Erstmals seit fünf JahrenDeutschland führt mehr Strom ein als ausJahrelang exportiert Deutschland Strom ins Ausland - weil der Strom aus Braun- und Steinkohle weit billiger ist als etwa der Strom, der in den Niederlanden aus Gaskraftwerken gewonnen wird. Doch mit den neuen CO2-Verschmutzungsrechten ändert sich das.30.07.2019
Weitere Aktionen geplantKlima-Aktivisten halten Polizei in AtemDie Klimaproteste im rheinischen Braunkohlerevier machen der Polizei massiv zu schaffen. Auf den Tagebauflächen und Bahnstrecken befinden sich immer noch Demonstranten. Die Behörden rechnen mit weiteren Aktionen.23.06.2019
Konfrontation mit der PolizeiAktivisten stürmen rheinischen TagebauDutzende weiße Overalls rennen durch den Sand: Im rheinischen Garzweiler gelingt es Aktivisten des Bündnisses "Ende Gelände", in den dortigen RWE-Tagebau vorzudringen. Es kommt zu Auseinandersetzungen mit Polizisten. Mehrere Personen werden in Gewahrsam genommen.22.06.2019
Ausstieg "massiv beschleunigen"Union rüttelt an KohlekompromissSeit den Schülerprotesten fürs Klima und dem Höhenflug der Grünen, entdecken immer mehr Unionspolitiker das Thema Klimaschutz. CSU-Chef Söder will jetzt den Kohleausstieg vorziehen und nebenbei die Milliardensubventionen aus dem Kohlekompromiss neu verteilen. 22.06.2019
Obama-Regulierung aufgehobenTrump bläst zum Comeback des KohlestromsDer US-Präsident verdankt seinen Wahlsieg auch dem Versprechen, die heimische Kohleindustrie zu fördern. Der von Trump zum Chef der Umweltbehörde ernannte Ex-Kohlelobbyist Wheeler macht dieses Versprechen wahr und nimmt Emissionsziele für die Energiewirtschaft zurück. 20.06.2019
VW-Chef, Union, GreenpeaceKohlekompromiss gerät unter BeschussDer Ausstieg aus der Kohle ist für Deutschland ein Mammutprojekt. Wie er ablaufen soll, vereinbarten Wirtschaft, Umweltschützer und Politiker - doch jetzt setzt es gleich von mehreren Seiten Kritik am Kohlekompromiss. Zum Beispiel von der Union und vom VW-Chef.31.05.2019
Hilfen bis zum AusstiegKohleländer erhalten 40 Milliarden Euro2038 soll der Kohleausstieg geschafft sein. Bis dahin sollen die betroffenen Bundesländer mit einer Milliardensumme unterstützt werden. So steht es in einem Papier der Regierung. Damit folgt die Bundesregierung dem Vorschlag der Kohlekommission.05.04.2019
"Wir müssen es wollen"Merkel nimmt bei Kohleausstieg Länder in die PflichtDer Kompromiss der Kohlekommission sieht vor, die Kraftwerkskapazitäten ab 2023 schrittweise abzubauen. Kein leichtes Unterfangen, wie Kanzlerin Merkel betont. Sie fordert mehr Anstrengungen von den Bundesländern - sonst "werden wir scheitern".12.02.2019
CDU zerpflückt BerichtKohlekommission sorgt für neue GroKo-GräbenIm Auftrag von CDU und SPD grübelt eine Kommission monatelang über einen Ausstieg aus der Kohle. Als der Bericht vorliegt, ist von Kompromissen und Konsens die Rede. Im Parlament aber zeichnet sich ein anderes Bild. Scharfe Kritik kommt nun von der Union.31.01.2019Von Benjamin Konietzny
Lausitz vor dem UmbruchWoidke fordert zügigen Kohle-FahrplanDie Kohlekommission empfiehlt den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2038. Schon in drei Monaten soll klar sein, wie der Strukturwandel in den betroffenen Regionen gelingen kann. Aber erst mal sprechen die betroffenen Regierungschefs im Kanzleramt vor.31.01.2019