Wirtschaft

Ordentlicher Umsatzsprung Cloud und Spiele lassen Microsoft wachsen

Das Microsoft-Logo ist am Firmengebäude in Bellevue zu sehen. Foto: Toby Scott/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa/Archivbild

Microsofts Cloud-Umsätze haben um 50 Prozent angezogen.

(Foto: Toby Scott/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa/Archivbild)

Der Trend zum Homeoffice lässt Microsoft in der Corona-Krise glänzend dastehen. Im ersten Quartal legt der Umsatz um 19 Prozent zu. Angeschoben wird das Wachstum vor allem von der Cloud-Sparte Azure. Sie ist für Microsoft inzwischen wichtiger als das Geschäft mit dem Windows-Betriebssytem.

Microsoft hat erneut starke Quartalszahlen vorgelegt und damit den Enthusiasmus der Investoren befeuert. Diese brachten den Softwareriesen prompt in die Nähe einer Bewertung von zwei Billionen Dollar. Microsoft profitiert vom Cloud-Boom während der Corona-Pandemie: Fernarbeit und Fernunterricht sind für viele Menschen zur Norm geworden. Das hat zu einer raschen Akzeptanz der Cloud-Computing-Dienste geführt. Auch der Umsatz mit Videospielen läuft bestens. "Über ein Jahr nach Beginn der Pandemie verlangsamen sich die digitalen Adoptionskurven nicht. Sie beschleunigen sich", sagt Microsoft-CEO Satya Nadella.

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Der Konzern aus Redmond im Bundesstaat Washington hat seinen Umsatz im dritten Geschäftsquartal um 19 Prozent auf rund 41,7 Milliarden US-Dollar gesteigert. Der Nettogewinn lag im Zeitraum Januar bis März lag bei 15,5 Milliarden Dollar. Damit übertrafen die Ergebnisse die Erwartungen der Wall Street. Im nachbörslichen Handel gaben die Microsoft-Aktien dennoch um 3,3 Prozent nach, nachdem die Aktie im Vorfeld der Ergebnisse leicht angezogen hatte.

Die Umsätze im Zusammenhang mit dem Cloud-Dienst Azure stiegen um 50 Prozent und damit etwa so stark wie im Dezember-Quartal. Azure hat im vergangenen Jahr das einstige Microsoft-Zugpferd, das Windows-Betriebssystem, als wichtigste Einnahmequelle überholt. Im Cloud-Geschäft ist Microsoft die Nummer Zwei hinter Amazon. Auch das Videospielgeschäft lief in der Pandemie besonders stark. Die Umsätze mit Xbox-Inhalten und -Diensten stiegen im abgelaufenen Quartal um 34 Prozent. Dazu trug maßgeblich die Markteinführung von zwei neuen Konsolen bei, der Xbox Series X und S.

Quelle: ntv.de, ino/DJ

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