Forderung der Vereinten NationenEU soll Seenotrettung wieder aufnehmenIn libyschen Flüchtlingslagern herrschen grauenhafte Zustände, kritisieren die Vereinten Nationen. Daher appellieren sie an die Europäische Union, ihre Such- und Rettungsaktionen im Mittelmeer wieder aufzunehmen und die Geretteten in sichere Häfen zu bringen.12.07.2019
Wieder was gelerntDarum braucht es private SeenotrettungJeden Tag fliehen Menschen nach Europa. Viele von ihnen kommen übers Mittelmeer, viele sterben dabei. Es sind aber sehr viel weniger, als man denkt. Trotzdem sind die Einzigen, die helfen, private Seenotretter. Was muss passieren, damit sich das ändert?12.07.2019
Umstrittene ZusammenarbeitItalien kooperiert noch mehr mit LibyenSchon seit Jahren gibt es Berichte über grauenhafte Zustände in libyschen Flüchtlingslagern. Doch die EU scheint dies wenig zu stören. Nun unterstützt Italien auch noch die libysche Küstenwache, damit diese Flüchtlinge auf dem Mittelmeer besser abfangen kann.11.07.2019
Seenotrettungen aus MittelmeerEU-Kommission will Geflüchtete verteilenMehrere EU-Mitgliedstaaten nehmen die geretteten Geflüchteten der "Sea Watch 3" auf - eine Lösung im Einzelfall. Die EU-Kommission fordert, vorläufige Mechanismen zu finden, um Migranten innerhalb der EU zu verteilen. Auch die Zusammenarbeit mit Drittstaaten spiele dafür eine wichtige Rolle.09.07.2019
Rettungsmission im Mittelmeer"Alan Kurdi" nimmt 44 Flüchtlinge an BordErst am Sonntag übergibt das Hilfsschiff "Alan Kurdi" der deutschen Organisation Sea-Eye 65 Flüchtlinge an die maltesische Marine. Nun hat die Besatzung erneut mehr als 40 Migranten, darunter auch Kinder, aus dem Mittelmeer gerettet.09.07.2019
Flüchtlingsdrama vor AfrikaMüller fordert internationalen RettungseinsatzIn libyschen Lagern kämpfen Flüchtlinge gegen Hunger und Gewalt, doch auch die Rückkehr in die Heimat oder die Fahrt übers Mittelmeer können tödlich enden. Entwicklungsminister Müller will deshalb "sofort" handeln und eine humanitäre Initiative starten - und nicht auf das Einvernehmen aller EU-Mitglieder warten.08.07.2019
Migranten verlassen "Alan Kurdi"Deutschland will 40 Gerettete aufnehmenTagelang sucht das Rettungsschiff "Alan Kurdi" nach einem sicheren Hafen für 65 Migranten. Nun dürfen die Geretteten vor Malta von Bord und sollen auf europäische Länder verteilt werden. Innenminister Seehofer erklärt sich bereit, einen Teil von ihnen in Deutschland aufzunehmen.07.07.2019
Erleichterung auf RettungsschiffMalta lässt "Alan Kurdi"-Migranten an LandMalta will alle 65 Migranten an Bord des deutschen Rettungsschiffes "Alan Kurdi" an Land lassen. Die Menschen sollen auf andere europäische Länder verteilt werden. Zuvor hatte es Gespräche mit der EU-Kommission und Deutschland gegeben.07.07.2019
Medizinische Notfälle an Bord"Alan Kurdi" darf nicht in Malta anlegenDie italienischen Behörden wollten sie nicht haben, nun macht auch Malta dicht: Die unter deutscher Flagge fahrende "Alan Kurdi" darf nicht in die Hoheitsgewässer des EU-Staates fahren. An Bord gibt es Hoffnung auf eine Lösung. Drei Migranten dürfen an Land. 07.07.2019
Streit um wertvolle GasfelderTürkei will erneut vor Zypern bohrenDie Auseinandersetzung zwischen der Türkei und Zypern um große Gasfelder im Mittelmeer droht weiter zu eskalieren. Ankara kündigt an, ein zweites Schiff für Probebohrungen vor die Küste des Inselstaates zu entsenden. Die EU hat bereits mit Sanktionen gedroht.06.07.2019