Rechtsextreme im "Wolfsrudel"Wehrbeauftragte verteidigt WachbataillonDas Wachbataillon ist ein Aushängeschild der Bundeswehr, begleitet die Bundeskanzlerin bei Staatsbesuchen. Nun soll es auch in dieser Truppe rechtsextreme Vorfälle gegeben haben. Ermittelt wird wegen "Volksverhetzung und der Abkehr von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung".08.10.2021
"Zum Scheitern verurteilt"Bundeswehr bilanziert Afghanistan-EinsatzObwohl der Zeitpunkt der Bilanz-Debatte zum Afghanistan-Einsatz von SPD, Grünen und FDP nicht gebilligt wird, hält die scheidende Verteidigungsministerin daran fest. Generalinspekteur Zorn räumt Fehler ein, warnt aber davor, die demütigenden Bilder beim Abzug aus Kabul absolut zu setzen.06.10.2021
Naturschützer protestieren"Gorch Fock" wieder zurück in KielNach jahrelanger Sanierung ist das Segelschulschiff "Gorch Fock" wieder in seinem Heimathafen in Kiel eingefahren. Ehrenrunde und Salutschüsse inklusive. Auch hoher Besuch fand sich an Bord. Doch für Naturschützer ist der generalüberholte 89 Meter lange Dreimaster ein Ärgernis.04.10.2021
MAD überprüft ReferentenRechtsextremist im Verteidigungsministerium?Er hatte Zugang zu sensiblen Daten im Verteidigungsministerium: Der Militärische Abschirmdienst erhebt Rechtsextremismusvorwürfe gegen den Referenten. Zu zwei bereits bekannten Fällen bei der KSK gibt es zudem neue Details.22.09.2021
Unterlagen zum deutschen EinsatzAfghanistan-Akten sollen nicht gelöscht werdenMit einem Löschmoratorium für Unterlagen zum Afghanistan-Einsatz reagiert das Verteidigungsministerium laut einem Bericht auf eine Forderung der Grünen. Die Akten und Dateien könnten in einem möglichen Untersuchungsausschuss herangezogen werden. Auch die FDP sieht weiter Aufklärungsbedarf.03.09.2021
Schnelle Krisentruppe für die EUAKK schlägt "Koalition der Willigen" vorSeit dem Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan sieht sich Europa mit der eigenen militärischen Schwäche konfrontiert. Bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister verlangt Kramp-Karrenbauer einen neuen Anlauf: Nur eine kleine Gruppe von Ländern könnte Truppen stellen. Widerspruch kommt sofort. 02.09.2021
Grotian über Ortskräfte-Umgang"Fiasko und Desaster unvorstellbaren Ausmaßes"Das Partnerschaftsnetzwerk afghanische Ortskräfte fordert ein Ende bürokratischer Hürden, damit wirklich alle für Deutschland tätig gewesenen Ortskräfte aus Afghanistan rauskommen. Der Bundesregierung macht der Vereinsvorsitzende Grotian schwere Vorwürfe.24.08.2021Von Sebastian Huld
"Trage politische Verantwortung"AKK und Maas schließen Konsequenzen nicht ausSeit einer Woche fliegt die Bundeswehr Menschen aus Kabul in Sicherheit. Es ist der Versuch, die Folgen einer dramatischen Fehleinschätzung der Lage im Land zu mildern. Die ersten beiden Minister kündigen nun an, nach dem Ende des Einsatzes auch ihre eigene Rolle zu hinterfragen.23.08.2021
Konsequenzen nach Kabul-Einsatz?Kramp-Karrenbauer: "Ich halte den Kopf hin"Darüber, dass Deutschland die Lage in Afghanistan völlig falsch eingeschätzt hat, besteht so gut wie kein Zweifel. Nun liegt der Fokus auf der derzeit laufenden Evakuierungsmission. An deren Verlauf knüpft Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer auch ihr politisches Schicksal.23.08.2021
Taliban überrennen AfghanistanAuch AKK gibt Fehleinschätzung zuWegen der nur schleppend angelaufenen Evakuierung deutscher Staatsbürger und afghanischer Ortskräfte hagelt es seit Tagen Kritik an der Bundesregierung. Im Zentrum steht dabei auch Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer. Sie versucht sich zu rechtfertigen - und gibt gleichzeitig Fehler zu.22.08.2021