"Unabwägbare Risiken"Bundeswahlleiterin warnt Scholz vor überstürzten NeuwahlenNeuwahlen so bald wie möglich? Nicht, wenn es nach der Bundeswahlleiterin geht. Die sieht große Gefahren für die Demokratie und die Integrität der Wahlen, falls die Vorbereitungszeit zu knapp ist. Nun warnt sie den Kanzler in einem Brief.08.11.2024
500 Neueintritte in zwei TagenSPD beruft "Wahlsieg-Konferenz" einIn Umfragen liegen die Ampel-Partner weit abgeschlagen, die SPD kann nach derzeitigem Stand nicht mit einem Erfolg bei der kommenden Bundestagswahl rechnen. Im Willy-Brandt-Haus herrscht dennoch Optimismus. Schon Ende des Monats soll der Wahlkampf beginnen - im Rahmen einer "Wahlsieg-Konferenz".08.11.2024
"Liegt in der Hand der FDP"Merz hält Tür für Lindner als Minister offenDie Zeichen stehen auf eine vorgezogene Bundestagswahl. Auch wenn Christian Lindner sein Amt als Finanzminister nach dem Ampel-Aus los ist, könnte eine Koalition mit der Union eine Rückkehr ermöglichen. Eine entscheidende Bedingung müsste die FDP allerdings zuvor erfüllen.08.11.2024
Beerdigt Trump die Ukraine?Herr Merz, bitte dringend in den OP!Donald Trump hat mehrfach angekündigt, schon vor Amtsantritt das Thema Ukraine anzugehen. Vorbereitet ist darauf niemand. Wenn der Deal zwischen Trump und Putin akut wird, könnte es der Ukraine sogar helfen, dass Kanzler Scholz die Union für Entscheidungen ins Boot holen muss.08.11.2024Von Frauke Niemeyer
"Hat humorvollen Teil"Merz spottet über Habecks KanzlerkandidaturRobert Habeck will Kanzlerkandidat der Grünen werden. Friedrich Merz reagiert spöttisch auf die Entscheidung des Vizekanzlers - und verweist auf die überschaubaren Zustimmungswerte der Grünen in den Umfragen.08.11.2024
CDU-Chef bei IllnerMerz: Scholz kommt "hinten und vorne" mit Geld nicht ausEinen Tag nach dem Ampel-Aus ist CDU-Chef Merz zu Gast im ZDF. Dort fordert er erneut eine schnelle Neuwahl. Er verweist auf das Finanzproblem der Regierung Scholz, welches die Union schon lange habe kommen sehen. Und er meint auch zu wissen, wie man es wieder loswird.08.11.2024Von Marko Schlichting
"Erst Vertrauensfrage, dann ..."Merz gibt Kanzler Scholz die Reihenfolge vorAuch nach dem Scheitern der Ampel will der Bundeskanzler weiterregieren. Dafür benötigt er die Union. CDU-Chef Merz stellt klar, dass Scholz erst die Vertrauensfrage stellen muss, wenn er mithilfe von CDU und CSU Projekte angehen will. 08.11.2024
Ein bisschen wie im SchachWer zuckt zuerst, Merz oder Scholz?Scholz und Merz können eigentlich nicht besonders gut miteinander. Doch jetzt braucht der Bundeskanzler den Oppositionsführer von der CDU, um weiterzuregieren. Der verlangt die sofortige Vertrauensfrage. Es ist die Stunde der Taktierer.07.11.2024Von Volker Petersen
Treffen nach dem Ampel-AusMerz ist nach 30 Minuten bei Scholz schon durchKanzler und Oppositionsführer wollen sich über einen Ausweg aus der Regierungskrise verständigen. Scholz will die Vertrauensfrage erst im Januar stellen und zuvor noch zentrale Projekte der Ampel zur Abstimmung stellen. Merz dagegen pocht auf ein sofortiges Ende der Regierung. Das Treffen bleibt erwartungsgemäß kurz.07.11.2024
März oder doch schon Januar?Scholz und Merz beraten über WahlterminDie Ampel-Koalition ist Geschichte, es muss eine neue Bundesregierung her. Mit den Neuwahlen will sich Scholz jedoch Zeit lassen, Merz drückt dagegen aufs Tempo. Bleibt es bei der Vertrauensfrage erst am 15. Januar? Das soll nun ein Gespräch zwischen Kanzler und Kanzlerkandidat klären.07.11.2024