"Gut, dass er da war"EU lässt Erdogan abblitzenDas Krisentreffen des türkischen Präsidenten mit den Spitzen der EU ist kurz, die Abschlusserklärung findet ohne ihn statt und das Ergebnis klingt schmallippig: Europa halte am Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Eigentlich wollte Erdogan den Europäern teure Zugeständnisse abpressen. 09.03.2020
Ankara will mehr SchützenhilfeNato bereitet Erdogan einen kühlen EmpfangDer türkische Präsident Erdogan reist nach Brüssel, wo er die Scherben seiner aggressiven Politik in Syrien und an der griechischen Grenze kitten muss. Von der Nato fordert er mehr Unterstützung. Nato-Generalsekretär Stoltenberg gibt sich äußerst zurückhaltend. Dafür verstärkt Griechenland seinen Grenzzaun. 09.03.2020
"Kein Verständnis" für ErdoganMerkel will Neuauflage des EU-Türkei-DealsNach der Eskalation der Lage in der nordsyrischen Provinz Idlib öffnet die Türkei die Grenzen zur EU. Dieses Vorgehen findet Kanzlerin Merkel "inakzeptabel". Sie kritisiert den türkischen Präsidenten Erdogan dafür, "eigene Probleme auf dem Rücken von Flüchtlingen" anzugehen.09.03.2020
"Angemessener Anteil"Koalition will junge Flüchtlinge aufnehmenIn die verfahrene Situation um die Verteilung von Flüchtlingen in Europa scheint Bewegung zu kommen. Ein Ausschuss der Großen Koalition zeigt sich bereit, gemeinsam mit anderen "willigen" EU-Staaten besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aufzunehmen.09.03.2020
"Die wollten uns rammen"Küstenwachen geraten in Ägäis aneinanderIm Zuge der türkischen Grenzöffnung nach Europa machen sich immer mehr Menschen auf den Weg Richtung Griechenland - auch über das Wasser. Nun kommt es in der Ägäis zu einem Vorfall mit zwei Booten der Küstenwachen. Beide Seiten überziehen sich mit Beschuldigungen.07.03.2020
"Sie müssen weg"Auf Lesbos ist die Flüchtlingskrise überallDie Zeiten, als die Einheimischen auf Lesbos ihre Insel allein mit Urlaubern teilen mussten, sind vorbei. Heute warten dort Tausende Flüchtlinge auf ihren Asylbescheid. Das Zusammenleben ist schwierig. Mit Öffnung der türkischen Grenze droht die Stimmung nun endgültig zu kippen.07.03.2020
Gelder nur bei PolitikwechselEU-Kommissar stellt Erdogan vor die WahlUnverhohlen droht Ankara damit, weitere Flüchtlinge an die griechische Grenze zu lassen, sollte die EU ihre Finanzhilfen an die Türkei nicht aufstocken. EU-Haushaltskommissar Hahn nennt diese Politik erpresserisch. Weitere Gelder soll es nur unter Bedingungen geben. 07.03.2020
Griechenland erhebt VorwürfeTürkei "verteilt Schneidegeräte an Migranten"An der türkisch-griechischen Grenze herrscht weiter Ausnahmezustand. Athen beschuldigt Ankara, den Flüchtlingen Werkzeug zum Grenzübertritt auszuhändigen und Grenzschützer mit Rauchgas zu beschießen. Flüchtlinge, die es trotzdem nach Griechenland schaffen, werden wegtransportiert.06.03.2020
Tränengas im NiemandslandLage in griechischem Grenzort spitzt sich zuTausende Migranten warten im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Griechenland auf eine Chance, in die EU zu gelangen. In Kastanies antworten türkische Sicherheitskräfte mit Tränengas auf den Versuch der Griechen, die Flüchtlinge mit Wasserwerfern zurückzudrängen. 06.03.2020
"Dieses Spiel nicht mitspielen"Kurz warnt vor Aufnahme von FlüchtlingenAuch wenn die Lage an der türkisch-griechischen Grenze dramatisch ist, sieht Österreichs Bundeskanzler Kurz alle Appelle, wonach Europa die Menschen aufnehmen soll, kritisch. Wer dem Druck durch Präsident Erdogan jetzt nachgebe, riskiere ein zweites Jahr 2015.06.03.2020