Unterhaltung

Neuer Verschwörungsideologe? Michael Wendler wirft bei DSDS hin

Neben Pop-Titan Dieter Bohlen sollte der König des Pop-Schlagers Deutschlands neuen Superstar finden. Sein Engagement bei der RTL-Castingshow beendet Michael Wendler nun aus heiterem Himmel. Und irritiert mit seinen weiteren Äußerungen, unter anderem zur Pandemie.

Das war ein kurzes Intermezzo: Schlager-Star Michael Wendler hat seinen Job als Jurymitglied bei der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" wenige Wochen nach Verkündung seiner Teilnahme hingeschmissen. Das teilte der Wendler auf seinem Instagram-Kanal mit. "Das ist eine Entscheidung, die ich selber hier und heute für mich getroffen habe. Ich wiederhole: Der Sender hat darauf keine Einwirkungen gehabt auf meine Entscheidung und hat diesen Entschluss auch nicht getroffen, sondern alleine ich", sagte der Wendler bei Instagram.

Als Begründung gab der Schlagstar an, dass er der Bundesregierung "bezüglich der angeblichen Corona-Pandemie und deren resultierenden Maßnahmen grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung und das Grundgesetz" vorwerfe. Das tue er nicht alleine. Weiter sagte er: "Nahezu alle Fernsehsender - inklusive RTL - machen sich mit schuldig, sind gleichgeschaltet und politisch gesteuert." Ab sofort wolle er über seinen neuen Telegram-Kanal mit seinen Fans in Kontakt treten. Soziale Medien wie Facebook und Instagram seien zensiert.

Man sei völlig überrascht von den Aussagen Wendlers - "sowohl zum Ausstieg aus "DSDS" als auch von seinen Verschwörungstheorien", teilte RTL mit. "Davon distanzieren wir uns ausdrücklich."

Einen für Mittwoch angesetzten DSDS-Dreh hatte der Wendler bereits platzen lassen, weil er kurzentschlossen in die USA gereist war. Als Begründung für den Ausfall gab er zunächst einen schlechten Scherz und dann Verkehrsprobleme in seiner Wahlheimat an. Das Gerücht, dass er wegen einer möglichen Corona-Infektion nicht teilnehmen könne, sei einer unbedachten Aussage geschuldet, erklärte er gegenüber der "Bild"-Zeitung. Es stimme jedenfalls nicht, dass er unter Fieber oder trockenem Husten leide: "Das war ein Scherz, im Nachhinein vielleicht kein guter. Ich habe das zu einem Mitarbeiter gesagt - und der hat das weitergetragen." Letztlich habe er "durch Verkehrschaos auf dem Weg von Miami nach New York" den Flug verpasst.

Quelle: ntv.de, mba