Unterhaltung

"Sie ist der Mann bei uns" Hugh Grants Frau mag seine Filme nicht

imago0093602574h.jpg

Haben nicht unbedingt den gleichen Filmgeschmack: Hugh Grant und seine Frau Anna Eberstein.

(Foto: imago images/UPI Photo)

Mit seinen Rollen in romantischen Komödien wurde Hugh Grant zum Liebling aller Schwiegermütter. Doch nicht nur er selbst blickt durchaus selbstironisch auf sein Image. Auch seine Frau kann seiner Dackelblick-Vergangenheit wenig abgewinnen.

Weltweit fangen Fans zu schmachten an, wenn sie Hugh Grant in romantischen Komödien wie "Notting Hill", "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" oder "Ein Chef zum Verlieben" sehen. Seine Ehefrau Anna Eberstein, mit der er seit 2018 verheiratet ist und drei gemeinsame Kinder hat, kann mit den Komödien ihres Mannes aber nicht viel anfangen, wie er nun in der US-Show "Late Night with Seth Meyers" verriet.

"Meine Ehefrau ist der Mann in unserem Haus. Sie mag gewalttätige Filme, Gangster-Filme, während ich da sitze und 'Roman Holiday', 'Sound of Music' oder so anschaue", erklärt der britische Schauspieler im Video-Interview. Grant erläutert: "Deshalb hat sie nie die Filme gemocht, die ich in der Vergangenheit gedreht habe."

Rolle in "The Undoing"

Mittlerweile habe sich das aber ein bisschen geändert. "Nun entwickelt sie einen Geschmack dafür und sie hat die Serie gemocht, muss ich sagen", sagt Grant. Der Schauspieler spricht vom HBO-Format "The Undoing". Dabei gefalle nicht er ihr besonders, sondern Grants Kollege Ismael Cruz Córdova. Sie habe sich geradezu in die Rolle des Schauspielers verliebt - und in die von Édgar Ramírez.

Die Miniserie "The Undoing" umfasst sechs Episoden und läuft seit Ende Oktober bei HBO. In dem Mystery-Thriller-Format ist neben Grant auch Nicole Kidman in einer Hauptrolle zu sehen.

Fortsetzung der anderen Art

Grant war viele Jahre mit seiner Kollegin Liz Hurley liiert. Nach der Jahrtausendwende zerbrach die Beziehung. Später hatte er wechselnde Affären. So bekam er auch mit der Chinesin Tinglan Hong zwei Kinder, ehe er sich an Eberstein band und sie heiratete.

Der britische Schauspieler blickt selbst äußerst selbstironisch auf seine früheren Rollen zurück. So scherzte er etwa vor Kurzem über "Notting Hill", Filme wie dieser würden "schreckliche Lügen" vermitteln. Er würde sich eine Fortsetzung wünschen, in der gezeigt werde, was ihm und seiner von Julia Roberts dargestellten Film-Liebe später widerfahren sei - eine "hässliche Scheidung, mit wirklich teuren Anwälten, Kindern, die in ein regelrechtes Tauziehen ihrer Eltern verwickelt werden und jede Menge Tränen. Alle für immer psychisch gezeichnet."

Quelle: ntv.de, vpr/spot