Grossi: Nukleare SicherheitszoneIAEA: Situation in Saporischschja ist "unhaltbar"Die Situation im Atomkraftwerk Saporischschja sei "unhaltbar" teilt der Chef der Atomenergiebehörde IAEA, Grossi, in seinem Bericht mit. Er fordert daher eine nukleare Sicherheitszone, um eine Katastrophe zu verhindern. Zudem steht das Personal vor Ort unter massivem Stress und bräuchte Unterstützung. 06.09.2022
Letzter Reaktor runtergefahrenKiew sieht Welt "am Rande einer nuklearen Katastrophe"An diesem Dienstag will die IAEA einen Bericht über die Lage in Saporischschja vorstellen. Dieser dürfte alles andere als beruhigend sein. Inzwischen ist auch der letzte Reaktor heruntergefahren. Der ukrainische Präsident Selenskyj sieht das AKW "nur einen Schritt von einer Strahlenkatastrophe entfernt".06.09.2022
Nach erneutem BeschussLetzter Reaktor in Saporischschja geht vom NetzWieder wird die Region Saporischschja beschossen und dabei eine Leitung zwischen Atomkraftwerk und ukrainischem Stromnetz beschädigt. Damit ist die Verbindung zum letzten noch arbeitenden Reaktor getrennt. Laut Betreiber läuft die Kühlung ohne Notstrom weiter.05.09.2022
"Wie beim Getreide-Abkommen"Erdogan will bei AKW Saporischschja vermittelnBei den Verhandlungen um die Blockade der ukrainischen Seehäfen nutzt der türkische Staatschef seinen Draht zu Putin. Nun bietet Erdogan eine ähnliche Rolle beim umkämpften Atomkraftwerk an. Schon bald sind die beiden Autokraten verabredet.03.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkraine beschießt russische Artillerie nahe AKW - Schoigu: Kiews Offensive gescheitertNach dem Besuch des ukrainischen AKW Saporischschja zieht die IAEA ein positives Fazit. Doch der Beschuss um das Kraftwerk geht weiter. Im umkämpften Süden vermeldet die Ukraine einzelne Erfolge - Moskau hingegen bezeichnet die Offensive als gescheitert.02.09.2022
Grossi auf dem RückwegIAEA lässt zwei Inspektoren in SaporischschjaDie Mission der IAEA in dem ukrainischen AKW Saporischschja findet unter widrigen Umständen statt. Die Betreiberfirma wirft Moskau vor, die Inspektoren daran zu hindern, sich ein umfassendes Bild zu machen. Die IAEA soll nun beschlossen haben, zwei Experten dauerhaft in der Anlage zu stationieren.02.09.2022
Nur russische Medien zugelassenRussland hält Journalisten von AKW Saporischschja fernDie Inspekteure der Atomenergiebehörde IAEA nehmen mitten im Kriegsgebiet das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja in Augenschein. Bei einer Pressekonferenz sind nur Mikrofone russischer Medien im Bild - andere Journalisten sind unerwünscht. Selenskyj ist empört über das Vorgehen der russischen "Besatzer".01.09.2022
Behörden-Chef reist abIAEA-Experten bleiben in AKW SaporischschjaWas geht im größten Atomkraftwerk Europas vor sich? Dieser Frage gehen in Saporischschja Experten der UN-Atomenergiebehörde IAEA nach. Deren Chef gibt sich nach einer ersten Stippvisite zufrieden. Man habe in kurzer Zeit "viele Informationen zusammengetragen".01.09.2022
Kurz zuvor noch unter BeschussIAEA-Experten erreichen AKW SaporischschjaDie Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde sind am Ziel: Nach gefährlicher Reise kommen sie im Atomkraftwerk Saporischschja an. Dort muss zuvor nach nächtlichem Beschuss einer der Reaktoren abgeschaltet werden.01.09.2022
Offenbar nach MörserbeschussReaktor von AKW Saporischschja runtergefahrenKurz vor dem Besuch eines Expertenteams der IAEA ist die Lage im russisch besetzten AKW Saporischschja weiter brenzlig. Wegen eines Beschusses in der Nacht aktiviert der Betreiber nach eigenen Angaben den Notschutz und schaltet einen Reaktor ab. Laut Moskau sei aber alles unter Kontrolle.01.09.2022