Fokus auf den Osten oder Süden?London sieht Russlands Militär in der ZwickmühleDie britischen Geheimdienste sehen Moskaus Militärplaner vor einem Dilemma. Wegen Personalmangels stehe Russland vor der Entscheidung, entweder die Offensive im Osten oder Verteidigungslinien im Süden zu verstärken. Kiew meldet indes Erfolge in der Donbass-Region Donezk.19.07.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj räumt beim Geheimdienst auf - Russen bombardieren SumyNachdem Geheimdienstchef Bakanow seinen Posten räumen muss, kündigt der ukrainische Präsident Selenskyj weitere Entlassungen beim SBU an. In der Ukraine selbst bombardieren russische Einheiten Städte im Nordosten und Süden des Landes. Unterdessen kritisiert die EU Ungarns Kurs in der Russlandpolitik. 19.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickMoskau droht mit härteren Friedensbedingungen - Kreml schließt Lücken mit Wagner-SöldnernNeue russische Angriffe erschüttern das Donezker Gebiet. Laut dem ukrainischen Militär kann es die Attacken abwehren. Die Donezker Separatisten hingegen wollen das Dorf Kamjanka erobert haben. Sollte Kiew wieder an Friedensgesprächen interessiert sein, hat Moskau mit "völlig anderen Bedingungen" als bisher gedroht.18.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickSelenskyj feuert Geheimdienstchef - Medwedew zetert gegen NATODie Tage von Iwan Bakanow als Leiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU sind gezählt. Präsident Selenskyj beruft ihn ab. Derweil rasselt der Vizechef des russischen Sicherheitsrates wieder mit den Säbeln. Bei einem Veteranentreffen erklärt Medwedew die NATO und die Ukraine zu Bedrohungen für Russland.17.07.2022
"Größte Gefahr" für LondonBritischer Armeechef sieht "stabiles Regime" im KremlRückschläge in der Ukraine schwächten zwar die russischen Truppen, sagt der britische Generalstabschefs Radakin. Da Russland "weiter eine Atommacht" sei, sollte es allerdings nicht unterschätzt werden. Von den Gerüchten über eine Erkrankung von Präsident Putin hält Radakin nichts.17.07.2022
"Notwendig ist gute Gesundheit"Russische Stadt sucht Freiwillige für Ukraine-KriegPer Videoaufruf will der Militärkommissar der russischen Stadt Konakowo Freiwillige für den Einsatz im Nachbarland rekrutieren. Für Mindestens drei Monate sollten sich die möglichen Kandidaten verpflichten mit einer Bezahlung von umgerechnet bis zu 6800 Euro. In der Ukraine erntet der Aufruf Spott. 13.07.2022
Reaktion auf Ukraine-KriegPolnische Post lässt Mitarbeiter an Waffe ausbildenUm seine Verteidigung gegenüber Russland zu stärken, greift Polen zu außergewöhnlichen Mitteln. In den kommenden Monaten sollen Beschäftigte der Post in freiwilligen Kursen "grundlegende Schießfertigkeiten" erlernen. Absolventen winkt die Aufnahme in die Heimatschutz-Verbände.13.07.2022
Kriegsschiffe vs. SeeminenWie Russland das Schwarze Meer blockiertDer Hafen von Odessa ist einer der wichtigsten Getreideumschlagplätze der Welt. Doch seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine sind er und viele andere ukrainische Häfen auch praktisch unbrauchbar. Das liegt an russischen Kriegsschiffen im Schwarzen Meer, aber auch an ukrainischen Minen im Küstengebiet.13.07.2022Von Kevin Schulte
"Tiefgreifend und schnell"Lindner fordert in Brandbrief Bundeswehr-ReformenIn einem Schreiben an den Kanzler und die Verteidigungsministerin moniert Finanzminister Lindner die "schlechte derzeitige Verfassung der Streitkräfte". Er mahnt zu raschen Reformen bei der Beschaffung von Rüstungsgütern. Das von Lambrecht auf den Weg gebrachte Gesetz könne "nur ein erster Schritt sein".11.07.2022
USA erhöhen WachsamkeitNordkorea testet wohl RaketensystemSeit Anfang des Jahres verstärkt Nordkorea seine militärischen Aktivitäten und sorgt damit insbesondere beim Nachbarn Südkorea für Unruhen. Nun feuert Pjöngjang offenbar mehrere Geschosse aus einem Raketenwerfer ab. Das nährt die Angst vor einem neuen Atomtest.10.07.2022