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Vip, Vip, Hurra! Die dunkle Vergangenheit des Herrn R.

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Halten zusammen: Caro und Andreas Robens

Andreas Robens und das Geheimnis um seine dunkle Vergangenheit, Thomas Gottschalk und seine Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Chrissy Teigen, die einer anderen Frau den Tod wünschte: Der Rückblick auf die Welt der Promis hat es in dieser Woche in sich.

Viele Fans des "Sommerhauses" erinnern sich an Caro und Andreas Robens. Die beiden Mallorca-Auswanderer haben das beliebte Reality-Format 2020 gewonnen. Wenn man an den muskelbepackten Reality-Star denkt, hat man auch jene Szenen vor Augen, die bei den Zuschauern für heftige Reaktionen sorgten: Andreas genehmigt sich ein Glas Rotwein nach dem anderen aus dem Tetra-Pack, während seine Frau Probleme hat, ihren Mann vom Trinken abzuhalten. Es ist ihr sichtlich unangenehm.

Nun aber scheint eine verwirrende Enthüllungsgeschichte des Journalisten Jonas Mueller-Töwe einen dunklen Aspekt in die Vergangenheit von Andreas Robens zu offenbaren. Der Auswanderer, der bei der Hochzeit mit seiner Caroline ihren Nachnamen angenommen hat, soll dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen sein. Doch die Narbe an seiner Brust soll nicht - wie bislang angenommen - von einem Gast stammen, der ihn in seiner einstigen Funktion als Türsteher verletzt habe, sondern von seiner damaligen Lebensgefährtin.

Nun ist es natürlich verständlich, wenn Menschen sich wünschen, die Vergangenheit ruhen zu lassen, schließlich hat jeder das Recht auf seine Privatsphäre und darauf, optimistisch in die Zukunft zu blicken - auch Personen des öffentlichen Lebens. Oder vielleicht sollte man besser sagen: vor allem Personen des öffentlichen Lebens. Doch inzwischen berichten mehrere Medien, Robens' ehemalige Lebensgefährtin sei vor der tätlichen Attacke mehrfach "erheblich" von dem Reality-Star verletzt worden. In der Beziehung sei oft Alkohol geflossen und die Frau soll sich während der Messerattacke im "Rauschzustand" befunden haben. Darüber hinaus sei sie für die Tat verurteilt worden, obschon sie selbst "regelmäßig" auch Opfer gewesen sein soll. Die besagte Ex-Lebensgefährtin soll von dem inzwischen 53 Jahre alten Bodybuilder, wie t-online.de berichtet, "über Monate hinweg im Rausch vielfach verprügelt und schwer verletzt" worden sein.

Gottschalk und der öffentlich-rechtliche Rundfunk

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Thomas Gottschalk geht mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ins Gericht.

(Foto: picture alliance/dpa/SWR)

Für Gesprächsstoff sorgt in dieser Woche auch kein Geringerer als Thomas Gottschalk. Die TV-Legende übt harsche Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk und äußert, kein Jugendlicher würde ARD und ZDF schauen. Ebenfalls rechnet er den beiden Sendern nur eine Chance am Fernseh-Markt der Zukunft aus, wenn sie miteinander fusionieren. So sagte der ewig blonde Lockenkopf dem Nachrichtenportal "The Pioneer": "Die sollen das liefern, wofür man sie bezahlt: Information und Kultur".

Doch für seine Kritik erntet der Moderator der einst legendären Familienshow "Wetten, dass..?" auch viel Gegenwind. Es sei das eine, sich über einen "langweiligen (…), behördenähnlichen Apparat (…), dessen Räte keine Ahnung vom Fernsehen haben" zu echauffieren und das andere, durch das gebührenfinanzierte Fernsehen zum Millionär geworden zu sein. Tatsächlich aber müssen sich die Rundfunkräte wohl die kritische Frage gefallen lassen, ob es neben der ARD wirklich neun weitere Rundfunkanstalten braucht mit regionalen Berichten über aus dem Nest gefallene Spatzen oder umgestürzte Fußballtore im Dorf-Verein Knallfrosch.

"Ein Troll, der Aufmerksamkeit suchte"

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Werfen wir einen Blick über den großen Teich: Niemand, weder Promis noch Otto Normalverbraucher können ihre Vergangenheit ungeschehen machen. Im Idealfall hat man eine, für die man sich nicht schämen muss. Das Model Chrissy Teigen jedenfalls entschuldigte sich in dieser Woche für einen Fehler, der zehn Jahre zurückliegt. Im Jahre 2012 hatte die Frau, der allein auf Twitter 13,6 Millionen Menschen folgen und die sich auch schon mal über Hass und Hetze im Netz beschwert, selbst akutes Cybermobbing betrieben, indem sie das damals 16 Jahre alte Model Courtney Stodden massiv mobbte und ihr sogar den Tod wünschte. So twitterte die Gattin von US-Musiker John Legend über Stodden, die kurz zuvor den damals 50-jährigen Schauspieler Doug Hutchison geehelicht hatte: "Meine Freitagsphantasie: wie du abkratzt!" Heute schäme sie sich ihrer Posts und ihres Verhaltens und sagt: "Ich war ein Troll, der Aufmerksamkeit suchte."

Wie immer aber verabschiedet sich "Vip, Vip, Hurra!" in seinem Wochenrückblick auf die Promis mit positiven News. So scheinen sich die Liebesgerüchte um J.Lo und Ben Affleck zu bewahrheiten. Es heißt, der 48 Jahre alte Schauspieler sei bei der Musikerin eingezogen. 17 Jahre nach der Trennung gibt es wohl nun tatsächlich ein Liebescomeback von "Bennifer". Die schönsten Happy Ends werden eben immer noch in Hollywood geschrieben.

Quelle: ntv.de

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