Staatshilfe für Zombie-Firmen?Warum die falschen Konzerne gerettet werdenGegen den Corona-Crash lässt Deutschland hunderte Milliarden auf die Wirtschaft regnen - auch auf Firmen wie Adidas, die sie gar nicht brauchen. Und Krisenkonzerne wie Bahn, Lufthansa und ThyssenKrupp, die sie nicht bekommen sollten. Welche Firmen soll der Staat retten - und welche nicht?17.05.2020Von Hannes Vogel
Umsatz bricht einCoronavirus-Krise trifft Adidas massivAdidas leidet massiv unter den Folgen der Coronavirus-Pandemie. Im ersten Quartal verzeichnet der Konzern ein Umsatzminus von 19 Prozent. Im zweiten Quartal wird ein Rückgang um 40 Prozent erwartet. Das Onlinegeschäft nimmt zwar zu, kann die Verluste aber nicht wettmachen.27.04.2020
Forderung nach strengen AuflagenKeine Corona-Hilfen bei Dividendenzahlung?Manche EU-Länder verweigern Staatshilfen an Unternehmen, die während der Corona-Krise weiter Dividenden zahlen oder Aktien zurückkaufen. Auch in Deutschland werden Forderungen nach strengeren Auflagen laut. Denn ein Großteil der börsennotierten Konzerne hierzulande hat ganz andere Pläne.23.04.2020
2,4 Milliarden Euro KfW-KreditBundesregierung genehmigt Hilfe für AdidasAdidas leidet massiv unter der Corona-Krise. Der Versuch des Konzerns, einen Teil des Umsatzausfalls auf die Vermieter seiner Läden abzuwälzen, löst Empörung aus. Nun sichert sich der Sportartikelhersteller Liquidität in Form eines Milliardenkredits mit staatlicher Unterstützung. 14.04.2020
"Haben viel Vertrauen verspielt"Adidas entschuldigt sichDie Ankündigung, die Mietzahlungen für seine wegen der Corona-Krise geschlossenen Ladenlokale auszusetzen, wird für Adidas zum Desaster. Nach Kritik aus Politik und Bevölkerung rudert der Sportartikelriese nun zurück - und entschuldigt sich öffentlich.01.04.2020
Firmen nutzen Rettungspaket ausDividende dank StaatshilfeMit Hunderten Milliarden Euro will der Staat angeschlagene Unternehmen vor der Pleite bewahren. Das nutzen auch Firmen, die ausreichend Finanzpolster hätten, indem sie etwa ihre Mietzahlungen einstellen. Andere schütten ihre Reserven schnell noch an die Aktionäre aus. 30.03.2020Von Max Borowski
Großvermieter mit "Verständnis"Adidas rudert bei Zahlungsstopp teils zurückWegen der Corona-Krise muss Adidas auf der ganzen Welt Filialen dicht machen. Die Lösung aus Sicht des Sportartikelherstellers: Keine Miete mehr zahlen. Dafür gibt es heftige Kritik. Nun rudert das Unternehmen teilweise zurück.29.03.2020
Verweigerung von MietzahlungenSkrupelloses Adidas macht fassungslosDie Entscheidung großer Konzerne, einfach keine Mieten mehr zu zahlen, mag unternehmerisch nachvollziehbar sein. Sie zeugt aber von Unverfrorenheit: Alle sollen den Gürtel enger schnallen - nur sie nicht? Der ideelle Schaden ist enorm.29.03.2020Ein Kommentar von Thomas Schmoll
Adidas, H&M zahlen nichtMietenstopp empört Immobilien-VerbändeEinige große Unternehmen wie H&M, Adidas und Deichmann stoppen ihre Mietzahlungen, weil ihre Filialen in Deutschland geschlossen bleiben müssen. Verbände der Immobilienwirtschaft laufen deshalb Sturm. Dieses Vorgehen sei "rechtlich und moralisch bedenklich", heißt es.28.03.2020
Deichmann sieht Politik am Zug Viele Firmen zahlen keine Ladenmiete mehrNicht nur kleine, sondern auch große Firmen sind von der Corona-Krise schwer getroffen und suchen finanzielle Hilfe. Schuhhändler Deichmann will für seine 1200 Filialen keine Miete mehr zahlen - und fordert von der Politik Unterstützung für entstehende Mietschäden. 27.03.2020