Fußball

Kopf an Kopf, Notarzt-Einsatz Benommener Brandt nach Kollision abtransportiert

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Ein benommener Julian Brandt nach seiner Kopf-Kollision.

(Foto: imago images/Revierfoto)

In der 66. Minute des Topspiels zwischen Borussia Dortmund und Bayern München rauschen Julian Brandt und Dayot Upamecano übel mit den Köpfen aneinander. Beide Spieler gehen zu Boden und müssen von den Notärzten minutenlang behandelt werden. Brandt muss sogar abtransportiert werden.

In der fünften Spielminute erzielt Julian Brandt noch wunderschön den 1:0-Führungstreffer für seinen BVB bei der 2:3 (1:2)-Niederlage im Topspiel gegen den FC Bayern. Gut eine Stunde später rauscht der Dortmunder bei einem Luftduell mit seinem Kopf voll mit dem Kopf des Münchners Dayot Upamecano zusammen. Beide Profis gehen direkt zu Boden, besonders Brandt fällt unglücklich auf den Rasen und bleibt benommen liegen.

Es geht sofort ein Aufschrei durch alle Beteiligten auf dem Rasen, die Spieler rufen wild diskutierend nach den Notärzten an der Seitenlinie. Minutenlang werden daraufhin beide Profis auf dem Feld behandelt, die restlichen Kicker formen eine Traube um sie und schauen besorgt drein. Bange Blicke sind bei den Fans im Stadion zu erkennen. Upamecano kann schließlich wieder aufstehen und weiterspielen. Julian Brandt liegt jedoch weiter regungslos auf dem Boden und muss schließlich mit einer Trage abtransportiert werden.

"Bittere Szene"

Brandt-Sprechchöre im gesamten Rund, beide Teams klatschen aufmunternd Beifall: Die 15.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bangen, als Brandt vom Feld getragen wird, der Dortmunder richtet sich leicht verzweifelt auf, sendet aber zunächst kein Zeichen der Entwarnung an die Außenwelt. "Gute Besserung, @JulianBrandt!!!", schrieb Borussia Dortmund auf Twitter, aber gab noch keine weiteren Informationen über seinen Gesundheitszustand bekannt. Aufgrund der Verletzung werden im Topspiel ganze zehn Minuten nachgespielt.

"Eine bittere Szene" nennt Thomas Müller nach dem Spiel den Zusammenprall im Interview mit Sky. "Gute Besserung, Jule", sagt Müller, der dem BVB-Profi "ein richtig gutes Spiel" attestiert.

Am späteren Abend dann die ersten Entwarnung: "Jule geht es gut", sagte Trainer Marco Rose: "Ich habe ein Foto gesehen, wo er den Daumen hoch hat. Und er hat auch schon in die Gruppe geschrieben." Eine Diagnose, räumte Rose ein, "habe ich nicht". Der Verein twitterte: "Immerhin Entwarnung aus dem Krankenhaus: @JulianBrandt geht es den Umständen entsprechend gut."

 

Währenddessen sammelte Weltfußballer Robert Lewandowski seinen nächsten Rekord: Der Stürmer vom Meister aus München ist nach seinen beiden Treffern in Dortmund der Spieler mit den meisten Auswärtstoren der Bundesliga. Lewandowski erzielte gegen den BVB sein 117. und 118. Liga-Tor in der Fremde und zog damit an der Schalke-Legende Klaus Fischer vorbei (117). Der 33-Jährige erzielte zudem sein 26. Tor im 25. Pflichtspiel gegen seinen Ex-Klub Dortmund. Gegen keinen anderen Verein traf Lewandowski häufiger.

Quelle: ntv.de, dbe

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