"Strategisch gescheitert"Afghanistan-Kommission listet Fehler aufIn ihrem Zwischenbericht zieht die Afghanistan-Kommission ein ernüchterndes Fazit und konstatiert grundlegende Mängel. Konzeption, Umsetzung und Überprüfung - alles mangelhaft. Auch die Landeskunde habe Luft nach oben gehabt. Angesichts der vielen Kritikpunkte will die Kommission ihre Arbeit fortsetzen.19.02.2024
Antwort auf Huthi-AttackenEU-Marineeinsatz im Nahen Osten steht nichts mehr im WegSeit Monaten greift die Huthi-Miliz Handelsschiffe im Roten Meer an. Nun reagiert die EU. Die Außenminister beschließen den Start eines Militäreinsatzes zur Sicherung der Schifffahrt im Nahen Osten. Die Operation "Aspides" ist nicht ohne Risiken.19.02.2024
Militäroperation "Aspides"Der gefährliche Einsatz der EU im Nahen OstenDer Militäroperation zur Sicherung von Handelsschiffen im Nahen Osten steht nichts mehr im Weg. Auch die Deutschen sind dabei. Vizeadmiral Kaack nennt die Operation "Aspides" den "ernsthaftesten Einsatz einer deutschen Marineeinheit seit vielen Jahrzehnten". Lohnt das Risiko? Die wichtigsten Fragen und Antworten.19.02.2024
Für Nord-Stream-Plan verwendetErmittlungen wegen Verrat von Bundeswehr-GeheimnissenDie Generalbundesanwaltschaft soll derzeit den Verdacht der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen prüfen. Dabei geht es um Schusszahlen der Deutschen Marine, die frei zugänglich im Netz auftauchen. Diese könnten wohl auch für einen Angriff auf die Pipeline Nord Stream 2 dienlich gewesen sein. 18.02.2024
Viele Millionen pro WaffenträgerRechnungshof warnt vor "Preiseskalation" bei PanzernDie Bundeswehr soll 123 "Boxer"-Transportpanzer der deutschen Hersteller Rheinmetall und Krauss-Maffei bekommen. Gefertigt werden sollen diese aber zu großen Teilen in Australien. Der Bundesrechnungshof kritisiert mehrere Aspekte des geplanten Auftrags - darunter horrende Kosten.17.02.2024
Renk-Managerin Susanne Wiegand"Die Bundeswehr bestellt nur in homöopathischen Dosen"Ist die Zeitenwende auch bei der Rüstungsindustrie angekommen? Zum Teil, sagt Renk-Chefin Susanne Wiegand. Die Branche werde heute anders wahrgenommen. Auch bei den staatlichen Aufträgen laufe einiges pragmatischer - aber Bestellungen gebe es weiterhin kaum.16.02.2024
NATO wappnet sich gegen Putin18 Staaten erreichen inzwischen Zwei-Prozent-ZielVor Jahren einigen sich die NATO-Staaten darauf, mindestens zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Wie Generalsekretär Stoltenberg erklärt, verfehlen noch immer 13 Staaten das Ziel. Im Vergleich zu 2014 allerdings steigen die Verteidigungsausgaben massiv.14.02.2024
Mehr Geld ist aber nötigPistorius will Bundeswehr ohne Sondervermögen fit machenBei der Bundeswehr fehlt Geld für Ausrüstung und Militärgerät. 100 Milliarden Euro mehr gibt es dank des verabschiedeten Sondervermögens. Doch das reicht nicht. Der Sondertopf könnte aufgestockt werden, doch das will Verteidigungsminister Pistorius nicht. Er hat einen anderen Plan. 14.02.2024
Erstmals seit JahrzehntenBerlin meldet Erreichen des Zwei-Prozent-ZielsDas Zwei-Prozent-Ziel bei den Verteidigungsausgaben gibt es schon lange - und wird auch schon lange von Berlin ignoriert. Nun allerdings meldet Deutschland eine Rekordsumme bei den Verteidigungsausgaben an die NATO. Auch etliche andere NATO-Staaten erreichen offenbar die Vorgabe.14.02.2024
Kiesewetter will 300 MilliardenLindner sieht Aufstockung des Sondervermögens skeptischDas Sondervermögen für die Bundeswehr solle um weitere 200 Milliarden erhöht werden, fordert CDU-Verteidigungspolitiker Kiesewetter. Bei Bundesfinanzminister Lindner stößt der Vorschlag auf wenig Begeisterung. Es gebe nur eine Lösung, um mehr Geld für Verteidigung bereitzustellen, sagt er.13.02.2024