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Horrorfilme statt Promi-Feier Heidi Klum sagt Halloween-Party ab

Ihre Halloween-Party ist mittlerweile eine Institution, lockt zuverlässig prominente Gäste an, aber auch Heidi Klum weiß um den Ernst der Situation: Das Model verzichtet auf die legendäre Feier am 31. Oktober und präsentiert stattdessen infektionstechnisch vorbildliche Halloweenpläne.

Heidi Klum hat bestätigt, dass ihr legendäres Halloween-Fest ausfällt: "Leute, dieses Jahr gibt es keine Halloween-Party", sagte sie in einer Instagram-Story. Jemand habe sie darauf aufmerksam gemacht, dass offenbar gefälschte Tickets für das Event angeboten werden, erklärte die 47-Jährige. Es werde zwar keine Party geben, aber noch etwas "Spaßiges" kommen, versprach sie ihren Fans zudem und riet diesen, ihren Instagram-Account im Auge zu behalten.

Zudem stellte Klum klar, dass sie niemals Tickets zu ihrer Halloween-Party verkauft habe. "Kauft sie nicht", sagte sie zu den gefälschten Angeboten online und zeigte dabei eine Seite, auf der vier Tickets für über 3.000 Dollar (umgerechnet etwa 2.500 Euro) angeboten wurden.

Dass Klum nicht ganz auf den Grusel-Spaß verzichten will, hatte sie schon einige Tage zuvor auf Instagram gezeigt. Zur Einstimmung auf Halloween werde sie am 31. Oktober ihr Bett nicht verlassen und ihre liebsten Horrorfilme ansehen, verkündete sie in einem Video.

Ihre legendäre Halloween-Party, die 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie ausfällt, hatte bisher alljährlich zahlreiche Stars angezogen. Im vergangenen Jahr feierte Klum mit ihrem Fest 20-jähriges Jubiläum. Dafür ließ sie sich im Schaufenster eines New Yorker Ladens vor den Augen zahlreicher Schaulustiger in einen Horror-Cyborg verwandeln. Während Klums Kostüm durch aufgerissene Haut, heraushängende Gedärme, Narben und Metall-Implantate eine Menge gruselige Details zur Schau stellte, hielt es ihr Mann, Musiker Tom Kaulitz, etwas schlichter. Er hatte sich als blutverschmierter Astronaut verkleidet. Seine Kostümierung habe vier Stunden gedauert, erzählte der 31-Jährige. Bei der Halloween-Meisterin sollen es zwölf Stunden gewesen sein.

Quelle: ntv.de, lwe/spot