Wer bekommt den Schwarzen Peter?Merkel und Tsipras drücken sich vor der WahrheitAthen wird heute seine Schulden beim IWF nicht zahlen. Aber Tsipras und Merkel fällt immer noch nichts Besseres ein, als sich gegenseitig die Schuld zu geben. Ihnen geht es um etwas ganz Anderes.30.06.2015Ein Kommentar von Hannes Vogel
Fahrplan für eine neue WährungDer Grexit kommt nur langsamEin Austritt aus der Eurozone könnte Griechenland endlich wieder eine eigene Geldpolitik ermöglichen. Doch so schnell geht das nicht.30.06.2015Von Christoph Herwartz
Person der WocheTsipras, der Mann mit den drei GesichternGriechenlands Premier treibt sein Land aus ideologischen Gründen ins Chaos. Der Sozialist will lieber die Weltrevolution als seinen Landsleuten helfen. Seine Koalition aus Linken und Rechtsradikalen hätte Europa eine Warnung sein müssen.30.06.2015Von Wolfram Weimer
Tsipras ruft Griechen zur Ruhe aufPensionsfonds kann keine Renten mehr zahlenAngesichts geschlossener Banken und der eingeführten Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland kündigt ein erster Pensionsfonds an, die für heute geplante Auszahlung der Renten auszusetzen. Dafür sollen ab Mittwoch vorübergehend 1000 Bankfilialen nur für Rentner geöffnet werden.30.06.2015
Notkredite für griechische BankenDraghi steht vor einem DilemmaDie EZB stockt die Kreditversorgung der griechischen Banken zuletzt stark auf. Eine mögliche Staatspleite Griechenlands oder gar ein Grexit hätte daher auch für die Europäische Zentralbank enorme Folgen.30.06.2015Von Egmond Haidt und Birgit Haas
Schockwellen der Griechenland-KriseGriechenlands Nachbarn fürchten AnsteckungDer kompromisslose Kurs in Athen zieht weitaus mehr Menschen in Mitleidenschaft als bislang bekannt. Rund um das taumelnde Euro-Land müssen sich Staaten wie Serbien oder Bulgarien auf den Ernstfall vorbereiten.30.06.2015
Zehntausende Griechen protestieren"Es geht um Würde"Der Sparkurs habe ihr Leben zerstört, sagt eine Rentnerin in Athen. Sie will bei dem Referendum mit "Nein" stimmen. Viele Griechen pflichten ihr bei - sie fühlen sich erpresst. 30.06.2015Von Jan Gänger, Athen
"Nicht ewig Ministerpräsident"Tsipras spielt mit dem RücktrittDas sieht nicht gut aus: Die griechische Regierung hält im Streit um die ausstehende Milliardenzahlung an ihrer Rhetorik fest. Premier Tsipras verknüpft mit dem Referendum auch sein politisches Schicksal. 30.06.2015
Hilfe läuft aus, IWF-Rate fälligAuch die letzte Deadline ist dehnbarAm 30. Juni laufen zwei Fristen für die griechische Regierung ab, die tatsächlich nicht verlängerbar sind. Die Konsequenzen sind allerdings nicht sofort spürbar, und sie sind keineswegs unumkehrbar.30.06.2015Von Max Borowski
Vier Zombi-Banken in AthenGriechenland hängt am TropfDer heikle Konfrontationskurs der griechischen Regierung stürzt das Land in ernste Schwierigkeiten. Ohne die Beschränkungen im Kapitalverkehr, so heißt es bei Fitch, wären vier griechische Großbanken längst pleite. Premier Tsipras bleibt bei seinem "Nein" - und glaubt weiter an den Euro.30.06.2015