Mittwoch, 28. April 2021Der Tag

Heute mit Judith Görs und Johanna Ohlau
22:36 Uhr

Das war Mittwoch, der 28. April 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

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Gletscher in Gefahr: Eine aktuelle Studie belegt, dass die Eismassen schrumpfen.

(Foto: picture alliance / Zoonar)

Sie haben hier zu mir in den "Tag" gefunden, also haben Sie vermutlich Interesse am Weltgeschehen. Vielleicht sind Sie ja auch jünger und können das Ergebnis einer Studie entkräften, nach der junge Menschen nur wenig Interesse an Nachrichten haben - mehr dazu lesen Sie hier. Wünschen würde ich es mir. Zum Ende des Mittwochs hätte ich außerdem noch diese Leseempfehlungen für Sie:

Studie: Fast alle Gletscher schrumpfen - und das immer schneller

Der "vergessene dritte Astronaut": Michael Collins stirbt mit 90 Jahren

Immer mehr Muslime leben in Deutschland

Nach Tod von Andrew Brown bei Polizeieinsatz: Richter lehnt Antrag von US-Medien ab

Trumps früherer Anwalt: Wohnung und Büro von Giuliani durchsucht

Biontech-Chef Şahin lehnt Verzicht auf Eigentumsrechte für Impfstoff ab

Wenn Sie rund um die Entwicklungen zu Corona-Impfstoffen und Maßnahmen schnell auf dem Laufenden sein wollen, empfehle ich einen Blick in unseren Corona-Ticker.

Einen schönen Abend wünscht Ihnen

Ihre Johanna Ohlau

22:07 Uhr

EU: Plattformen müssen Terrorinhalte in einer Stunde löschen

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Eine Stunde Zeit haben die großen Anbieter, für kleinere und nicht-kommerzielle Anbieter sind Ausnahmen vorgesehen.

(Foto: picture alliance / Franz-Peter Tschauner/dpa)

Internetplattformen müssen Terrorpropaganda, die in der EU veröffentlicht wird, künftig schneller löschen - und zwar binnen einer Stunde. Das Europaparlament billigte eine entsprechende Regelung heute in Brüssel formal. Sie kann damit nun in Kraft treten, die Regeln sollen aber erst mit einer Verzögerung von einem Jahr gelten. Der Berichterstatter im Parlament, Patryk Jaki, sprach im Plenum von einem mächtigen Instrument. Das Internet sei heute das wichtigste Werkzeug und der wichtigste Rückzugsort für Terroristen. EU-Innenkommissarin Ylva Johansson sagte, die Vorschrift sei ein heftiger Schlag gegen Terroristen.

Plattformbetreiber sollen mit der Regelung aber nicht verpflichtet werden, hochgeladene Inhalte zu überwachen. Auch muss es keine automatischen Filter geben. Ausnahmen soll es geben, wenn Bilder, Videos oder Texte für Bildungszwecke oder in künstlerischen Zusammenhängen verbreitet werden. Die Regelung beruht auf einem Vorschlag der EU-Kommission von 2018. Eine Stunde sei "das entscheidende Zeitfenster", in dem größter Schaden angerichtet werden könne, sagte der frühere EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker damals. Firmen wie Facebook oder Googles Videoplattform Youtube betonen stets, dass sie Terrorinhalte inzwischen in vielen Fällen binnen weniger Minuten löschen - noch bevor irgendjemand sie sieht.

21:32 Uhr

Libyens Küstenwache rettet 100 Migranten in Seenot

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Von Libyen aus wagen viele die riskante Überfahrt nach Europa - oft in maroden Booten. (Archivbild)

(Foto: picture alliance / Laurin Schmid/SOS MEDITERRANEE)

Die libysche Küstenwache hat nach eigenen Angaben im Mittelmeer 108 Menschen in Seenot gerettet. Die Migranten seien mit einem Boot auf dem Weg nach Europa gewesen, teilte ein Sprecher mit. Sie hätten aber rund 40 Kilometer westlich der Hauptstadt Tripolis einen Notruf abgesetzt. Die Menschen stammen den Angaben zufolge aus Afrika. Erst vor einer Woche war ein Schlauchboot mit Migranten in Libyen gekentert. Dutzende sollen dabei nach Angaben der privaten Rettungsorganisation SOS Mediterranee ums Leben gekommen sein. Die Retter warfen den für die Seenotrettung zuständigen Behörden in Europa und Libyen vor, keine Hilfe geleistet zu haben. Die libysche Küstenwache wies die Anschuldigungen zurück.

Mehr als 350 Menschen sind allein in diesem Jahr nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) im zentralen Mittelmeer umgekommen. Im vergangenen Jahr brachte die libysche Küstenwache demnach Tausende Migranten wieder nach Libyen zurück. In dem Bürgerkriegsland drohen ihnen Gewalt und Ausbeutung.

20:50 Uhr

Videos des Tages

20:39 Uhr

Deshalb leuchtet das Empire State Building morgen grün

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Das Hochhaus leuchtet fast jeden Abend in anderen Farben zur Würdigung etwa von Feiertagen oder Sportmannschaften.

(Foto: picture alliance / AFP Creative)

Das Empire State Building in New York leuchtet morgen in Grün als Dankeschön an diejenigen, die dafür sorgen, dass die US-Stadt trotz Blocks und Beton auch etwas grün bleibt und in der Pandemie noch Extra-Aufgaben übernommen haben: die Mitarbeiter der New Yorker Park-Behörde. Das teilten die Betreiber mit. Die Park-Behörde ist für die mehr als 1700 Parks, Grünflächen, Spielplätze, Sportanlagen, Strände und Pools der Metropole zuständig. Während der Pandemie kümmerten sich die Mitarbeiter zusätzlich noch um das Einhalten der Masken- und Abstandsregeln und hätten oft auch Essen an Bedürftige verteilt - dafür solle ihnen nun gedankt werden, hieß es.

20:04 Uhr

Studie: Fast alle Gletscher schrumpfen - und das immer schneller

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Gletscher in Gefahr: Eine Studie bestätigt, dass fast alle Gletscher zwischen 2000 und 2019 Eis verloren haben.

(Foto: picture alliance / Hinrich Bäsemann)

Sind die Gletscher der Welt tatsächlich in ernster Gefahr, wie von Klimaschützern häufig behauptet wird? Eine Studie liefert dazu jetzt eine ziemlich eindeutige Antwort: Ja, fast alle Gletscher der Welt schrumpfen gegenwärtig - und das immer schneller. Die in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentliche Studie beruht auf Satelliten-Beobachtungen von 2000 bis 2019 bei etwa 220.000 Gletschern. Diese verloren demnach in den ersten vier Jahren der Spanne im Schnitt 227 Milliarden Tonnen Eis jährlich. Der Wert stieg in den folgenden Jahren auf 298 Milliarden Tonnen. Einige der besonders betroffenen Gletscher befanden sich in den Alpen, auf Island, in Alaska und Himalaya. Eine andere wichtige Frage beantwortet die Untersuchung jedoch nicht: wie etwa der Klimawandel. Wissenschaftlern zufolge kann es Jahrzehnte oder Jahrhunderte dauern, bis Gletscher sich erholen, weil sie Schicht für Schicht langsam nachwachsen müssen.

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19:35 Uhr

Er flog mit Armstrong zum Mond: Ex-Astronaut Michael Collins ist tot

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Kein Duo, sondern ein Trio: Neben Neil Armstrong und Buzz Aldrin zählt auch Michael Collins zu den ersten Menschen auf dem Mond.

(Foto: picture alliance / abaca)

"Ein kleiner Schritt für (einen) Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit!" - unvergessen sind die Worte von Neil Armstrong, als er 1969 als erster Mensch einen Fuß auf den Mond setzt. Doch Armstrong war nicht ganz allein "da oben", sondern neben ihm waren auch Buzz Aldrin und Michael Collins bei der historischen Mondmission dabei. Jetzt ist mit Collins nach Armstrong im Jahr 2012 der zweite der drei Nasa-Astronauten gestorben. Collins sei heute im Alter von 90 Jahren an Krebs gestorben, teilte seine Familie mit. Die USA hätten einen "wahren Pionier und lebenslangen Erkundungs-Aktivisten" verloren, sagte der kommissarische Nasa-Chef Steve Jurczyk.

Als Armstrong und Aldrin als erste Menschen vor einem Millionenpublikum im Fernsehen den Mond betraten, drehte Collins Warteschleifen in der Kommandokapsel, was ihm Beinamen wie der "vergessene dritte Astronaut" oder auch "einsamster Mensch der Geschichte" einbrachte - auch wenn er diese Darstellung der "Apollo 11"-Mission immer wieder zurückwies.

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18:57 Uhr

Deshalb befasst sich der Supreme Court mit einem Stinkefinger-Foto

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Keinesfalls die schönste nonverbale Geste der Menschheit, aber ein Fall für den Supreme Court?

(Foto: picture alliance/dpa)

Das höchste Gericht der USA, der Supreme Court, befasst sich manchmal auch mit augenscheinlich profanen Dingen mit großer Wirkung: wie mit dem Stinkefinger-Foto einer 14-jährigen Schülerin. Der Fall der jungen Cheerleaderin Brandi Levy könnte viele zum Schmunzeln bringen. Es geht aber um die sehr wichtige Frage der Grenzen der Meinungsfreiheit - und die Frage, inwieweit Schulen Jugendliche für Äußerungen in den sozialen Netzwerken bestrafen können. Levy hatte sich im Jahr 2017 vergeblich für das erste Cheerleader-Team ihrer Schule beworben. Auf Snapchat veröffentlichte sie dann ein Foto von sich und einer Freundin mit in die Höhe gereckten Mittelfingern. Dazu schrieb sie: "Fuck die Schule, Fuck Softball, Fuck Cheer, Fuck alles." Die Trainer der Schülerin bekamen Wind von den Nachrichten - und warfen sie für ein Jahr aus dem Team. Dagegen zog die Jugendliche mit ihrer Familie vor Gericht und gewann in erster und zweiter Instanz.

Doch die Schulbehörden zogen daraufhin vor den Supreme Court in Washington und gehen bei ihrer Argumentation weit zurück in die Rechtsgeschichte weit vor sozialen Medien: Sie verweisen auf ein Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 1969: Damals war Schülern erlaubt worden, aus Protest gegen den Vietnamkrieg schwarze Bänder an den Armen zu tragen. Der Supreme Court erklärte zugleich aber Strafen gegen Schüler für rechtmäßig, wenn deren Protest den Schulbetrieb schwer behindert. Jetzt ist es an den Verfassungsrichtern zu prüfen, ob das bei einem Selfie in den sozialen Medien der Fall ist oder nicht. Das Urteil könnte also auch Folgen für andere gefrustete Teenies mit (zu großem) öffentlichem Mitteilungsdrang haben.

18:36 Uhr

Ein Porträt dieser Frau könnte Millionen bringen

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Bei dem Porträt von Françoise Gilot handelt es sich um einen echten Picasso.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein Bild von Françoise Gilot kommt bei Sotheby's unter den Hammer - und könnte eine Millionensumme einbringen. Dabei handelt es sich jedoch nicht etwa um ein NFT - ein Non-Fungible-Token - das das Auktionshaus versteigert. Das sind die "Echtheitszertifikate" für Dateien, die gerade sehr gehyped und für die durchaus mal Millionen gezahlt werden. Warum ist man also bei Sotheby's so zuversichtlich, dass das Porträt von Gilot so viel Geld bringt?

Ganz einfach: Weil es sich um ein Werk von Pablo Picasso (1881-1973) handelt. Nach Angaben des Auktionshauses könnte es bis zu 18 Millionen Dollar (etwa 15 Millionen Euro) bringen. Der spanische Maler habe das Porträt 1953 von seiner damaligen Partnerin Françoise Gilot erstellt, teilte das Auktionshaus mit. Das Bild von Gilot, die inzwischen größtenteils in New York lebt und im November 100 Jahre alt wird, sei zuletzt 1986 in London versteigert worden - für damals rund 570.000 Dollar, hieß es vom Auktionshaus. Wenn das mal keine ordentliche Wertsteigerung ist! Wie viel das Picasso-Werk jemandem wert sein wird, werden wir bei der Auktion am 12. Mai erfahren.

18:15 Uhr

Was aus sechs Eiern aus dem Discounter so werden kann

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Aus sechs Discounter-Eiern schlüpften kleine Küken.

(Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)

Wozu kaufen Sie so Eier im Supermarkt? Die Hamburgerin Denise Tramdovskis hatte ganz offensichtlich nicht vor, daraus einen Kuchen zu backen oder ein Rührei zu machen: Sie packte sechs Discounter Bio-Eier in einen Brutkasten und tatsächlich schlüpften 21 Tage später sechs kleine Küken. "Eigentlich sollten die Küken auf einen Bauernhof gebracht werden, aber wegen der Geflügelpest war das nicht möglich", berichtete Tramdovskis. Jetzt leben die fünf Hühner und ein Hahn auf dem Grundstück der Familie. Da die Tiere ohne Mutter aufwuchsen, haben sie sich mit Haushund Tavira, einer französischen Dogge, angefreundet. "Wir mussten Tavira erklären, dass das kein Spielzeug ist, dann haben sie sofort Freundschaft geschlossen", sagte die 24-Jährige.

17:40 Uhr

Festival verbannt Film über Jagd auf Schwule

Wenn man der Entscheidung des Internationalen Filmfestivals in Moskau, den Kurzfilm "Fanaty" (Deutsch: "Besessene") doch nicht zu zeigen, etwas Positives abgewinnen will, dann vielleicht: So hat der Streifen über die Jagd von Skinheads auf Schwule jede Menge PR bekommen. Filmschaffende in Russland meinten, das Aufführungsverbot sei die "beste PR für den Film überhaupt" gewesen. Denn der Film von Regisseur Wsewolod Galkin sorgt seit Tagen für Kontroversen in Russland. Die Kuratorin des Festivals, Irina Pawlowa, sprach von einem Versehen, dass der Film überhaupt ins Programm aufgenommen worden sei. "Es gab ein Missverständnis", sagte sie russischen Medien zufolge. Weshalb der Film nicht gezeigt werden sollte, sagte sie aber nicht.

Der Kurzfilm handelt von zwei Skinheads aus Moskau, die Schwule und Lesben jagen. In der Mitte der Handlung werde klar, dass die beiden Männer ein Verhältnis miteinander hätten, sagte Galkin. Der Streifen gehe der "Krise der Männlichkeit und den Folgen der homophoben Rhetorik in den Staatsmedien" nach. Vor allem Fußballfans fühlten sich von dem Film, der auf wahren Begebenheiten beruht, unter Generalverdacht gestellt und protestierten. Der russische Regisseur sprach von Drohungen gegen ihn. Einschüchtern lässt er sich davon jedoch nicht: Auf Facebook postete er heute Aufführungstermine in Aids-Aufklärungszentren etwa in Moskau und Nischni Nowgorod östlich der russischen Hauptstadt.

16:18 Uhr

Feuerwehr befreit Teenager aus Packstation

Schiefgegangene Mutprobe? Böser Streich? Was auch immer dazu geführt hat, dass ein 15-Jähriger in Frankfurt am Main im Fach einer Packstation gelandet ist: Der Teenager hatte wohl großes Glück, dass ein Mann am Morgen um 2:30 Uhr seine Hilferufe gehört hatte. Der Zeuge erkannte die missliche Lage des 15-Jährigen und wählte den Notruf. Die Feuerwehr befreite den Jugendlichen dann aus der Box, wie die Polizei mitteilte. Wie lange er eingesperrt war, war zunächst unklar. Die Einsatzkräfte gingen aber davon aus, dass der Teenager über eine Stunde lang in dem Fach gefangen war, wie eine Polizeisprecherin sagte. Der Jugendliche blieb unverletzt.

16:05 Uhr

Ethereum rauscht zum Rekordhoch

Der Höhenflug der Digitalwährung Ethereum geht weiter: Die zweitwichtigste Cyber-Devise steigt um 3,5 Prozent auf ein Rekordhoch von 2739,15 Dollar. Da Bitcoin schwächele, griffen Investoren offenbar verstärkt zu Währungen aus der zweiten und dritten Reihe, sagt Analyst Timo Emden von Emden Research. Bitcoin fällt um knapp ein Prozent auf 54.728 Dollar.

Mehr lesen Sie im Börsen-Tag hier.

15:41 Uhr

Verdacht auf Kinderpornografie - Razzien in 34 Wohnungen in Sachsen

Schlag gegen Kinderpornografie in Sachsen: Mehr als 200 Polizisten haben in mehreren sächsischen Städten insgesamt 34 Wohnungen durchsucht. Die Razzien in Dresden, Meißen und Pirna sowie angrenzenden Orten richteten sich gegen 30 Beschuldigte, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Dresden mitteilten. Bei der abgestimmten Polizeiaktion beschlagnahmten die Ermittler 78 Handys, 54 Computer und mehrere hundert Speichermedien, die nun ausgewertet werden.

Gegen die Verdächtigen sind den Angaben zufolge insgesamt 25 einzelne Ermittlungsverfahren anhängig. An dem Einsatz waren 58 Beamte der Polizeidirektion Dresden und etwa 150 Beamte der sächsischen Bereitschaftspolizei beteiligt. Mit den Durchsuchungen wollten die Ermittler nach eigenen Angaben einer zuletzt signifikanten Zunahme von Ermittlungsverfahren wegen Kinder- und Jugendpornografie begegnen.

14:22 Uhr

Schichtwechsel

Judith Görs verabschiedet sich in den Feierabend und genießt noch etwas die Sonne. Ab sofort übernehme ich den "Tag". Mein Name ist Johanna Ohlau, ich wünsche Ihnen einen entspannten Mittwochnachmittag! Bei Fragen und Anregungen schreiben Sie mir gerne: johanna.ohlau@nachrichtenmanufaktur.de

13:54 Uhr

Zahl der Muslime in Deutschland steigt - Anteil bei etwa 6,4 Prozent

Die Zahl der Muslime in Deutschland ist in den vergangenen fünf Jahren gestiegen. Das geht aus einer Studie hervor, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Nürnberg gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium vorgestellt hat. Demnach leben hierzulande zwischen 5,3 und 5,6 Millionen Menschen muslimischen Glaubens - das entspricht einem Anteil von 6,4 bis 6,7 Prozent an der Gesamtbevölkerung.

Im Vergleich zur letzten Hochrechnung im Jahr 2015 ist die Zahl der muslimischen Religionsangehörigen um rund 900.000 Personen gestiegen. Das habe laut Bamf vor allem mit der Zuwanderung aus muslimisch geprägten Ländern im Nahen und Mittleren Osten zu tun.

13:35 Uhr

"Bossnapping" in Frankreich - Renault-Mitarbeiter halten Manager fest

In Frankreich hat erneut ein Fall von "Bossnapping" für Aufmerksamkeit gesorgt: Wütende Mitarbeiter eines Renault-Werks in dem bretonischen Ort Caudan hielten einen Tag lang fünf Manager des Autokonzerns fest, um gegen den geplanten Verkauf der Fabrik zu protestieren. Sie werfen Renault "Verrat" vor. Inzwischen sind die Manager wieder frei. Doch der Konflikt ist ungelöst. "Sie wollten nicht diskutieren", beklagte der örtliche Gewerkschaftsvorsitzende Maël Le Goff. "Es bringt nichts, mit Leuten zu reden, die dazu keine Lust haben".

Rund hundert der 350 Mitarbeiter hatten das Werk bereits gestern besetzt und die Manager bis in die späten Abendstunden dort festgehalten. Renault protestierte scharf gegen die Werksbesetzung. Ähnliche Fälle hat es in Frankreich bereits mehrfach gegeben - etwa bei Sony oder dem Tech-Konzern 3M.

13:16 Uhr

Johnson in Not - Wahlkommission ermittelt gegen Premier

Boris Johnson droht mächtiger Ärger wegen der Renovierung seiner Dienstwohnung in der Downing Street. Die britische Wahlkommission hat eine offizielle Untersuchung zu der Frage eingeleitet, ob der britische Premier die Umbaukosten über private Spenden finanziert hat. Es gebe den "begründeten Verdacht", dass "ein oder mehrere Verstöße begangen worden sein könnten", heißt es.

Die Dokumente, die der Kommission zur Auswertung zur Verfügung gestellt wurden, stammen von Johnsons Konservativer Partei. Am Freitag hatte sein ehemaliger Chefberater Dominic Cummings in einem Web-Blog enthüllt, Johnson habe private Spender für den Umbau aufkommen lassen wollen. Er, Cummings, habe sich damals geweigert, den Premier bei diesen Plänen zu helfen und ihm gesagt, dass diese "unethisch, töricht und möglicherweise illegal" seien. Johnson streitet das ab.

12:57 Uhr

Jan Josef Liefers will auf die Intensivstation

Fraglich, ob das auch im Interesse der Intensivpfleger wäre: Schauspieler und #allesdichtmachen-Frontmann Jan Josef Liefers betont im Interview mit der Zeitung "Die Zeit", er sei bereit, sich auf einer Intensivstation ein Bild von der Corona-Lage zu machen. "Ich habe mich schon angemeldet", so Liefers. Dazu aufgerufen hatte die Notfallmedizinerin Carola Holzner in den sozialen Medien mit dem Hashtag #allemalneSchichtmachen.

Sie forderte die Stars, die eines der umstrittenen Videos produziert hatten, dazu auf, den deutschen Intensivstationen einen Besuch abzustatten. Die Aktion hatte heftige Kritik ausgelöst. Ihm sei in Bezug auf die Kampagne "total klar, dass man sie vollkommen daneben finden kann", sagte Liefers. Die heftige Kritik daran zeige in seinen Augen aber dennoch: "Irgendeinen neuralgischen Punkt haben wir berührt."

12:38 Uhr

Russland weist sieben EU-Diplomaten aus

Im Streit mit Russland steht die EU an der Seite Tschechien - und das passt der russischen Führung ganz und gar nicht. Sieben EU-Diplomaten müssen nun deshalb das Land verlassen. Sie hatten sich solidarisch mit Tschechien gezeigt, das Russland vorwirft, hinter zwei Explosionen in einem Militärdepot im Osten Tschechiens zu stecken, bei denen im Jahr 2014 zwei Menschen getötet worden waren.

Die Geheimdienstaffäre zieht seit Tagen immer weitere Kreise. Aus Solidarität mit der Regierung in Prag hatten die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen ihrerseits russische Diplomaten ausgewiesen, auch die Regierungen in Ungarn, Polen und der Slowakei stellten sich hinter Prag. Tschechien und Russland selbst hatten bereits zuvor zahlreiche Diplomaten der Gegenseite ausgewiesen.

12:19 Uhr

Acht Tote bei Brand in illegalem lettischen Hostel

Bei einem Brand in einem illegalen Hostel sind in der lettischen Hauptstadt Riga acht Menschen gestorben. Mindestens sechs weitere Menschen wurden laut Feuerwehr mit Verbrennungen und Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Rigas Bürgermeister Martins Stakis erklärte, es handele sich bei den meisten Opfern um Ausländer. Warum das Feuer ausbrach, ist unklar.

Das sechsstöckige Gebäude ist nur einige Hundert Meter von der Deutschen Botschaft entfernt. Eine Zeugin sagte dem lettischen Fernsehen, sie habe eine Explosion gehört. Das betroffene Gebäude ist laut Bürgermeister staatliches Eigentum des baltischen EU-Landes.

12:00 Uhr
11:40 Uhr

Linda Zervakis wechselt zu ProSieben

Gerade erst hat sie ihre letzte "Tagesschau" moderiert, nun ist auch klar, wohin es Linda Zervakis verschlagen hat: zum Privatsender ProSieben. Geplant ist einer Mitteilung des Münchner Senders zufolge eine neue Show unter dem Namen "Zervakis und Opdenhövel live", die von der 45-Jährigen gemeinsam mit "Sportschau"-Gesicht Matthias Opdenhövel moderiert werden soll.

Über die Inhalte der Sendung ist noch recht wenig bekannt. Und auch die Moderatorin selbst bleibt geheimnisvoll. Auf Instagram verrät sie nur so viel: "Es wurde ja viel gemunkelt und seit heute ist es offiziell: Matthias und ich sind demnächst das neue Paar bei ProSieben."

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:21 Uhr

Chinesische Elite-Uni gründet Ableger in Ungarn

Die Schanghaier Fudan-Universität wird in Ungarn eine Tochter-Uni gründen. Das Abkommen mit dem ungarischen Innovationsministerium ist bereits unterzeichnet und sieht vor, dass der ungarische Ableger in Budapest 6000 bis 8000 Studenten sowie 500 Lehrkräfte haben soll. Der Lehrbetrieb soll frühestens 2024 aufgenommen werden. Angeboten werden sollen geistes- und sozialwissenschaftliche, naturwissenschaftliche, technische und medizinische Studienrichtungen.

Das Projekt ist auch in Ungarn umstritten. Die Fudan-Universität gilt zwar als globale Elite-Universität, ist aber zugleich der Kontrolle der Kommunistischen Partei Chinas unterworfen. Kritiker fürchten, dass China mithilfe der Uni seine autoritäre Weltsicht auf ungarischem Boden verbreiten wird.

11:02 Uhr

Gottschalk über Freundin: "Kommt meinem Idol nahe"

Tiefschlag für Ex-Frau Thea: Entertainer Thomas Gottschalk schwärmt in einem "Bunte"-Interview jetzt ganz offen von seiner neuen Partnerin Karina Mroß. "Mein Traum geht in Erfüllung, an der Seite einer Frau alt zu werden, die meinem Idol nahe kommt", sagt er. Mit dem Idol meint er Grace Kelly, die er mit 18 Jahren "toll" fand. "Mein Frauenbild war etwas madonnenhaft."

Auch Karina Mroß kommt in dem Interview zu Wort. Sie habe immer noch "Schmetterlinge im Bauch", sagt sie. Dass sie Gottschalk nicht schon in jungen Jahren kennengelernt habe, bedauert sie nicht. "Keiner weiß, ob wir dann noch zusammen wären", so Mroß. "Aber statt einer Vergangenheit nachzuträumen, die es nicht gegeben hat, freuen wir uns auf eine Zukunft, die es geben wird."

10:43 Uhr

CSU büßt in Bayern laut Umfrage an Zustimmung ein

Das dürfte Markus Söder kaum gefallen: Würde am Sonntag in Bayern ein neuer Landtag gewählt, käme die CSU einer Umfrage zufolge auf "nur" noch 36 Prozent. Laut einer Insa-Umfrage für die "Bild"-Zeitung kämen die Grünen auf 24 Prozent. SPD, Freie Wähler und AfD erreichten je neun Prozent, die FDP sieben Prozent. In Bayern wird voraussichtlich im Herbst 2023 gewählt.

Verglichen mit anderen Umfragen aus den vergangenen Wochen büßt die CSU von Ministerpräsident Söder damit weiter an Zustimmung ein - allerdings noch nicht ganz so stark wie die Schwesterpartei. Bei der Landtagswahl im Oktober 2018 hatte die CSU noch 37,2 Prozent erreicht. Sie bildete anschließend eine Koalition mit den Freien Wählern, die damals 11,6 Prozent erzielten.

10:24 Uhr

Holzpenis auf Allgäuer Kreisverkehr steht nur kurz

Eine Kopie des zu bundesweiter Bekanntheit gelangten Holzpenis aus dem Allgäu ist auch in einem Kreisverkehr im Landkreis Lindau aufgetaucht und wieder verschwunden. "Das Kunstwerk ist Sonntag Nacht genauso geheimnisvoll verschwunden, wie es kurz zuvor aufgetaucht ist", schrieb der Bürgermeister von Heimenkirch, Markus Reichart, auf Facebook. "Bin gespannt, wo der Wandergeselle das nächste Mal in Erscheinung tritt."

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Kunst oder so: Im Allgäu tauchen seit Monaten immer wieder Holzpenisse auf.

(Foto: picture alliance/dpa)

In den vergangenen Monaten waren im Allgäu und in der Bodenseeregion immer wieder große, hölzerne Phallus-Skulpturen aufgetaucht - und meist nach wenigen Tagen wieder verschwunden. Der bekannteste Holzpenis war am Grünten in den Allgäuer Alpen errichtet worden. Er wurde mehrmals umgeworfen, wieder aufgestellt, entfernt, ersetzt und schließlich zersägt. Die Urheber der Skulpturen sind noch immer unbekannt.

10:03 Uhr

Flüchtlinge illegal zurückgewiesen? - EU will Frontex die Mittel kürzen

Seit Monaten steht die EU-Grenzschutzbehörde Frontex in der Kritik - nun droht das EU-Parlament wegen Vorwürfen zu Menschenrechtsverletzungen und weiterem Fehlverhalten mit Budgetkürzungen. Eine breite Mehrheit der Abgeordneten stimmte dafür, die Entlastung für das Haushaltsjahr 2019 vorerst nicht zu erteilen. Bis zum Herbst soll die Agentur die Vorwürfe aufklären und Verbesserungen herbeiführen.

Vor allem Frontex-Chef Fabrice Leggeri steht unter Druck - er soll Flüchtlinge illegal zurückweisen lassen. Aus dem EU-Parlament kamen bereits wiederholt Rücktrittsforderungen an Leggeri. Zudem war Frontex schon 2019 beauftragt worden, 40 Grundrechtsbeobachter einzustellen, was bislang nicht geschehen ist. Die EU-Betrugsbekämpfungsbehörde Olaf ermittelt auch wegen "Vorwürfen im Zusammenhang mit Mobbing und Belästigung, Fehlverhalten und Zurückweisungen von Migranten".

09:47 Uhr

Männer aus Psychiatrie geflohen - Polizei fahndet

Die Polizei sucht nach zwei Männern, die aus einer forensischen Psychiatrie im Kreis Kassel ausgebrochen sind. Es werde noch gefahndet, es laufen Maßnahmen, sagte eine Polizeisprecherin. Die 24 und 27 Jahre alten Gefangenen sind schon seit Dienstag verschwunden. Wie ihnen die Flucht aus der Einrichtung in Bad Emstal-Merxhausen gelang, ist unbekannt.

Ein Großaufgebot fahndet seither nach den Männern. Auch ein Hubschrauber ist im Einsatz. Von den Ausbrechern geht laut Polizei "keine akute Gefahr für andere aus". Die Ermittler raten aber, keine verdächtigen Personen anzusprechen. Zudem sollen im westlichen Kreis Kassel und im nördlichen Schwalm-Eder-Kreis keine Anhalter mitgenommen werden.

09:28 Uhr

Taxi von Straßenbahn zerquetscht - Fahrer stirbt

Tragischer Unfall in Düsseldorf: Eine Straßenbahn ist dort mit einem Taxi zusammengestoßen. Dabei ist der Taxifahrer derart schwer verletzt worden, dass er noch vor Ort starb. Laut Polizei übersah der 54-Jährige gegen 22 Uhr am Abend offenkundig eine rote Ampel und bog links ab. Dann habe die Bahn seinen Wagen erfasst. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Taxi gegen einen Stahlmast geschleudert.

Die Feuerwehr musste den 54-Jährigen aus seinem Fahrzeugwrack bergen. Er starb laut Polizei noch an der Unfallstelle. Die Fahrerin und ein Fahrgast der Straßenbahn seien leicht verletzt worden. Die Bahnfahrerin wurde notfallseelsorgerisch betreut.

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Das Taxi wurde bei dem Unfall vollständig zerstört.

(Foto: dpa)

09:14 Uhr

EU-Parlament bestätigt Brexit-Handelspakt

Nun ist es amtlich: Das Europaparlament hat dem Brexit-Handelspakt mit Großbritannien endgültig zugestimmt. Dies teilte Parlamentspräsident David Sassoli in Brüssel mit.

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08:41 Uhr

Niedersachsen will mehr Nazi-Nummernschilder verbieten

Niedersachsen will die Liste verbotener Autokennzeichen mit Nazi-Bezug erweitern. Heute soll der Landtag in Hannover darüber entscheiden. In einer Demokratie sei es nicht zu tolerieren, dass Rechtsextremisten ihre menschenverachtende Gesinnung öffentlich auf Kfz-Kennzeichen präsentierten, heißt es in einem Antrag von CDU und SPD.

Bestimmte Buchstabenkombinationen auf Autokennzeichen, die an den Nationalsozialismus erinnern, sind in allen Bundesländern verboten. Dazu zählen etwa KZ, HJ, SA und SS. Ansonsten haben die Länder unterschiedliche Regeln: In Niedersachsen ist zusätzlich das Kennzeichen NS verboten. Nun sollen Kombinationen wie HH 88, AH 18 oder HH 1933 folgen.

08:22 Uhr

Erdbeben erschüttert durch Corona gebeuteltes Indien

Im ohnehin von der Corona-Pandemie gebeutelten Indien hat es nun auch noch ein heftiges Erdbeben gegeben. Der nordostindische Bundesstaat Assam ist am stärksten betroffen. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens mit 6,0 an. Es ereignete sich in 29 Kilometern Tiefe nördlich der Stadt Dhekiajuli an der Grenze zu Bhutan.

Meldungen über Verletzte gibt es noch nicht. Laut Bewohnern der betroffenen Region wurden aber mehrere Gebäude beschädigt. Auch die 45 Kilometer vom Epizentrum entfernte Stadt Tezpur wurde heftig von dem Beben erschüttert. Augenzeugen zufolge rannten viele Menschen in der 100.000-Einwohner-Stadt auf die Straße, um sich vor herabfallenden Trümmern zu schützen.

08:03 Uhr

Moderator Daniel Aminati hat sich verlobt

Daniel Aminati hat seinen Urlaub bereits bestmöglich genutzt und seiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht. Am Strand der Malediven ging er aufs Knie und bat seine Partnerin Patrice Fischer um ihre Hand. "Sie hat Ja gesagt!", freute sich Aminati in einem Kommentar unter einem Bild auf Instagram. Die beiden sind seit 2019 ein Paar, wann und wo die Hochzeitsfeier steigen soll, hat er noch nicht verraten.

Die Glückwünsche seiner prominenten Freunde ließen da nicht lange auf sich warten. Auch Model und Moderationskollegin Rebecca Mir sah das Ganze als längst überfällig an: "Endlichhhhhh. Ich freu mich so sehr für euch", schrieb sie. Aminati ist inzwischen immerhin 47 Jahre alt.

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07:44 Uhr

Dreijähriger in USA erschossen - Polizei sucht Mörder

Die Polizei in Florida ermittelt nach dem Tod eines Dreijährigen wegen Mordes. Der Junge namens Elijah war Samstagabend in einem Vorort von Miami mutmaßlich von einer irregeleiteten Kugel getroffen worden, als Unbekannte vor seinem Haus das Feuer mit halbautomatischen Waffen eröffneten. Der Junge wurde ins Krankenhaus gebracht, starb aber dort.

Elijahs Familie sagte örtlichen Medien, ihr Sohn habe gemeinsam mit einem anderen Kind seinen Geburtstag gefeiert. Auf einem Video von der Feier sind spielende Kinder in einem Pool zu sehen. Kinder werden in den USA immer wieder Opfer von Waffengewalt. Kritiker machen dafür die lockere Waffengesetzgebung verantwortlich.

07:25 Uhr

AKK will bewaffnete Drohnen zum Koalitionsziel machen

Bei einem Wahlsieg der Union im September will Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Bewaffnung von Drohnen als klares Ziel einer künftigen Koalition festschreiben. "Eines habe ich in dieser Legislaturperiode gelernt: Wenn die Union an den nächsten Koalitionsverhandlungen beteiligt sein sollte, und falls ich da ein Wort mitzureden habe, werde ich sehr genau darauf achten, dass das Thema Bewaffnung von Drohnen im Vertrag so formuliert ist, dass nicht wieder ein Koalitionspartner während der Legislaturperiode ausbrechen kann", sagte die CDU-Politikerin der Zeitschrift "Internationale Politik".

Das Vorhaben scheitert bisher am Koalitionspartner SPD, der auf der Zielgeraden plötzlich weiteren Gesprächsbedarf angemeldet hatte. Das Thema sei, so AKK, inzwischen längst ausdiskutiert.

07:06 Uhr

"Bauer sucht Frau"-Teilnehmer Maik ist tot

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Maik Gebauer suchte bei "Bauer sucht Frau" seine große Liebe, fand sie aber erst danach.

(Foto: RTL)

Der einstige "Bauer sucht Frau"-Teilnehmer Maik Gebauer ist im Alter von nur 50 Jahren gestorben. Laut "Bild"-Zeitung starb er schon am vergangenen Samstag. Das Blatt bezieht sich auf Angaben seiner Ehefrau Judith. Sie hatte den Rinderzüchter aus Bad Sachsa im Harz zwar nicht bei der RTL-Show kennengelernt, dennoch führte das Verkupplungsformat beide zusammen.

Das spätere Paar kannte sich schon vor der Teilnahme bei der Show. Doch erst als sie den Landwirt im Fernsehen gesehen hatte, funkte es bei der Arzthelferin. Die beiden heirateten 2008. Zur Todesursache wollte sich seine Frau nicht äußern.

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06:47 Uhr

Bombenentschärfung - 33 Bonner aus Quarantäne geholt

Eine bei Bauarbeiten entdeckte Weltkriegsbombe ist in Bonn entschärft worden. In einem Umkreis von 500 Metern mussten etwa 5000 Menschen nach Angaben der Stadt ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes hatten in der Nacht mit der Entschärfung der Bombe begonnen, um 1.37 Uhr war sie abgeschlossen. Daraufhin konnten die Bewohner zurückkehren.

Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe war gestern am Nachmittag im Ortsteil Lengsdorf gefunden worden und sorgte den Angaben nach für einen stundenlangen Großeinsatz. Zahlreiche ältere Menschen brauchten beim Verlassen ihres Zuhauses Hilfe. Außerdem waren 33 Menschen in Corona-Quarantäne. Sie wurden einzeln abgeholt. Insgesamt waren mehr als 150 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

06:19 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser, wenn Sie gestern Nacht unter einem wolkenfreien Himmel gestanden haben, haben Sie ihn vielleicht auch gesehen, den Supermond. Er kam der Erde mit nur 357.380 Kilometern Distanz in den vergangenen beiden Nächten besonders nah - und wirkte deshalb auf den Betrachter auch besonders groß. Vor vier Milliarden Jahren war das Schauspiel noch beeindruckender, denn weil sich der Mond jedes Jahr um 3,8 Zentimeter von der Erde entfernt, war er damals noch viel näher - nämlich nur 60.000 Kilometer entfernt. Unabhängig davon steht heute Folgendes an:

  • Kanzlerin Merkel und Chinas Premier Li Keqiang treffen sich virtuell zu deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen.

  • Im Europaparlament wird zu einem gemeinsamen europäischen Impfzertifikat debattiert.

  • Die Bahnindustrie in Deutschland (VDB) zieht Bilanz zum Corona-Geschäftsjahr 2020.

  • In Freiburg erklärt Oberbürgermeister Martin Horn, wie das Pilotprojekt mit sogenannten Lolli-Tests an Schulen gelaufen ist. Dabei lutschen Schülerinnen und Schüler an Wattestäbchen wie an Lollis.

  • In Berlin geht der Prozess gegen den Clanchef Arafat Abou-Chaker wegen Freiheitsberaubung, versuchter schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung weiter.

In der ersten Tageshälfte begleite ich Sie durch den Nachrichtendschungel. Mein Name ist Judith Görs. Wenn Sie mir schreiben möchten, tun Sie das gern via Twitter oder per Mail an judith.goers[at]nama.de. Kommen Sie gut in den Tag!

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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