Politik

START-Verhandlungen mit USA Russland sagt Gespräche über Atomwaffen-Kontrolle ab

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2011 schlossen Russland und die USA das New-Start-Abkommen. Die nun geplanten Rüstungskontrollgespräche wurden jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben. (Archivbild)

(Foto: picture alliance / dpa)

Das New-START-Abkommen ist der letzte große Vertrag zur Rüstungskontrolle zwischen den USA und Russland. Der Kreml legt nun Gespräche auf Eis, die heute hätten beginnen sollen. Gründe werden keine genannt, auch ein neuer Termin steht nicht fest.

Russland hat die mit Spannung erwarteten Rüstungskontrollgespräche mit den USA verschoben. "Die Sitzung des bilateralen Koordinierungsausschusses zum russisch-amerikanischen START-Abkommen" werde "nicht zu den angegebenen Terminen stattfinden", sagte ein Sprecher des Außenministeriums der staatlichen Nachrichtenagentur TASS. Die Gespräche würden auf ein späteres Datum verschoben. Weitere Einzelheiten nannte der Sprecher nicht.

Die ursprünglich zwischen dem 29. November und dem 6. Dezember in Kairo geplanten Gespräche sollten trotz der Spannungen infolge des Ukraine-Konflikts stattfinden. Die USA hatten im November erklärt, sie erwarteten ein baldiges Treffen mit Russland, um die mögliche Wiederaufnahme von Inspektionen im Rahmen von New Start, einem wichtigen nuklearen Abrüstungsvertrag zwischen den beiden Ländern, zu besprechen.

Moskau hatte im August angekündigt, es werde die US-Inspektionen seiner Militärstandorte im Rahmen von New START aussetzen. Moskau reagierte damit auf die Behinderung von Inspektionen durch Russland seitens der USA.

Maximal 1550 Atomsprengköpfe

New START ist das letzte bilaterale Abkommen dieser Art zwischen den beiden wichtigsten Atommächten der Welt. Mit der Unterzeichnung verpflichteten sich Washington und Moskau dazu, ihre atomaren Sprengköpfe jeweils auf maximal 1550 zu reduzieren.

Moskau habe keinen Grund für die Absage des Treffens in Kairo genannt, sagte der nationale Sicherheitssprecher des Weißen Hauses, John Kirby. "Wir würden es gerne sehen, wenn es so schnell wie möglich wieder in den Zeitplan aufgenommen wird", fügte er hinzu.

Quelle: ntv.de, als/AFP

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