Drei Gefährder verschwundenFall Amri: Was haben die Behörden gelernt?Thomas de Maizière kündigt an, alle Gefährder in Deutschland noch einmal überprüfen zu wollen. Zeitgleich teilen die Sicherheitsbehörden mit, dass sie drei Gefährder vom Radar verloren haben.18.01.2017Ein Kommentar von Benjamin Konietzny
Umgang mit potenziellen TerroristenDeutsche Behörden vermissen drei GefährderObwohl Anis Amri den Sicherheitsbehörden als potenzieller Terrorist bekannt ist, verlieren sie ihn vor dem Berliner Anschlag aus dem Blick. Auch von weiteren Gefährdern ist der Aufenthaltsort unklar, ebenso der weitere Umgang mit ihnen.18.01.2017
Gauck hält AbschiedsredeLiebeserklärung "in rauen Zeiten"Seine letzte Rede als Bundespräsident nutzt Joachim Gauck, um eine Bestandsaufnahme Deutschlands vorzunehmen. Darin lobt er die robuste Zivilgesellschaft. Doch die Demokratie sei in Gefahr. Die gelte es zu bewahren - notfalls auch militärisch.18.01.2017Von Christoph Rieke
Anschlag in Deutschland geplant?Polizei nimmt Gefährder in AbschiebehaftEin 28 Jahre alter Serbe soll Medienberichten zufolge einen Anschlag in Deutschland geplant - mindestens aber engen Kontakte zur islamistischen Szene gehalten haben. Die Polizei nimmt den Mann nun fest und schickt ihn umgehend in Abschiebehaft.13.01.2017
Potenzielle Terroristen im LandBKA zählt 22 rechte GefährderAus welcher Richtung droht Deutschland Gefahr? Die Sicherheitsbehörden führen vier Mal mehr Gefährder aus dem rechten Lager als aus dem linken. Dort ist allerdings das Feld der potenziellen Unterstützer möglicher Attentäter etwas größer.13.01.2017
Eigenes SicherheitskonzeptGrüne wollen Gefährder überwachen lassenEinen Tag, nachdem Innenminister de Maizière und Justizminister Maas ihr neues Sicherheitskonzept vorgestellt haben, ziehen die Grünen nach: Sie wollen jeden einzelnen potenziellen Attentäter beschatten lassen.11.01.2017
Jurist kritisiert de Maizière und Maas"Hat nichts mit Terrorabwehr zu tun"Innen- und Justizminister wollen härter mit Gefährdern umspringen. Sie versprechen mehr Sicherheit, ohne unverhältnismäßige Einschränkungen der Bürgerrechte. Der Jurist, Kriminologe und Politikwissenschaftler Rienhoff glaubt an dieses Versprechen nicht.11.01.2017
Fußfesseln für GefährderDe Maizière und Maas einigen sichSeit dem Anschlag in Berlin gibt es nahezu täglich neue Forderungen nach stärkeren Sicherheitsmaßnahmen und einem konsequenteren Vorgehen gegen sogenannte Gefährder. Nun einigen sich Justiz- und Innenminister, welche davon sie umsetzen wollen.10.01.2017
Gefährder im Blick behaltenMaas: Fußfessel darf kein Tabu seinJustizminister Maas will die Abschiebehaft für Gefährder ausweiten und den Einsatz von elektronischen Fußfesseln erleichtern. Außerdem sollen abgelehnte Asylbewerber deutlich schneller abgeschoben werden. Doch dagegen gibt es Widerstand.09.01.2017
Liste der Versäumnisse wird längerMitbewohner warnten vor AmriHätten deutsche Behörden den Berlin-Attentäter Anis Amri aufhalten können? Zumindest wussten sie schon ein Jahr vor dem Anschlag, dass Amri Kontakt zum IS suchte oder bereits hatte. Das legt ein Medienbericht nahe. 07.01.2017