Unterhaltung

"Ich bin frei" von Social Media Pamela Anderson hat keine Lust mehr

90626307.jpg

Hat besseres zu tun als Social Media: Pamela Anderson.

(Foto: picture alliance / Omar Vega/Invision/dpa)

Seit über 30 Jahren führt Pamela Anderson ein Leben in der Öffentlichkeit: "Playboy", Fernsehen, rote Teppiche, öffentliches Beziehungsleben, soziale Netzwerke. Doch offenbar hat sie nun genug davon und kündigt ihren Abschied von Instagram, Facebook, Twitter und Co. an.

Schauspielerin und Model Pamela Anderson hat erklärt, allen Social-Media-Kanälen für immer den Rücken kehren zu wollen. Auf Instagram, Twitter und Facebook postete die 53-Jährige einen identischen Beitrag, in dem es heißt, dass es sich dabei um ihre letzte Wortmeldung auf diesen drei Plattformen handele.

"Ich war nie an Social Media interessiert", schreibt Anderson. Künftig konzentriere sie ihre Energie lieber darauf, "zu lesen und in der Natur zu sein". Ihre Schlussfolgerung lautet: "Ich bin frei."

Ihren Millionen Followern wünscht Anderson auf diesem Weg zugleich alles Gute: "Wollen wir hoffen, dass ihr die Stärke und Inspiration findet, um eurer Bestimmung zu folgen und dass ihr versucht, euch nicht von verschwendeter Zeit verführen zu lassen."

"Kontrolle - über euer Gehirn"

Vielsagend, mit unterschwelliger Kritik an den Social-Media-Unternehmen, aber auch einem leicht verschwörerischen Impetus fügt sie an: "Das ist, was SIE wollen und dafür ausnutzen, um Geld zu machen. Kontrolle - über euer Gehirn."

Anderson steht bereits seit mehr als 30 Jahren in der Öffentlichkeit. 1967 in Kanada geboren, wurde sie 1989 als Model entdeckt. Schon kurz darauf posierte sie das erste Mal für den "Playboy". Es folgten Fernsehauftritte in Serien wie Baywatch", aber auch Reality-TV-Formaten wie "Big Brother".

Auch ihr Liebesleben hielt Anderson nicht aus den Schlagzeilen heraus. Ihre Beziehungen zu Rockmusikern wie Mötley-Crüe-Schlagzeuger Tommy Lee oder Sänger Kid Rock sorgten stets für Aufsehen. Zuletzt rankten sich immer wieder Gerüchte um ihr tatsächliches Verhältnis zu Julian Assange. Dem WikiLeaks-Gründer, der derzeit in britischer Haft ist, drohen wegen seiner Enthüllungen in den USA drakonische Strafen. Das kann Anderson nicht passieren - sie enthüllt im Netz jetzt lieber erstmal nichts mehr.

Quelle: ntv.de, vpr/spot