Nach Protesten dauerhaft offlineIran droht Instagram und Whatsapp mit SperreWegen der massiven Proteste sperrt der Iran die beliebten Apps des Meta-Konzerns. Dieser soll seine Richtlinien anpassen und eine Vertretung in dem Land eröffnen. Ansonsten könnten Instagram und Whatsapp dauerhaft nicht verfügbar sein.17.12.2022
Keine Flüge wegen Unruhen5000 Touristen sitzen im Süden Perus festSeit Tagen gehen Menschen in Peru gegen die Amtsenthebung von Staatschef Castillo auf die Straße. Wegen gewaltsamer Zusammenstöße schließen die Behörden in der Stadt Cusco den internationalen Flughafen. Tausende Urlauber können nicht ausreisen. 17.12.2022
Gewaltsame Unruhen dauern anIn ganz Peru gilt der AusnahmezustandNachdem Perus Präsident Castillo wegen der Auflösung des Parlaments festgenommen wird, bricht im Land Chaos aus. Gewaltsame Proteste erschüttern mehrere Städte, mehrere Menschen sterben. Der bereits in einigen Regionen verhängte Ausnahmezustand gilt nun für das gesamte Land.14.12.2022
Nach Festnahme wegen "Rebellion"Perus entmachteter Präsident bleibt in HaftDie politische Krise in Peru nimmt kein Ende. Ein Gericht lehnt den Einspruch gegen die Untersuchungshaft des entmachteten Ex-Präsidenten Castillo ab. Stattdessen fordert die Staatsanwaltschaft eine 18-monatige U-Haft. Derweil wird nach Protesten in weiteren Regionen der Ausnahmezustand ausgerufen. 14.12.2022
Straßenschlacht in BrasiliaLula wirft Bolsonaro Anstachelung zu Gewalt vorDer designierte Präsident Brasiliens, Lula, wirft seinem Vorgänger vor, seine Anhänger zu gewaltsamen Protesten anzustacheln. Bolsonaro habe seine Wahlniederlage nach Meinung Lulas noch nicht verwunden. Auslöser der Gewalt war die geplante Festnahme eines Bolsonaro-Anhängers. 14.12.2022
Demonstration in BerlinDutzende solidarisieren sich mit "Letzter Generation"Nachdem die Neuruppiner Staatsanwaltschaft in mehreren Bundesländern Razzien gegen Mitglieder der "Letzten Generation" durchführt, kommt es in Berlin zu Protesten. Bei einer Demonstration gegen Polizeigewalt machen Dutzende ihrem Ärger über das Vorgehen der Behörden Luft.14.12.2022
Wegen Video verhaftetDrei Künstler im Iran wieder freiEnde November werden zwei Schauspielerinnen und ein Regisseur in Teheran verhaftet. Ihr Vergehen: In einem Video zeigen sie schweigende Männer und Frauen, letztere ohne Kopfbedeckung. Jetzt sind die drei wieder auf freiem Fuß, zumindest vorerst.12.12.2022
Kaum Hoffnung auf Ende der KriseIrans Währung stürzt auf RekordtiefDie Hoffnung auf eine Besserung der wirtschaftlichen Situation im Iran ruhte bis vor Kurzem auf einer möglichen Einigung im Atomstreit und ein Ende der Sanktionen. Doch mit der Niederschlagung der Proteste rückt diese Hoffnung in weite Ferne. Das schlägt sich auch auf dem Devisenmarkt nieder. 11.12.2022
"Inakzeptable Intervention"Iran bestellt deutschen Botschafter einAußenministerin Baerbock wirft der Führung in Teheran nach der Hinrichtung eines Demonstranten Menschenverachtung vor. Die lässt das nicht auf sich sitzen. Nicht nur der deutsche Botschafter wird innerhalb kürzester Zeit mehrmals herbeizitiert.10.12.2022
Sorge ums KlimaKölner Stadträtin klebt sich an Rednerpult festDie umstrittenen Protestformen der "Letzten Generation" inspirieren offenbar auch Politiker. Nicolin Gabrysch klebt während einer Kölner Stadtratssitzung ihre Hand an das Rednerpult. Oberbürgermeisterin Henriette Reker nimmt die Aktion gelassen.09.12.2022