Strommarktexperte im Interview"Langfristige Gaslieferverträge werden zur Kostenfalle"Die Abkehr vom russischen Gas hat zu einer Zäsur in der deutschen Energiepolitik geführt - aber nicht unbedingt zu einer unmittelbaren Beschleunigung der Energiewende, sagt Philipp Godron von Agora Energiewende. Im Interview mit ntv.de zieht der Strommarktexperte eine Bilanz für das Krisenjahr 2022.23.02.2023
Reform des StrommarktdesignsHabeck bereitet den Markt auf die Energiewende vorDie Ziele der Bundesregierung sind klar: 80 Prozent des Stromverbrauchs im Jahr 2030 sollen aus erneuerbaren Energien stammen. Doch der derzeitige Strommarkt ist dafür nicht gemacht. Mit einer grundlegenden Reform soll in Zukunft klimaneutraler Strom rund um die Uhr angeboten werden.20.02.2023
"Nur Freiräume geschaffen"Gas hat Kohle schon wieder überholtKurz nachdem Russland die Ukraine angreift, kauft Deutschland aus Angst vor einem Energie-Engpass nicht nur Gas und Öl, sondern auch wieder Kohle - und zwar in beachtlichen Mengen. Inzwischen fallen die Energiepreise wieder und Gas zu verstromen ist günstiger. Kohle wird so kein Comeback erleben. 18.02.2023Von Jannik Tillar
Hoher InvestitionsbedarfTennet will deutsches Netz an Bund verkaufenDer Stromnetzbetreiber Tennet muss in den nächsten Jahren Milliarden in den Netzausbau investieren. Doch die Niederlande als Eigner haben wenig Lust, Geld in Deutschland auszugeben. Die Tausende Kilometer Leitungen sollen deswegen an Berlin verkauft werden. Dort ist man nicht abgeneigt.10.02.2023
Letzte Revision abgeschlossenAKW Emsland liefert wieder Strom ins NetzEin letztes Mal geht das AKW Emsland ans Netz. Nach der beschlossenen Laufzeitverlängerung musste der Meiler angepasst werden. Im nun begonnenen Streckbetrieb liefert das Werk allerdings ein Viertel weniger Strom. Im April solle dem AKW dann endgültig der Stecker gezogen werden.06.02.2023
Vor allem Stromerzeugung kostetDeutschland braucht 600 Milliarden Euro für zügige EnergiewendeIn Deutschland hapert es beim Ausbautempo der erneuerbaren Energien erheblich, das ist bekannt. Der Fortschrittsmonitor Energiewende offenbart, dass es auch erheblich an Investitionen fehlt. Jährlich rund 55 Milliarden Euro wären nötig, 2021 wird ein Bruchteil davon ausgegeben. Die Ziele scheinen in weiter Ferne.06.02.2023
Wärme aus Granulat in ContainernSo erhitzt PepsiCo Frittierfett für Chips auf 300 GradKartoffelchips werden in europäischen Fabriken in der Regel mit Gas frittiert. Doch strenge Vorgaben sorgen zum Beispiel in den Niederlanden dafür, dass auch diese Wärmeprozesse dekarbonisiert werden müssen. Der US-amerikanische Lebensmittelkonzern PepsiCo setzt auf eine Lösung aus Deutschland.04.02.2023
Habeck: Kraftwerksplan kommtBericht: Stromversorgung bis 2031 gesichertDie Bundesnetzagentur hat die Versorgungssicherheit in Deutschland mit Strom geprüft. Wenn alle beschlossenen Schritte umgesetzt würden, müsse man sich keine Sorgen machen. Die Branche verweist darauf, dass die Vorhaben längst nicht ausreichten. Minister Habeck fordert "Disziplin und Konsequenz" beim Ausbau der Kapazitäten.01.02.2023
Steigt auch Osten früher aus?LEAG-Chef hält Kohleausstieg 2033 für denkbarSpätestens 2038 will Deutschland die letzten Kohlekraftwerke stilllegen - beim Energieversorger LEAG in der Lausitz. Dessen Chef überrascht nun gegenüber ntv mit einem möglichen Termin deutlich früher. Allerdings nur unter bestimmten Bedingungen.27.01.2023
Gastbeitrag zur KlimapolitikCDU und CSU müssen ihre Verzagtheit ablegenDer Bundesvorsitzende der KlimaUnion, der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann, fordert von seiner Partei mehr Konsequenz beim Klimaschutz. Sein Plädoyer: Die Energiewende gelingt nur marktwirtschaftlich getrieben und mit einer Wende im Denken auf allen Seiten.25.01.2023Ein Gastbeitrag von Thomas Heilmann, CDU