Wie geht es der Wirtschaft?"Krisenmodus lässt sich nicht ewig fortsetzen"Führende Forschungsinstitute senken die Konjunkturprognose für 2024. Schon im Jahresverlauf wird die Wirtschaft zwar wieder Fahrt aufnehmen. Aber das neue Normal wird künftig dauerhaft niedriger sein. 30.03.2024
Institute dampfen Prognose einDeutsche Wirtschaft wächst 2024 nur noch um 0,1 ProzentDie führenden Institute trauen der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr nur noch ein Mini-Wachstum zu. Sie sprechen von einem "Dreiklang" an Problemen und sagen erst für 2025 einen Aufschwung voraus. Immerhin: Die Reallöhne der Arbeitnehmer dürften sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr zulegen.27.03.2024
Fitch hebt mahnend den FingerBei der Bonität ist Deutschland noch spitzeTrotz aller Kritik am Wirtschaftsstandort Deutschland - bei der Zahlungsfähigkeit ist die größte Volkswirtschaft Europas weiter das Maß der Dinge. Die Ratingagentur Fitch lobt die breite Aufstellung und die solide Finanzpolitik. Doch die Experten verweisen zugleich auf eine Reihe von Risiken.17.03.2024
Zehn-Punkte-ProgrammSPD will Konjunktur beleben - Keine SchwarzmalereiSteuerentlastungen, Reform der Schuldenbremse und faire Löhne: Die SPD will mit zahlreichen Maßnahmen die Wirtschaft zurück auf den Wachstumspfad bringen. Parteichef Klingbeil spricht von einem Angebot an FDP und Grüne. 16.03.2024
Schuldenbremse und Soli-WegfallLindner fordert "Wirtschaftswende"Finanzminister Lindner kann beim Treffen des Mittelstands seine Agenda ausbreiten: Schuldenbremse einhalten, keine neuen Sozialleistungen, kaum Subventionen, viel Marktautonomie und weniger Steuern. An die Union appelliert der FDP-Chef, seinem Wachstumschancengesetz zuzustimmen.13.03.2024
"Wir sind keine Feinde"Wenn Habeck sich vorstellt, Kretschmer zu seinUnter den Regierenden könnte die Kluft kaum größer sein als zwischen dem grünen Bundeswirtschaftsminister und dem CDU-Regierungschef von Sachsen. Dennoch wagen Habeck und Kretschmer eine Annäherung. Das gelingt inhaltlich kaum, doch offenbar braucht politischer Streit zuerst ein neues Fundament.12.03.2024Von Sebastian Huld
Kriegsfolgen spürbarWeniger Waren an deutschen Seehäfen - Zuwachs in RostockKnapp 268 Millionen Tonnen Waren werden in den deutschen Seehäfen im vergangenen Jahr umgeschlagen. Damit können sich die Häfen der allgemeinen wirtschaftlichen Flaute nicht entziehen. Ein deutliches Plus erwirtschaftet allein Rostock. Der Seehafen profitiert von einer Vervierfachung der Erdöl-Lieferungen.11.03.2024
"Nicht alle begreifen die Lage"Roland-Berger-Chef sieht bisher größten WirtschaftsumbruchDer Leiter der größten deutschen Unternehmensberatung sieht die hiesigen Firmen in einer tiefen Krise. Da diese bislang nur wenige Menschen direkt betreffe, fehle aber noch das Bewusstsein dafür. Dabei seien alle Branchen betroffen. Und Einsparungen genügten in diesem Fall nicht.07.03.2024
Nur noch 0,2 Prozent WachstumIFO sieht Deutschland in einer "Winterrezession"Der private Konsum läuft mau, die Exporte schwächeln. Aus diesen Gründen kassiert das IFO-Institut seine Prognose und geht nur noch von 0,2 Prozent Wachstum aus. Ab Mitte des Jahres soll sich die Lage jedoch verbessern.06.03.2024
Wirtschaft stagniertIfW sieht kaum Wachstum - Politik sorgt für UnsicherheitDie deutsche Wirtschaft tritt nach Auffassung des IfW in diesem Jahr auf der Stelle. Dass es nicht weiter abwärts gehe, sei beinahe allein dem privaten Konsum zu verdanken. Der Außenhandel werde dagegen erneut sinken. Die Politik trage eine erhebliche Mitschuld.06.03.2024