Technik

Vom 3D-Drucker bis zur Smartwatch Das sind die Trendprodukte 2014

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Ein Mann mit einem Tablets-Kostüm in Las Vegas auf der Elektronik-Messe CES (Consumer Electronics Show).

(Foto: dpa)

Auch 2014 werden die Menschen wieder Smartphones kaufen und auf das neue iPhone warten. Davon abgesehen werden aber noch eine Menge anderer Produkte sie in die Elektromärkte ziehen. Welche Geräte stehen derzeit besonders hoch im Kurs? Und was kosten sie?

Das Jahr ist jung, doch die erste große Technikmesse ist schon gelaufen: Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas läutete die neue Messe-Saison ein. Ende Februar folgt der Mobile World Congress (MWC) in Barcelona und Mitte März trifft sich die IT-Branche auf der CeBit in Hannover. Die Schwerpunkte sind unterschiedlich, doch der Anspruch stets ähnlich: Präsentiert werden die Techniktrends 2014. Der Preisvergleich guenstiger.de hat die beliebtesten Technikkategorien ermittelt und zeigt, welche Geräte hoch im Kurs stehen.

Smartphones

Galaxy S4 mini

Bezahlbar und handlich: das Galaxy S4.

(Foto: Samsung)

Sieben Jahre nach der Präsentation des ersten iPhones sind Smartphones zum Standard bei der mobilen Kommunikation geworden. Auch das Jahr 2014 steht ganz im Zeichen der mobilen Alleskönner. Durch leistungsstarke Betriebssysteme, schnelle Prozessoren, starke Kame ras und reichlich Speicherplatz für Musik und Videos ersetzen Smartphones heute eine ganze Batterie von Geräten. Und im flotten LTE-Netz surft man auf dem Telefon zum Teil schneller als über den heimischen DSL-Anschluss.

Auch in diesem Jahr richten sich alle Blicke auf Apple, Samsung, HTC und Co. Wohl Anfang April wird Samsung sein neues Flaggschiff Galaxy S5 in den Handel bringen, den Nachfolger des S4, das im Moment ab 400 Euro gehandelt wird Bei Apple arbeitet man derweil am iPhone 6. Ob es gelingt, damit wieder neue Standards zu setzen, wird sich voraussichtlich im September zeigen. Keine bahnbrechenden Neuerungen, aber ein etwas größeres Display erwarten sich Smartphone-Enthusiasten von HTC. Der taiwanesische Hersteller stellt den Nachfolger des HTC One vermutlich auf dem MWC vor, wohl unter den Bezeichnung HTC One 2. Das aktuelle Modell ist derzeit übrigens für rund 440 Euro zu haben.

Dass auch LG ganz oben mitspielen kann, zeigte sich 2013 mit dem G2. Die 16 GB-Version findet man in der Preisklasse um die 400 Euro. Das aktuell begehrteste Smartphone-Modell ist etwas günstiger: Das Samsung Galaxy S4 Mini I9195 bekommt man für rund 290 Euro.

Smartwatches

Die neuartige Samsung Uhr Galaxy Gear wurde vor wenigen Wochen auf der IFA in Berlin präsentiert. Bald ist sie für mehrere Smartphone-Modell geeignet. Foto: Rainer Jensen

Für die Galaxy Gear will Samsung schon bald einen Nachfolger präsentieren.

(Foto: dpa)

Noch sind Smartwatches Exoten am Handgelenk, doch bei der CES war klar, dass das nicht lange so bleiben wird: Das Zauberwort lautet "Wearable Technology". Die schlauen Chronografen zeichnen sich durch ihr LED-Display mit Touchfunktion aus sowie durch ihre Konnektivitätsmöglichkeiten mit dem Smartphone. Sie zeigen eingehende Anrufe, das Adressbuch, Textmitteilungen, E-Mails, sie spielen Musik ab, informieren über Aktiendaten oder zeichnen sportliche Aktivitäten auf und laden sie in soziale Netzwerke hoch.

Mit der Pebble Steel bringt der Smartwatch-Pionier eine optisch überarbeitete, kompakte Modellvariante für 250 US-Dollar an den Start. Einen deutschen Vertrieb dafür gibt es nicht, Interessenten können sich das Gerät aus den USA liefern lassen. Einfacher zu bekommen ist die beliebte I’m Watch. In Deutschland kann man sie für weniger als 280 Euro bestellen. Wer vor allem einen Begleiter für sportliche Aktivitäten sucht, bekommt ihn für rund 125 Euro mit der Oregon Scientific SE900. Ob und wann Apple in das Geschäft einsteigt und die lange erwartete iWatch herausbringt, steht derzeit noch in den Sternen. Die Konkurrenz von Samsung hat schon vorgelegt und zur letzten IFA die Galaxy Gear präsentiert. Die zweite Generation soll schon im April folgen, das aktuelle Modell bekommt man derzeit ab 220 Euro.

Fitnessarmbänder

"Mehr Sport treiben" ist wohl einer der meistgefassten Vorsätze für das neue Jahr. Als kleine Motivationshilfe können Trend-Gimmicks wie moderne Fitnessarmbänder dienen. Sie erstellen Trainingspläne, speichern Leistungen ab, zählen Schritte und Kalorien und messen manchmal auch die Schlafqualität. Einige sind mit einem Touchscreen ausgestattet, andere können sich mit dem Smartphone verbinden.

Auf der CES stellten sowohl LG mit dem Lifeband Touch als auch Garmin mit vivofit und Razer mit dem Nabu neue Modelle vor, die im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen sollen. Schon etabliert ist das Nike+ Fuelband SE. Es kostet derzeit rund 140 Euro und bietet unter anderem Zugriff auf Bewegungswerte wie Schrittzähler und Kilometerzahl.

3D-Drucker

Kein reines Industriethema mehr: Inzwischen gibt es auch 3D-Drucker für den Hausgebrauch zu halbwegs erschwinglichen Preisen. Foto: Andrea Warnecke

Kein reines Industriethema mehr: Inzwischen gibt es auch 3D-Drucker für den Hausgebrauch zu halbwegs erschwinglichen Preisen.

(Foto: dpa-tmn)

3D liegt voll im Trend - nicht nur bei TV und Bildübertragung, sondern nun auch bei Druckern. Längst schaffen die Printer mehr als nur Blattdrucke, Scans und Kopien. Die neuen 3D-Modelle erstellen dreidimensionale Kunstwerke, ganze Maschinenteile und in Italien will man damit sogar Nudeln produzieren. 3D-Drucker werden immer beliebter und auf der CES wurden bereits die neuesten Modelle präsentiert. Die Prognosen für den Absatz der neuen Printer sind mehr als gut, noch sind die Geräte allerdings ziemlich teuer. Das derzeit begehrteste Modell für Endverbraucher kommt vom belgischen Hersteller Vellemann. Der Vellmann K8200 ist mit rund 700 Euro am unteren Ende der Preisskala angesiedelt. Viele andere 3D-Drucker liegen deutlich über der 1000-Euro-Marke.

4K-Fernseher

Galt das Augenmerk im vergangenen Jahr noch den schlauen Smart-TVs, ist mittlerweile immer häufiger von 4K-Fernsehen die Rede. Die Geräte erreichen eine viermal höhere Auflösung als herkömmliche Full-HD-Modelle. Das entspricht 3840 x 2160 Pixeln. Was nach Pixel-Overkill klingt, kann durchaus sinnvoll sein, denn dadurch werden besonders große Bildschirmdiagonalen möglich.

4K-TVs werden als "Ultra-HD"-Fernseher (UHD) bezeichnet und sollen im nächsten Jahr häufiger in den Händlerregalen zu finden sein. Allerdings gibt es bislang nur sehr wenig Material, das in UHD betrachtet werden kann. Ein weiteres Manko: Derzeit sind die Geräte ziemlich teuer, Preise um die 2000 bis 6000 Euro sind die Regel. Samsung bietet mit dem UE55F9090 für 2950 Euro eines der günstigeren Modelle. Die preiswerteste Alternative kommt – wen wundert's – aus China: Der Hisense LTDN50XT880XWSEU3D fällt mit seinem Preis von 1290 Euro aus der Reihe.

Kurzdistanz-Beamer

Wer sich die Großbildleinwand ins Wohnzimmer holen will, der braucht dafür einen Beamer. Allerdings eignet sich nicht jedes Zimmer zum Filmegucken, denn herkömmliche Modelle brauchen ein paar Meter Mindestabstand zur Wand. Eine Lösung sind sogenannte Kurzdistanz-Beamer, die immer beliebter werden.

Mit rund 600 Euro gehört der Benq MW621ST zu den günstigeren Geräten in dieser Sparte. Er bietet eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln und eine Helligkeit von 3000 ANSI-Lumen. Ab einem Abstand von einem Meter kann er eine Diagonale von ca. 1,38 Metern projizieren. Eine Hightech-Alternative ist der Benq W1080ST. Für 920 Euro bekommt man ein Gerät, das auch Full-HD spiegeln kann. Bei 1,5 Metern Abstand schafft er ein Zwei-Meter-Bild.

Tablets

Lesen, spielen, E-Mails schicken, Videos gucken – was auf dem Smartphone funktioniert, macht auf dem Tablet wegen des größeren Bildschirms oft noch etwas mehr Spaß. Auch in diesem Jahr dürfte sich an der Popularität der Touchscreen-Rechner nichts ändern. Vor allem in Verbindung mit einem modernen TV werden Tablets immer häufiger genutzt. Als sogenannter Second Screen liefern die Geräte viele Hintergrundinformationen zu aktuellen Fernseh-Highlights.

In den letzten Jahren haben die Hersteller eine Neuheit nach der anderen veröffentlicht. Zur Freude der Kunden, die schon wenige Wochen nach Marktstart auf sinkenden Preise spekulieren können. Das begehrteste Modell derzeit ist das Samsung Galaxy Tab 10.1 mit 16 Gigabyte. Aktuell kostet es beim preiswertesten Händler auf guenstiger.de 262 Euro. Wer es lieber etwas handlicher mag, findet im Google Nexus 7 eine Alternative. Das 2012er Modell kostet nur noch 170 Euro, über 40 Prozent weniger als bei seiner Einführung. Der Nachfolger ist aktuell für rund 260 Euro zu haben.

Convertible-PC

Um beim Thema zu bleiben: Viele Menschen schätzen die kompakten Tablet-PCs, wollen aber nicht auf eine Tastatur verzichten. Daher arbeiteten im vergangenen Jahr immer mehr Hersteller an den sogenannten Convertible-Geräten, bei denen eine zusätzliche Tastatur angeschlossen werden kann. Auch in diesem Jahr werden diese Hybriden für Aufsehen sorgen. Das begehrteste Modell auf guenstiger.de ist derzeit das Asus Transformer Book T100TA-DK002H für 363 Euro.

Staubsaugerroboter

Irgendwie ist immer keine Zeit zum Saubermachen? Neueste Technologie sorgt für Abhilfe. Staubsaugerroboter sind auf dem Vormarsch und sorgen dafür, dass ohne lästiges Schieben, Bücken und Kabel-Wirrwarr der Boden blitzblank ist. Ganz neu ist die Idee der elektrischen Putzhilfen nicht, allerdings dauerte es eine Weile, bis die Saugroboter wirklich alltaugstauglich waren. Mittlerweile gibt es intelligente Geräte, die sich selbst befreien, wenn sie sich irgendwo verhaken ,und die sich sogar selbständig entleeren können. Ein Staubsaugerroboter, der bei den Käufern besonders hoch im Kurs steht, ist der Samsung NaviBot CornerClean VR-10F71. Aktuell gibt es den Haushaltshelfer für rund 500 Euro. In einer ähnlichen Preisklasse spielt der Irobot Roomba 780 für knapp 460 Euro.

Mobile Lautsprecher

Immer und überall mit Musik versorgt sein? Das klappt bekanntermaßen mit MP3-Playern und Smartphones einwandfrei. Was aber, man mehr als nur die eigenen Ohren beschallen will? Dann kommen mobile Lautsprecher zum Einsatz. Sie können dank integriertem Akku überall hin mitgenommen werden, ohne dass eine Stromquelle gebraucht wird. Derzeit am beliebtesten ist das Produkt Monster Beats by Dr. Dre Pill. Wie der Name schon vermuten lässt, erscheint die tragbare Lautsprecherbox im Pillen-Design. Aktuell ist das schicke Gerät für 140 Euro zu haben. FBL schickte bei der CES eine Neuauflage seines kompakten Bluetooth-Lautsprechers Flip ins Rennen. Das aktuelle Modell bekommt man derzeit für etwa 80 Euro.

Quelle: ntv.de, ino