Fußball

Kaderplanung schreitet voran Barcelona flirtet mit DFB-Verteidiger Rüdiger

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Auf Leihbasis zu Barca oder zurück zur Roma? Nationalspieler Rüdiger.

(Foto: picture alliance/dpa)

Beim FC Chelsea kommt der deutsche Nationalspieler Rüdiger nicht mehr zum Zug. Er will offenbar weg und mit dem FC Barcelona steht ein Traditionsverein parat, der den Ex-Stuttgarter haben will. Bei den Katalanen verlässt derweil Spitzenstürmer Suarez den Verein in Richtung Madrid.

Nach zuletzt fehlenden Einsatzzeiten beim FC Chelsea könnte Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger den englischen Premier-League-Klub schon bald verlassen. Wie der "Kicker" berichtete, sollen sowohl der FC Barcelona als auch Rüdigers Ex-Klub AS Rom an einem sofortigen Leihgeschäft des Innenverteidigers interessiert sein.

Rüdiger war von Teammanager Frank Lampard zuletzt nicht mehr eingesetzt worden, bei der 0:2-Niederlage gegen Meister FC Liverpool am vergangenen Sonntag fehlte der 27-Jährige gar gänzlich im Kader. Auch am Mittwochabend im Ligapokalspiel gegen den Zweitligisten FC Barnsley (6:0) wurde Rüdiger nicht für das Londoner Aufgebot berücksichtigt. Lampard sagte allerdings nach dem Spiel, dass man die Maßnahme nicht überinterpretieren solle.

Lampard setzte zuletzt nicht nur auf den Ex-Gladbacher Andreas Christensen, sondern auch auf Kurt Zouma sowie Fikayo Tomori. Mit Thiago Silva, der von Paris St. Germain an die Stamford Bridge wechselte, besitzt Rüdiger zudem weitere hochkarätige Konkurrenz auf seiner Position.

In der vergangenen Saison zählte der Defensivspieler, dessen Vertrag noch bis Sommer 2022 läuft, bei 28 absolvierten Pflichtspielen noch zu den Leistungsträgern der Blues. Zudem hatte er sich für die mittlerweile perfekten Wechsel seiner Nationalmannschaftskollegen Timo Werner und Kai Havertz stark gemacht.

Suarez wechselt zu Atletico

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Barcas Stürmer-Star Suarez geht künftig für den Ligakonkurrenten Atletico auf Torejagd.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der uruguayische Fußballstar Luis Suarez wechselt indes von Barça zum Ligakonkurrenten Atletico Madrid. Beide Klubs bestätigten eine grundsätzliche Einigkeit über den Transfer. Der Angreifer soll vorbehaltlich des Medizinchecks einen Zweijahresvertrag in der spanischen Hauptstadt unterschreiben und künftig neun Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Bereits am Mittwochnachmittag hatte der 33-Jährige unter Tränen zum letzten Mal das Trainingsgelände der Katalanen verlassen. Der spanische Fernsehsender Gol zeigte Aufnahmen von der Abfahrt des Stürmers in seinem SUV, Suarez wischte sich dabei mit dem Ärmel die Tränen aus den Augen.

Suarez spielte seit 2014 bei Barça. Er sollte eigentlich zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin wechseln, doch der Deal platzte. Am Donnerstag will er sich im Rahmen einer Pressekonferenz (12.30 Uhr) von den Fans verabschieden.

Quelle: ntv.de, bad/sid/dpa