Entscheidung im AKW-StreitDas Machtwort des Kanzlers ist ein fauler KompromissBundeskanzler Scholz fällt eine Entscheidung im Streit um den Atomausstieg. Doch sein Machtwort wird nicht dazu führen, dass die Strompreise sinken. Im besten Fall steigen sie weniger stark - wenn überhaupt.18.10.2022Ein Kommentar von Ulrich Reitz
"Kann damit leben"Habeck akzeptiert Scholz' MachtwortKanzler Scholz' Entscheidung zur Verlängerung der Atomlaufzeiten kommt bei den Grünen nicht gut an. Wirtschaftsminister Habeck rät seiner Partei, die Kröte zu schlucken. Anders lässt sich die verfahrene Situation seiner Meinung nach nicht auflösen. 18.10.2022
"Wir nehmen das zur Kenntnis"Grüne grummeln nach Scholz' AKW-VotumMinuten nach dem Machtwort zur Atomkraft kommt von FDP-Chef Lindner Lob für Kanzler Scholz. Die Grünen reagieren verhalten bis verstört. Während Habeck schweigt, verweist der Alt-Grüne Trittin auf die Eigenständigkeit des Wirtschaftsministers. 17.10.2022
Machtwort im AKW-StreitScholz schlägt sich auf die Seite der VernunftDie Minister von Grünen und FDP konnten sich nicht einigen, also spricht der Kanzler der SPD ein Machtwort: Er räumt die AKW-Frage per Richtlinien-Kompetenz ab. Er schlägt sich auf die Seite der Vernunft der normalen Leute, und das ist richtig. 17.10.2022Ein Kommentar von Nikolaus Blome
Kanzler Scholz spricht MachtwortAlle drei Atomkraftwerke laufen bis April 2023Weil Finanzminister Lindner und Energieminister Habeck sich über den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke nicht einigen können, spricht der Kanzler ein Machtwort: Alle drei AKW werden bis zum April 2023 am Netz bleiben, teilt Scholz mit. Es ist ein klassischer Kompromiss. 17.10.2022
Entscheidung schon heute?Ampel hofft auf zügige Einigung im AtomstreitSpielt Atomkraft für die Energiesicherheit Deutschlands in Zukunft weiterhin eine Rolle, oder nicht? Diese Frage wollen die Ampel-Koalitionäre zu Wochenbeginn endlich klären. Dabei scheinen die Positionen eigentlich unvereinbar. Vor allem zwischen Grünen und FDP hakt es. 17.10.2022
Keine Einigung im KanzleramtAmpel vertagt den AKW-Streit ein weiteres MalAuch ein Mini-Gipfel bringt keine Lösung im Streit um die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken in Deutschland. Kanzler Scholz und die Minister Habeck und Lindner vertagen damit den Konflikt. Die FDP betont jedoch, dass es nicht um die Renaissance der Kernenergie gehe.16.10.2022
Appell an HabeckVon Greta lernen heißt siegen lernenWir brauchen massenweise klimafreundlichen Strom, um das Angebot zu erweitern, die Preise zu senken und die Kohlekraft zu verdrängen. Atomkraft kann dabei helfen. Die Grünen sollten auf Greta Thunberg hören und auf die FDP zugehen.15.10.2022Ein Gastkommentar von Anna Veronika Wendland
Standort Deutschland in GefahrWird der Euro die Inflation überleben?Massive Preissteigerungen und Geldentwertung hüben wie drüben. Doch die Inflation in Deutschland ist mit der in den USA nicht zu vergleichen. Die Zinserhöhungen der Notenbanken daher unterschiedlich zu bewerten. Für die Wirtschaft hierzulande könnte es eng werden. 15.10.2022Ein Gastbeitrag von Andreas Beck
Grüne stimmen für EinsatzreserveHabeck lässt sich im AKW-Streit Fesseln anlegenAuf dem Bundesparteitag der Grünen holt sich Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die Rückendeckung dafür, zwei Kernkraftwerke in die Einsatzreserve zu schicken. Aber: Er und die Fraktion haben nach dem Parteitagsbeschluss keinen Raum mehr, irgendwie auf die Forderungen der FDP zuzugehen.14.10.2022Von Sebastian Huld, Bonn