund um den Super Bowl noch weiter steigern. Swifts Beziehung zu Kelce hat dem American Football schon jetzt Millionen neue Fans beschert.

07:40 Uhr

"Chancen stehen gut": Wird Schumacher der Hamilton-Erbe?

Ralf Schumacher traut Mick Schumacher die Nachfolge von Lewis Hamilton bei Mercedes in der Formel 1 zu. "Ich glaube, die Chancen für Mick stehen gut und ich denke auch, dass er die Chance verdient hätte", sagte der 48-Jährige bei Sky über seinen Neffen: "Er wäre neben George Russell ein Mann, den man für die Zukunft aufbauen kann. Da bin ich ziemlich zuversichtlich."

  • Mick Schumacher geht in sein zweites Jahr als Ersatzmann für Hamilton und Russell.

  • Nach der anstehenden Saison verlässt Rekordweltmeister Hamilton das Werksteam und wechselt zu Ferrari. Der Brite hinterlässt eine riesige Lücke.

  • Für Ralf Schumacher stellt sich jetzt die Frage, ob Mercedes auf Erfahrung gehen oder einem jungen Fahrer das Vertrauen schenken sollte. "Mick wäre sicher eine der besten Optionen in dem jungen Bereich, aber klar gibt es auch einen Carlos Sainz auf dem Markt, auch wenn ich da denke, dass er eher bei Audi landen wird", sagte der ehemalige Rennfahrer.

07:11 Uhr

"Bis zum Schluss hier": Klinsmann gibt kämpferisches Versprechen

Zweimal fast ausgeschieden - und doch im Halbfinale: Trainer Jürgen Klinsmann will aus den dramatischen Siegen beim Asien-Cup mit seiner südkoreanischen Fußball-Nationalmannschaft Kraft schöpfen. "Wir sind noch immer hier, und wir werden bis zum Schluss hier sein", versprach Klinsmann nach dem 2:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung im Viertelfinale gegen Australien.

  • Beim Turnier in Katar hatte Südkorea gegen die Australier erst spät ausgeglichen, Hee-Chan Hwang (90.+6) verwandelte nervenstark einen Foulelfmeter zum Ausgleich. In der Verlängerung entschied dann Top-Star Heung-Min Son (104.) die Partie - erst drei Tage zuvor im Achtelfinale hatten die Südkoreaner ein ganz ähnliches Comeback hingelegt.

  • "Ich möchte die Entscheidung auch nicht jedes Mal so spät haben", sagte Klinsmann: "Ich würde mir wünschen, dass wir es früher entscheiden könnten. Aber vielleicht ist das unsere Geschichte bei diesem Turnier."

  • Nun geht es im Halbfinale gegen Jordanien, das erstmals überhaupt die Runde der letzten Vier erreicht hat. Südkorea hofft auf den dritten Titel beim Asien-Cup - und auf das Ende der langen Durststrecke. Zuletzt triumphierte das Land 1960 bei dem Kontinentalturnier.

06:47 Uhr

Fliegt Kovac? U21-Erfolgscoach angeblich Nachfolger-Kandidat

Stefan Kuntz ist einem Medienbericht zufolge Kandidat für den Trainer-Posten beim VfL Wolfsburg im Falle eines Rauswurfs von Niko Kovac. Wie die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung" vermeldete, soll der frühere Fußball-Nationalspieler und U21-Erfolgscoach zu einem Einsatz als Nothelfer bis Saisonende bereit sein. Der 61 Jahre alte Kuntz hatte im vergangenen Herbst seinen Posten als türkischer Nationaltrainer räumen müssen.

  • Kovac steht wegen der jüngsten Negativserie der Wolfsburger in der Fußball-Bundesliga unter Druck. Als Tabellenelfter mit neun Punkten Rückstand auf einen Europapokal-Platz läuft der VfL seinen Saisonzielen weit hinterher.

  • Daher gab es zuletzt Spekulationen, dass Kovac im Fall einer Niederlage im nächsten Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Sonntag seinen Job verlieren könnte. Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer verteidigte jedoch die Arbeit von Kovac. "Die Situation jetzt ist nicht angenehm. Dennoch glaube ich weiterhin daran, dass wir das gemeinsam lösen können", sagte Schäfer.

  • Neben Kuntz werden bereits Nachfolge-Kandidaten wie Ralph Hasenhüttl und Steffen Baumgart gehandelt.

06:44 Uhr

Die Schlagzeilen

05:55 Uhr

Absurde Betrugsmasche: Xabi Alonso hat angeblich kein Geld für Flüge

Trainer Xabi Alonso von Bundesliga-Tabellenführer Bayer Leverkusen ist nach dem Aus von Jürgen Klopp ein heißer Kandidat beim FC Liverpool - das wollten Betrüger im Internet auf einigermaßen plumpe Weise ausnutzen. Wie das Central Investigation Bureau in Thailand bekannt gab, versuchten Betrüger über einen Fake-Account auf Instagram an Geld von Fans der Reds zu gelangen, indem sie sich als Alonso ausgaben.

  • "Ich bin Xabi Alonso und werde nächstes Jahr Liverpool trainieren. Leider reicht mein Geld aber nicht für die Flüge", hieß es in der Nachricht auf Thai. Gefordert wurden 300 Baht, umgerechnet 7,85 Euro.

  • "Was kann ich tun? Nichts", sagte Alonso, angesprochen auf die Betrugsmasche: "Hoffentlich gab es nicht zu viele Leute, die Geld für eine falsche Identität gegeben haben."

  • Der Spanier gehört durch seine eindrucksvolle Saison mit der immer noch ungeschlagenen Werkself zu den am heißesten gehandelten Trainer-Aktien in Europa. Der ehemalige Welt- und Europameister spielte von 2004 bis 2009 selbst in Liverpool.