Unterhaltung

"Erst mal nix mit Coronavirus" Jörg Kachelmann gibt Entwarnung

imago89581661h.jpg

Erkrankt - aber nicht durch das Coronavirus: Jörg Kachelmann.

(Foto: imago/STAR-MEDIA)

Das Coronavirus kennt keinen Status. Moderator Jörg Kachelmann war einer der ersten Prominenten in Deutschland, die den Verdacht auf eine Infektion öffentlich machten. Doch nun gibt der 61-Jährige Entwarnung: Er ist nicht an Covid-19 erkrankt.

"2 x 'Riverboat' ohne Kachelmann: Jörg Kachelmann ist erkrankt und wird deshalb die Sendungen am 6. und 13.3. nicht moderieren. Für diese beiden Ausgaben bekommt Kim Fisher Verstärkung von Axel Bulthaupt. Gute Besserung, Herr Kachelmann." So lautete die nüchtern und neutral verfasste Mitteilung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) am Mittwoch, dass die Talkshow "Riverboat" wegen Krankheit erst einmal ohne Stammmoderator Jörg Kachelmann über die Bühne gehen wird.

Was genau dahintersteckt, machte dagegen der 61-Jährige selbst via Twitter deutlich. "Ich kranker, alter Mann werde heute Abend bei der Aufzeichnung von 'Riverboat' im MDR für den 13. März und bei der Sendung am Freitag nicht dabei sein können", schrieb er in gewohnt launiger Manier und ergänzte: "Ergebnis in Sachen Covid-19 kommt später heute rein. Je nachdem dauert's dann auch etwas länger mit der Pause."

Rasche Entwarnung

Veranstaltungen vom Autosalon bis zur Buchmesse wurden in den vergangenen Tagen wegen des Coronavirus schon reihenweise abgesagt. Auch die von Florian Silbereisen moderierte TV-Show "Schlagerlovestory 2020", die am 15. März ausgestrahlt werden sollte, wurde verschoben. Mit Kachelmann machte nun jedoch einer der ersten Prominenten in Deutschland öffentlich, persönlich von dem Verdacht auf eine Infektion betroffen zu sein. Vor ihm hatte sich etwa bereits die diesjährige Dschungelcamp-Kandidatin Elena Miras einem Coronavirus-Test unterzogen.

Wie sie konnte nun auch der 61-jährige Moderator nach nicht einmal 24 Stunden Entwarnung geben. Abermals via Twitter ließ er verlauten: "Ich muss die Hoffnungen der Freunde in den Onlinemedien enttäuschen. Und möchte mich für die vielen guten Wünsche bedanken. Es ist erst mal nix mit Coronavirus." Er fügte medienkritisch hinzu: "Und Sie werden übrigens sehen, dass die Meldungen, dass nix ist, etwa 5 Prozent des Quantums der Berichte ausmachen werden, dass es einen Test gab."

Kachelmann, den zu jener Zeit viele vor allem als Wetterexperten der ARD kannten, musste sich 2010 wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Er wurde in dem mit viel medialer Aufmerksamkeit bedachten Prozess, in dem er auch gegen die öffentliche Vorverurteilung ankämpfen musste, freigesprochen. Seither pflegt er einen betont kritischen Umgang mit den Medien.

Quelle: ntv.de, vpr