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"Grey's Anatomy" und Co Arztserien helfen im Kampf gegen Corona

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Auch in Arztserien wie "Grey's Anatomy" kommt medizinisches Material zum Einsatz.

(Foto: imago/Cinema Publishers Collection)

Es klingt beim ersten Hören wie ein Scherz. Doch Fernsehserien, die in Krankenhäusern spielen und Ärzte als wichtige Protagonisten haben, können tatsächlich etwas zum Kampf gegen die Corona-Pandemie beitragen. Diverse Produktionen starten nun Hilfsaktionen.

So manche Krankenhausserie ist bis heute ein Straßenfeger. Nun gut, die "Schwarzwaldklinik" oder "Emergency Room" gibt es nicht mehr, aber "Grey's Anatomy" zum Beispiel läuft bereits seit 2005 in 16 Staffeln.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie mussten jedoch viele Film- und Fernsehproduktionen ihre Arbeit einstellen. Betroffen sind auch "Grey's Anatomy" und diverse andere Arztserien. Während die Krankenhaus-Fiktion gerade Sendepause hat, helfen die Serienmacher nun ganz real im Kampf gegen Corona mit. Wie das geht? Indem sie Material von ihren Sets für den Einsatz in der Wirklichkeit spenden.

Masken, Hemden, Handschuhe

Schließlich fehlt es vielerorts an Atemmasken, Krankenhemden oder Handschuhen. Ärzte und Pflegepersonal stehen so vor der Gefahr, sich während ihrer Arbeit anzustecken und bei der Bekämpfung der Pandemie auszufallen. Hier setzt die Hilfsaktion der TV-Produktionen an.

Die Serie "The Resident" (deutscher Titel: "Atlanta Medical") spendete etwa bereits per Post diverses Material an das Grady Memorial Hospital in Atlanta. "The Good Doctor" und "Grey's Anatomy" planten ebenfalls, medizinische Ausrüstung an Krankenhäuser zu übergeben, heißt es. Und auch das Team der Feuerwehr-Serie "Station 19" kündigte an, seine Vorräte an Masken an die Feuerwehr von Ontario und Los Angeles zu spenden.

Sicher nur ein Tropfen auf den heißen Stein im Bemühen, der Corona-Krise Einhalt zu gebieten. Zugleich jedoch auch ein Zeichen der Solidarität und des Bewusstseins, dass in diesen Zeiten alle zusammenstehen müssen.

Quelle: ntv.de, vpr/spot