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Fürst Albert bestätigt Charlène ist wieder in Klinik

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Die Sorge um sie dauert an: Fürstin Charlène.

(Foto: picture alliance /)

Eigentlich sah alles nach einem Happy End aus. Nach monatelangem Aufenthalt in Südafrika kehrt Fürstin Charlène vor anderthalb Wochen in ihre monegassische Heimat zurück. Doch rasch wird klar: Gut geht es ihr nach wie vor nicht. Nun wird sie abermals behandelt.

Das Rätselraten um den tatsächlichen Zustand von Monacos Fürstin Charlène geht weiter. Monatelang hatte die 43-Jährige in Südafrika festgesessen. Aus gesundheitlichen Gründen, wie es offiziell hieß. Doch auch Spekulationen über eine mögliche Ehekrise zwischen ihr und Fürst Albert machten die Runde.

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Fürst Albert posiert mit Jacques und Gabriella am Freitag auf dem Balkon - ohne Charlène. Die Kinder haben ein paar Grüße an ihre Mutter aufgeschrieben.

(Foto: picture alliance / abaca)

Anfang vergangener Woche dann kehrte Charlène endlich wieder nach Monaco zurück. Einige Bilder von ihr mit ihrem Mann und ihren beiden sechsjährigen Zwillingskindern Jacques und Gabriella ließen vage hoffen, dass es von nun an mit ihr und ihrer Familie wieder bergauf geht. Doch rasch verdichtete sich, dass von einem Happy End wohl keine Rede sein kann.

Erst wurde bekannt, dass die Fürstin offenbar nicht in den Palast zurückkehrt. Stattdessen sollte sie ein eigenes Apartment beziehen, in das sie sich auch schon früher zurückgezogen hatte. Dann sagte sie eine Reise mit ihrem Mann zum "Monte-Carlo Circus Festival" in Dubai ebenso ab wie ihre Teilnahme an den Feierlichkeiten zu Monacos Nationalfeiertag.

Charlène ist nicht mehr in Monaco

Doch damit nicht genug - die besorgniserregenden Schlagzeilen überschlagen sich weiter. Dafür sorgt ausgerechnet Fürst Albert selbst, der sich in mehreren Publikationen zu Wort gemeldet hat. So sagte er bereits der Zeitung "Monaco-Matin", seiner Frau gehe es zwar besser, sie benötige jedoch weiter "Ruhe".

Für Aufsehen sorgte allerdings insbesondere seine Offenbarung, dass Charlène für ihre Erholung das Fürstentum bereits wieder verlassen habe. Nicht nur ihn, sondern auch ihre Kinder ließ sie dafür abermals zurück.

Im Interview mit dem "People"-Magazin hat der 63-Jährige nun weitere Details verraten - und damit nicht gerade zur Beruhigung beigetragen. Demnach befinde sich Charlène derzeit in einem "Behandlungszentrum", sagt Albert, ohne auf die Beschaffenheit der Einrichtung näher einzugehen. Ob es sich um ein Krankenhaus oder eine andere Art von Klinik handelt, lässt er offen.

"Hat nichts mit unserer Beziehung zu tun"

"Sie hat erkannt, dass sie Hilfe braucht", wird der Fürst zitiert. Die Entscheidung, sie erneut in medizinische Obhut zu geben, hätten er und seine Frau gemeinsam getroffen, mit der Unterstützung von Charlènes Brüdern. "Sie hatte ihren Entschluss bereits gefasst, wir wollten nur, dass sie ihn noch einmal vor uns bestätigt", erklärt Albert gegenüber "People".

Charlènes Rückkehr nach Monaco sei "in den ersten paar Stunden ganz gut verlaufen", verrät der Fürst weiter, dann sei jedoch sehr deutlich geworden, "dass sie sich nicht wohlfühlte".

In dem Interview widerspricht Albert abermals energisch allen Gerüchten, das Paar habe sich womöglich auseinandergelebt: "Ich werde dies vermutlich noch mehrfach sagen, aber dies hat nichts mit unserer Beziehung zu tun. Ich sage das klipp und klar. Es handelt sich nicht um Probleme in unserer Beziehung, in unserer Beziehung als Ehemann und Frau. Die Dinge sind anderer Natur."

"Es ist nicht Covid"

Auch mit Blick auf die Art der Erkrankung nimmt Albert einige Einschränkungen vor. "Es ist nicht Covid", betont er. "Und es hat nichts mit Krebs zu tun. Es ist auch kein Beziehungsthema. Und wenn wir noch eine weitere Spekulation adressieren wollen: Es hat auch rein gar nichts mit plastischer Chirurgie oder Schönheitsoperationen zu tun", redet sich der Fürst regelrecht in Rage.

"Ganz offensichtlich sind die verschiedenen Operationen und Prozeduren, denen sie sich in den vergangenen Monaten unterziehen musste, nicht spurlos an ihr vorübergegangen", gibt der Fürst als Hinweis. "Das war sicherlich ein Faktor, aber weiter möchte ich das derzeit nicht kommentieren. Ich kann sagen, dass sie unter unfassbarer Erschöpfung gelitten hat. Sie hat tagelang nicht gut geschlafen und auch nicht gut gegessen. Sie hat sehr viel Gewicht verloren, was sie für andere potenzielle Erkrankungen anfällig gemacht hat: eine Erkältung, Fieber oder, Gott bewahre, Covid", führt er weiter aus.

Charlène hatte sich in Südafrika mehrfach operieren lassen müssen. Grund sollen Komplikationen nach einer schweren Hals-Nasen-Infektion gewesen sein.

Flehentlicher Appell

Charlène habe es favorisiert, sich zwar in Europa, aber aus Gründen der Privatsphäre an einem anderen Ort als Monaco behandeln zu lassen, erklärt Albert. Er, ihre Brüder und Schwägerin hätten sie darin bestärkt. "Sie war sehr ruhig und verständnisvoll. Sie hat selbst erkannt, dass sie Hilfe braucht. Man kann niemanden dazu zwingen, zu verstehen, dass er Hilfe braucht, man muss das von sich aus akzeptieren", lässt der Fürst gleichwohl durchblicken, dass seine Frau derzeit auf Unterstützung wohl dringend angewiesen ist.

"Wir wollten ihr sagen, wie sehr wir sie lieben, dass wir für sie da sind und dass das Wichtigste ihre Gesundheit ist", sagt Albert weiter über das außergewöhnliche Familientreffen. Es stünde fest, dass er und die Zwillinge Charlène bald besuchen würden.

"Ich kann Ihnen keinen zeitlichen Rahmen nennen. Sicher nicht in den nächsten Tagen, aber sobald uns die Mediziner das Go geben. Diese Art von Behandlung, diese Ruhephasen, dauern normalerweise einige Wochen", erklärt der Fürst und wendet sich geradezu flehentlich an die Öffentlichkeit: "Charlène hat nicht um diese Probleme gebeten - aber leider sind sie da und wir brauchen Raum und Privatsphäre, um ihnen zu begegnen. Ich bitte alle darum, dies zu verstehen und meine Familie in den kommenden Wochen in Ruhe zu lassen."

Quelle: ntv.de, vpr

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