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Konkrete Tipps der WHO Wie das Gehirn gesund bleibt

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Miteinander Zeit zu verbringen beim Spiel ist genauso wichtig wie das Spiel an sich.

(Foto: imago/Panthermedia)

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Gehirnjogging, Sudoku oder Kreuzworträtsel: Auch das Gehirn braucht Training. Wie das aussehen könnte, stellt die Weltgesundheitsorganisation in einer neuen Broschüre vor. Darin ruft sie gleichzeitig die Staaten der Welt dazu auf, die Bedingungen für die Gesunderhaltung des Gehirns zu schaffen.

Gute soziale Kontakte und anregende Beschäftigungen fördern der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge die Gesundheit des Gehirns. Aber nicht nur das: Regierungen müssten auch die Bedingungen für körperliche Gesundheit, eine saubere Umwelt, Sicherheit, Bildung, soziale Netzwerke und ein erreichbares und bezahlbares Gesundheitswesen schaffen. Das könne vielen neurologischen und psychischen Krankheiten vorbeugen, heißt es in einer WHO-Broschüre. Die Organisation ruft die Staaten der Welt dazu auf, mehr für die gesunde Entwicklung und Erhaltung des Gehirns zu tun.

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Jeder dritte Erdenbürger entwickle im Leben eine neurologische Krankheit. Diese Krankheiten seien die zweithäufigste Todesursache nach Herzerkrankungen, schreibt die WHO. Die Menschen könnten viel tun für ihre geistige Gesundheit: darunter lebenslange Weiterentwicklung und das Lernen neuer Fähigkeiten. Menschen mit geistig anregenden Berufen hätten nach einer Studie ein geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken als Menschen mit weniger anregenden Berufen. Erstere hätten geringere Mengen bestimmter Proteine, die die Bildung von Verbindungen zwischen Nervenzellen im Gehirn beeinträchtigen.

Gut für die Gesundheit des Gehirns sei es auch, Fremdsprachen zu sprechen, Musik zu machen, zu lesen und sich mit anderen intellektuell auszutauschen. Menschen mit einer größeren Anzahl von sozialen Beziehungen im Erwachsenenalter hätten nach einer anderen Studie umfangreichere Gehirnstrukturen in der Großhirnrinde als einsamere Menschen. "Soziale Isolation und Einsamkeit im älteren Erwachsenenalter sind mit einem höheren Risiko der Entwicklung von kognitiven Beeinträchtigungen und Demenz verbunden", so die WHO.

(Dieser Artikel wurde am Dienstag, 09. August 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de, jaz/dpa

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