Politik
In den kommenden Wochen verhandeln Merkel und Schulz darüber, ob und wie sie eine Regierung bilden wollen beziehungsweise können.
In den kommenden Wochen verhandeln Merkel und Schulz darüber, ob und wie sie eine Regierung bilden wollen beziehungsweise können.(Foto: dpa)
Montag, 04. Dezember 2017

RTL/ntv-Trendbarometer: GroKo-Parteien leicht im Plus - FDP nicht

Die Aussicht auf eine weitere Große Koalition löst bei vielen Wahlberechtigten keine Begeisterung aus. Dennoch verzeichnen Union und SPD in dieser Woche Stimmengewinne. Für die FDP geht es abwärts.

Union und SPD legen leicht zu, die FDP verliert zwei Punkte. Das ist das Ergebnis des aktuellen RTL/ntv-Trendbarometers. Jeder fünfte Wähler, der am 24. September seine Stimme der FDP gegeben hatte, würde nach Angaben des Umfrageinstituts Forsa jetzt die Union wählen.

Im Vergleich zur Vorwoche legen CDU und CSU um einen Punkt auf 34 Prozent zu. Bei der Bundestagswahl vor zehn Wochen hatte die Union 32,9 Prozent erreicht. Die SPD kommt in der Umfrage auf 20 Prozent, ebenfalls ein Punkt mehr als vor einer Woche.

Die FDP steht bei 8 Prozent. Die Grünen könnten mit 13 Prozent rechnen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von einem Punkt. Am 24. September waren auf die FDP 10,7 und auf die Grünen 8,9 Prozent entfallen.

Die Linke liegt unverändert bei 9 Prozent, die AfD verliert einen Punkt und kommt auf 10 Prozent. Die Umfrage wurde vom 27. November bis zum 1. Dezember durchgeführt, also vor dem AfD-Bundesparteitag in Hannover.

Eine weitere Forsa-Umfrage zeigt, dass nur ein gutes Drittel der Wähler die Große Koalition für die beste der möglichen Lösungen hält. Auf die Frage, ob die CDU nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen eine Große Koalition, eine schwarz-grüne Minderheitsregierung oder Neuwahlen anstreben solle, entscheiden sich 36 Prozent für das Bündnis von Union und SPD. 29 Prozent plädieren für eine Minderheitsregierung mit den Grünen, ebenfalls 29 Prozent sind für Neuwahlen.

In der Frage der Kanzlerpräferenz würden sich 50 Prozent der Wähler für Amtsinhaberin Angela Merkel entscheiden, ein Punkt weniger als vor einer Woche. SPD-Chef Martin Schulz liegt bei 19 Prozent. Keinen von beiden würden 31 Prozent wählen.

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Quelle: n-tv.de