Schlimmstes Mittelmeerdrama 201962 Tote vor libyscher Küste geborgenWährend Europa über die Seenotrettung streitet, ereignet sich vor der libyschen Küste die "schlimmste Mittelmeertragödie des Jahres". Dort geraten drei Flüchtlingsboote in Seenot - Hilfsorganisationen befürchten über hundert Todesopfer. Die Forderungen nach einer staatlichen Seenotrettung werden lauter.26.07.2019
135 Migranten an BordSalvini verweigert Küstenwache einen HafenEs ist ein Schiff der eigenen Küstenwache, doch Italiens Innenminister Salvini verweigert ihm die Einfahrt in einen Hafen des Landes. Denn an Bord sind 135 Migranten. Der Minister fordert von der EU, dass diese auf andere Länder verteilt werden, bevor sie an Land dürfen.26.07.2019
"Minerve" verschwand 1968Franzosen finden verschollenes U-BootIm Januar 1968 verschwindet das französische U-Boot "Minerve" spurlos. Jahrzehntelang leben die Hinterbliebenen von 52 Seeleuten in Ungewissheit. 2018 nehmen die Behörden die Suche nach dem Wrack wieder auf. Jetzt verkündet die Regierung ein Erfolgserlebnis.22.07.2019
EU-Innenminister ohne DurchbruchRackete fordert Lösung für Mittelmeer-SchiffeIn Sizilien muss Sea-Watch-Kapitänin Rackete Rede und Antwort stehen. Ob sie wegen unerlaubter Einfahrt in italienische Gewässer angeklagt wird, bleibt unklar. Rackete nutzt den Termin, um einen Verteilungsmechanismus für gerettete Flüchtlinge zu fordern. Die EU-Innenminister drehen sich derweil im Kreis.18.07.2019
Italiener gegen FreilassungJustiz legt Berufung im Fall Rackete einEnde Juni steuert Carola Rackete ein Schiff mit Dutzenden Flüchtlingen an Bord in den Hafen von Lampedusa. Dafür wird sie festgenommen und unter Hausarrest gestellt, später wird dieser aufgehoben. Nun prüft Italiens oberstes Gericht, ob dies rechtens war.17.07.2019
Seenotrettung im MittelmeerReeder weichen Flüchtlingsbooten ausIm Mittelmeer helfen aktuell nur private Schiffe Flüchtlingen in Seenot. Viele Handelsschiffe versuchen diese Situationen bewusst zu vermeiden. Ursache dafür ist das Verhalten der italienischen Regierung. Auch seelische Belastungen der Vergangenheit tragen dazu bei.14.07.2019
Dem Mittelmeer geht es schlechtFast 40 Hai- und Rochenarten droht das EndeMehr als die Hälfte der im Mittelmeer vorkommenden Hai- und Rochenarten sind gefährdet. Davor warnt ein Bericht der Tierschutzorganisation WWF. Die größte Gefahr für die Tiere ist die Überfischung. Aber noch zwei andere Aspekte gefährden die Fische.12.07.2019
Forderung der Vereinten NationenEU soll Seenotrettung wieder aufnehmenIn libyschen Flüchtlingslagern herrschen grauenhafte Zustände, kritisieren die Vereinten Nationen. Daher appellieren sie an die Europäische Union, ihre Such- und Rettungsaktionen im Mittelmeer wieder aufzunehmen und die Geretteten in sichere Häfen zu bringen.12.07.2019
Wieder was gelerntDarum braucht es private SeenotrettungJeden Tag fliehen Menschen nach Europa. Viele von ihnen kommen übers Mittelmeer, viele sterben dabei. Es sind aber sehr viel weniger, als man denkt. Trotzdem sind die Einzigen, die helfen, private Seenotretter. Was muss passieren, damit sich das ändert?12.07.2019
Umstrittene ZusammenarbeitItalien kooperiert noch mehr mit LibyenSchon seit Jahren gibt es Berichte über grauenhafte Zustände in libyschen Flüchtlingslagern. Doch die EU scheint dies wenig zu stören. Nun unterstützt Italien auch noch die libysche Küstenwache, damit diese Flüchtlinge auf dem Mittelmeer besser abfangen kann.11.07.2019