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Skurrile Ansichten Kanye West fühlt sich von Gott gesandt

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Kanye West hält sich für den größten Künstler, den Gott je erschaffen hat.

(Foto: imago images/MediaPunch)

In einer riesigen Kirche in Texas präsentiert Kanye West Auszüge aus seinem neuen Album "Jesus is King". Im Gespräch mit dem Pastor des Gotteshauses redet er dann über seine Beweggründe und seine Begegnung mit dem Teufel.

Kanye West ist in der riesigen Lakewood-Church in Houston im US-Bundesstaat Texas aufgetreten. Dort machte der Rapper mit seinem Chor im vollbesetzten Gotteshaus vor rund 16.000 Menschen Halt und performte einige Songs aus seinem neuen Album "Jesus is King". Seine Ehefrau Kim Kardashian und die gemeinsame Tochter North West mischten sich bei der Aktion am Sonntag ebenfalls unters Publikum.

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Im Gespräch mit dem berühmten Pastor Joel Osteen erklärte West auf der Bühne außerdem seine Beweggründe für einen Auftritt in der Kirche: "Ich weiß, dass Gott mich schon lange dazu auffordert, aber der Teufel hat mich für eine lange Zeit davon abgehalten." Als er am Boden war, sei Gott für ihn da gewesen, habe ihm Visionen gegeben und ihn inspiriert. Seine "Arroganz" und seinen "Übermut" wolle er nun anders einbringen.

Bescheiden ist anders

"Der größte Künstler, der jemals von Gott erschaffen wurde, arbeitet nun auch für ihn", sagte West offenbar frei von jeglicher Ironie. Er wolle nun ausschließlich Gott dienen. Seinen Kritikern warf er außerdem martialische Worte entgegen: "Keine Waffe, die sich mir gegenüber erhebt, wird Erfolg haben."

Erst zwei Tage zuvor war West überraschend in einem US-Gefängnis aufgetreten. In einem Video von dem Auftritt ist zu sehen, wie mehr als 200 Häftlinge in orangefarbenen Overalls dem Sänger und seinem Chor gegenüberstehen, die allesamt in Blau gekleidet sind. Nach dem Konzert gab es einen weiteren West-Gig nur für Frauen in einem anderen Gebäudeteil der Justizvollzugsanstalt.

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Quelle: ntv.de, nan/spot