Panorama

Auswärtiges Amt warnt Teile Spaniens sollten nicht bereist werden

Für die Touristenhochburg Barcelona gilt eine Reisewarnung.

Für die Touristenhochburg Barcelona gilt eine Reisewarnung.

(Foto: REUTERS)

Das Auswärtige Amt rät wegen der Corona-Pandemie vor Reisen in Teile Spaniens ab. Darunter sind die beliebten Touristenziele Barcelona und Costa Brava. Erst im Juni ist die Reisewarnung aufgehoben worden, doch nun schnellen die Infektionszahlen in dem stark betroffenen Land wieder in die Höhe.

Wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionen in Spanien rät das Auswärtige Amt nun von nicht notwendigen touristischen Reisen in mehrere Regionen des beliebtesten Urlaubslands der Deutschen ab. Betroffen sind Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die westlich davon im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra.

Die Balearen mit der beliebten Ferieninsel Mallorca oder die Kanaren bleiben verschont. Das Auswärtige Amt begründete den Schritt nun in seinen Reisehinweisen für Spanien mit den "hohen Infektionszahlen und örtlichen Absperrungen". Ein entsprechender Reise- und Sicherheitshinweis wurde nun auf der Internetseite des Außenministeriums veröffentlicht.

Auf eine Reaktivierung der formellen Reisewarnung für die stark betroffenen Regionen verzichtete das Ministerium zunächst. Ein solcher Schritt hätte Urlaubern die kostenlose Stornierung von Buchungen ermöglicht. Das Abraten von Reisen ist quasi eine Alarmstufe darunter.

Das Auswärtige Amt hatte die Reisewarnung für das besonders stark von der Corona-Pandemie getroffene Spanien erst am 21. Juni aufgehoben, nachdem die Regierung einen 14-wöchigen Notstand beendet hatte. "Spanien war von Covid-19 vergleichsweise stark betroffen", heißt es in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes.

"Die Zahl der Neuinfektionen ist inzwischen jedoch stark gesunken. Allerdings gibt es derzeit neue regionale Infektionsherde in Aragón, Katalonien und Navarra." Die Infektionszahlen waren in den vergangenen Tagen in einigen Gebieten wieder dramatisch gestiegen.

Die drei am stärksten betroffenen Regionen werden von der Bundesregierung aber trotzdem zunächst nicht zu den Risikogebieten gezählt. Rückkehrer aus solchen Gebieten müssen künftig in Deutschland einen Corona-Test machen. Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden, sich möglichst vor der Rückkehr nach Deutschland auf Covid-19 testen zu lassen.

Quelle: ntv.de, ysc/dpa

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