Stationierung in BelarusWie gefährlich ist Putins Spiel mit der Atomwaffe? Die harsche Reaktion des Westens hatte Putin vermutlich eingeplant: Am Wochenende kündigte er an, Atomwaffen in Belarus zu stationieren. Sind Putins Schachzüge nur Drohgebärden oder Grund zur Sorge? 28.03.2023Von Frauke Niemeyer
Nach Manöver Südkoreas mit USASeoul: Nordkorea feuert neue Raketen abSüdkorea und die USA führen ihre größte gemeinsame Militärübung seit Jahren durch. Nur wenige Tage nach deren Ende fliegen zwei Geschosse in Richtung des Japanischen Meeres: das Regime in Pjöngjang setzt, so wie es aussieht, seine Serie von Raketentests fort.27.03.2023
NATO beobachtet Lage genauUkraine: Kreml nimmt Belarus als "nukleare Geisel"Nach Putins Ankündigung, Atomwaffen in Belarus zu stationieren, fordert Kiew vom UN-Sicherheitsrat deutliche Zeichen in Richtung Kreml. Die NATO zeigt sich durch Putins Entscheidung nicht beunruhigt. Die Rhetorik des Kremlchefs hält das Militärbündnis trotzdem für "gefährlich und unverantwortlich". 26.03.2023
"Risikoscheuer Akteur" im Kreml US-Experten sehen kein höheres Atomkrieg-RisikoRusslands Präsident Putin droht zwar immer wieder mit dem Einsatz von Atomwaffen, hat nach Einschätzung der US-Denkfabrik ISW aber nicht vor, dies umzusetzen. Er wolle lediglich Ängste im Westen schüren. Auch Putins Panzer-Rechnung geht laut den Experten nicht auf.26.03.2023
Russische Atomwaffen in BelarusBundesregierung wirft Putin "nukleare Einschüchterung" vorKremlchef Putin kündigt an, taktische Atomwaffen in Belarus stationieren zu wollen. Die Reaktionen darauf fallen verhalten aus: Berlin nennt den Vergleich zur NATO, mit der Russland die Maßnahme begründet, "irreführend". Die USA geben sich betont gelassen.26.03.2023
Putin verkündet Einigung im TVRussland stationiert taktische Atomwaffen in BelarusDie russisch-belarussische Partnerschaft wird ausgeweitet. Nach Angaben von Präsident Putin wird die russische Armee taktische Atomwaffen in der ehemaligen Sowjetrepublik Belarus stationieren. Daran sei "nichts Ungewöhnliches", erklärt der Kremlchef im Staatsfernsehen.25.03.2023
Nächste Eskalations-Stufe?Nordkorea meldet Test von atomwaffenfähiger Unterwasser-DrohneSeit Wochen gibt sich Nordkorea Mühe, militärische Stärke zu beweisen. Nach zahlreichen Raketenstarts wird nun der Test einer atomwaffenfähigen Unterwasser-Drohne vermeldet. Das Land will damit Südkorea und die USA "auf eine aktuelle Nuklearkrise" aufmerksam machen.24.03.2023
Kim Jong Un soll zufrieden seinNordkorea probt "atomaren Gegenangriff"Ein gemeinsames Militärmanöver der USA und Südkorea sorgt in Pjöngjang für gereizte Stimmung. Als Reaktion zündet Nordkorea mehrere Raketen. Nun teilt das Regime mit, dass man am Wochenende einen "atomaren Gegenangriff" trainiert habe. Machthaber Kim Jong Un soll mit dem Test zufrieden sein.20.03.2023
Alternative zu RegierungsbunkerBundesregierung wollte bei Atomschlag in Zügen Schutz suchenIm Ahrtal südlich vom alten Regierungssitz Bonn unterhielt die Bundesregierung lange einen Bunker als Zufluchtsort für den Kriegsfall. Seit Anfang der 60er-Jahre war allerdings klar, dass dieser einem Atomwaffenangriff nicht standhalten würde. Als Alternative erwog Willy Brandt ein "Beweglichmachen" der Regierung in Zügen. 05.03.2023
Fast waffenfähiges Uran im IranIAEA-Direktor lobt "Atmosphäre der Ehrlichkeit"Die IAEA ist alarmiert: Die Verhandlungen mit dem Iran über das Atomabkommen liegen auf dem Eis, zuletzt wird hoch angereichertes Uran entdeckt. Nun reist der IAEA-Chef erstmals seit Langem in die Islamische Republik, um herauszufinden, wie nah Teheran vor Nuklearwaffen steht.04.03.2023