Unterhaltung

Streit um Parkplatz Alec Baldwin in New York festgenommen

AP_18306735434773.jpg

Baldwin verletzte sein Opfer an der linken Backe und kam in Gewahrsam.

(Foto: AP)

Wenn es darum geht, in der Großstadt einen begehrten Parkplatz zu ergattern, verstehen viele keinen Spaß. So auch Alec Baldwin. Als ihm ein Mann in Manhattan einen Stellplatz vor der Nase wegschnappt, sieht der Schauspieler rot - und schlägt zu.

Der US-Schauspieler Alec Baldwin ist in New York festgenommen worden, weil er einen Mann ins Gesicht geschlagen haben soll. Der 60-Jährige sei in Manhattan in Gewahrsam genommen worden, verlautete aus Polizeikreisen. Der andere Mann wurde demnach an der linken Backe verletzt. Zu dem Streit war es vor Baldwins Haus gekommen.

*Datenschutz

Laut US-Medienberichten soll sich Baldwin mit ihm um einen Parkplatz gestritten haben. Die Ermittlungen liefen, erklärte ein Polizeisprecher. Baldwin könne mit einer Strafe bis zu einem Jahr Gefängnis rechnen. CNBC berichtet, jemand habe per Polizeinotruf einen Angriff gemeldet. Vor Ort hätten die Polizisten einen 49-Jährigen mit einer Verletzung an der linken Wange vorgefunden. Der Verletzte sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Sein Zustand sei stabil.

Laut NBC habe das Opfer Baldwin einen Parkplatz weggeschnappt, auf den der Schauspieler gewartet habe. Baldwin müsse nächsten Monat vor Gericht erscheinen, heißt es in dem Bericht.

Es ist nicht der erste Mal, dass Baldwin mit der Polizei zu tun hat. 2014 war er festgenommen worden, weil er mit seinem Fahrrad in falscher Richtung durch eine Einbahnstraße geradelt war. Er hatte die Polizisten beschimpft und konnte ihnen keinen Ausweis vorzeigen.

Baldwin ist unter anderem mit Filmen wie "Jagd auf Roter Oktober" und der TV-Serie "30 Rock" sowie seiner Persiflage auf US-Präsident Donald Trump in der Satire-Show "Saturday Night Live" bekannt geworden. Trump wurde am Freitag von Journalisten auf die Festnahme angesprochen. Der Präsident hielt kurz inne und erklärte dann: "Ich wünsche ihm viel Glück".

Quelle: n-tv.de, cam/dpa

Mehr zum Thema