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Vip, Vip, Hurra! Dieser Wochenrückblick geht an die Nieren

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Erwartet bald ihr erstes Kind: Sommerhaus-Kandidatin Georgina Fleur

(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Ärger im Hause Klum, "Kubi" zeigt sich blutüberströmt in Dubai und ein couragierter Entertainer erstattet Strafanzeige gegen einen Fernsehsender. In dieser Woche sind die Schlagzeilen aus der Welt der Promis teils ziemlich harter Tobak.

"Ihr habt keine Vorstellungen von dem, was mir widerfährt!" und weiter: "Die Mutter meiner Kinder hat ohne mit der Wimper zu zucken meine Rechnungen ausgeglichen. (…) 1,5 Mio. hat sie mir überwiesen - selbstverständlich von meinem Konto". Das sind nur einige der zum Teil höchst verstörenden Sätze, die Kubilay Özdemir in dieser Woche in den sozialen Medien hinterlassen hat. "Kubi" und seine schwangere On/Off-Lebensgefährtin Georgina Fleur leben beide in Dubai und lassen keine Gelegenheit aus, ihren Followern Einblicke in ihre - so scheint es zumindest - zutiefst toxische Beziehung zu geben. Mal ist von Messerstechereien die Rede, oft von rauschhaften Eskapaden, Koks und Alkohol - und als wäre das alles nicht schon gruselig genug, zeigt man sich sogar blutüberströmt und schreibt dazu "58 Mal abgestochen" worden zu sein.

Es gibt scheinbar nichts, was noch nicht über Social Media mitgeteilt worden ist. Insta-Mütter wie Sarah Harrison posten, wie sie ihre Babys baden und treten die Persönlichkeitsrechte ihrer Kinder mit Füßen und jene, die noch nicht einmal geboren sind, werden später nachlesen und sehen können, wie ihre Eltern sich verhalten haben. Denn das Netz vergisst nicht - und damit willkommen zu "Vip, Vip, Hurra!", unserem wöchentlichen Rückblick auf die Welt der Stars und Sternchen.

Katzenberger im "absoluten Milf-Modus"

In Sachen Social Media ist Daniela Katzenberger ein absoluter Profi. Sie redet, wie ihr "der Schnabel" gewachsen ist, hat keine Scheu, sich auch mal mit Augenringen und Vogelnest auf dem Kopf zu zeigen und weiß, wie man Schlagzeilen macht. Einfach mal die "neuen Hupen" zeigen und schon ist man überall im Gespräch. "Darf ich vorstellen", fragt sie ihre zwei Millionen Follower auf Instagram, "meine neuen Katzen-Berge". Ihre alten "hängenden Dinger" seien jetzt schöne "neue Glöckchen", die sie nun glücklich und im "absoluten Milf-Modus" durch "die Gegend" trage. Ihr Körper - ihre Entscheidung. Dennoch warnt Katzenberger, man solle sich ausgiebig informieren, bevor man sich die Brüste machen lasse und eine solche Entscheidung "nicht übers Knie brechen".

Eine ganz andere Entscheidung hat Jasmin Herren - Willis Witwe - in dieser Woche getroffen, und zwar, das Erbe ihres verstorbenen Mannes auszuschlagen. Herren befand sich in einem Insolvenzverfahren, und obschon er seit Jahren auf der Bühne stand, beliefen sich seine Schulden zuletzt auf über 500.000 Euro.

Die Courage des Ikke Hüftgold

Letztlich geht es, wie eigentlich fast immer und überall, ums Geld. Auch Ikke Hüftgold hätte für ein TV-Format, an dem er teilnehmen sollte, viel Geld bekommen. Doch die stattliche Gage war weder mit seinem Gewissen noch mit seinen Vorstellungen von Ethik und Moral vereinbar. Hüftgold, der für ein Reality-Format vor der Kamera stand, blickte während der Dreharbeiten hinter die Kulissen und brachte schier Unerträgliches ans Licht der Öffentlichkeit. Für das Sat.1-Projekt: "Plötzlich arm, plötzlich reich" sollten körperlich wie seelisch schwer missbrauchte, traumatisierte Kinder agieren.

Am Donnerstag berichtete der "Spiegel", der couragierte Entertainer, der mit bürgerlichem Namen Matthias Distel heißt und der nach dem Formatabbruch die "skandalösen Missstände" aufdeckte, habe Strafanzeige gegen den Sender und die Produktionsfirma gestellt. Der Sender soll gewusst haben, dass die Kinder traumatisiert seien. Distel selbst sagt, seine Enthüllungen seien nur "die Spitze des Eisbergs".

In der Tat ist die Frage, wohin diese vermeintlichen Reality-Dokus noch führen sollen, schon dutzendfach gestellt worden. Wer hat einen Nutzen von diesen Formaten? Die mitwirkenden, oft vorgeführten Familien, die meist nur eine geringe Aufwandsentschädigung erhalten, mit der sie versuchen, ihre finanziellen Verhältnisse aufzubessern, jedenfalls genauso wenig, wie der manipulierte Zuschauer.

Leni Klum und der geschäftstüchtige Großvater

Ärger ganz anderer Art gibt es im Hause Klum. Schon länger bekannt - spätestens aber seit Heidis Hochzeit mit Tom Kaulitz - ist das angespannte Verhältnis des Models zu ihrem Vater Günther. Nun schaltet Heidi sogar ihre Anwälte ein. Der Grund: Opa Klum soll sich ohne das Wissen seiner Tochter die Markenrechte am Namen seiner Enkelin Leni gesichert haben. Somit liegen jegliche Ansprüche bei dem Geschäftsmann, der jahrelang die Karriere seiner Tochter gemanagt hat.

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Die positiven Promi-News sind in dieser Woche rar. Freuen dürfen sich die Fans von "Sex and the City". Nun steht fest: Für das Reboot der Kultserie kehrt kein Geringerer als Mr. Big auf die Mattscheibe zurück. Somit ist der Cast von einst fast komplett. Nur eine wird nicht wieder in ihre Rolle der Nymphomanin Samantha Jones schlüpfen: die 64 Jahre alte Kim Cattrall. Die Schauspielerin habe sich schon seit Längerem mit Sarah Jessica Parker überworfen, heißt es. "And just like that...", so der Titel der Neuauflage, soll 2022 erscheinen.

Bis nächste Woche! Und viel Vergnügen beim "Let's Dance"-Finale!

Quelle: ntv.de

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