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Prinz Philips 100. Geburtstag Prinz Andrew muss Feier wohl fernbleiben

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Darf seinen Vater am 100. Geburtstag höchstens privat treffen: Prinz Andrew (l.)

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Die genaue Rolle von Prinz Andrew im Skandal um Jeffrey Epstein ist noch nicht geklärt. Immer wieder tauchen jedoch neue Details auf, die den Sohn von Queen Elizabeth II. und Prinz Philip schwer belasten. Am 100. Geburtstag seines Vaters ist der 60-Jährige daher nicht willkommen.

Prinz Philip wird am 10. Juni 2021 100 Jahre alt. Und obwohl bis dahin noch einige Monate Zeit sind, soll der Palast bereits planen, wie die größeren Feierlichkeiten aussehen werden. Einer ist dabei offenbar nicht willkommen: Prinz Andrew.

Ob es eine Geburtstagsparade für Philip geben wird, scheint noch unklar zu sein. Sollte es eine geben, wird der 60-jährige Prinz laut "The Sun" jedoch nicht teilnehmen. Die britische Zeitung berichtet weiter, dass bereits Planungen für eine Fotoausstellung liefen - Insidern zufolge mit der Anweisung, dass es nicht zu viele Hinweise auf Prinz Andrew darin geben solle. Er darf demnach auch nicht die geplante Rede mitverfassen.

Der Sohn von Prinz Philip und Queen Elizabeth II. musste wegen seiner Freundschaft zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) im vergangenen Jahr von seinen royalen Pflichten zurücktreten. Bei der Hochzeit seiner Tochter Prinzessin Beatrice im Juli war er zwar anwesend, wurde aber auf keinem Bild gezeigt, das von der königlichen Familie in den sozialen Netzwerken geteilt wurden.

Wie viel ist von Andrew zu sehen?

Laut "The Sun" soll es "eine Warnung von oben" geben, was Andrew betreffe. "Er wird so wenig wie möglich einbezogen", sagte eine anonyme Quelle demnach über die Fotoausstellung. Man könne ihn nicht ganz herauslassen. Aber seine Beziehung zu seinem Vater in den vergangenen Jahren solle keine große Rolle spielen. "Das erweist sich offensichtlich als schwierig, weil er sein Sohn ist und seine Rolle in der Familie heruntergespielt wird." Zu Prinz Andrews 60. Geburtstag im Februar hatte der Palast ebenfalls schon auf große Feierlichkeiten verzichtet.

Virginia Roberts Giuffre, die ein Opfer Epsteins gewesen sein soll, behauptet, sie sei mehrmals zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden. Beim ersten Mal sei sie gerade mal 17 Jahre alt gewesen. Der britische Royal streitet die Vorwürfe allesamt ab. In einem TV-Interview für "Newsnight" sprach der Prinz im November 2019 über seine Beziehung zu Epstein. Da er Epsteins Taten darin nicht verurteilte und auch kein Mitgefühl für die Opfer zeigte, geriet der Auftritt zum PR-Desaster. Anschließend trat Prinz Andrew von seinen royalen Aufgaben zurück.

Lisa Philips, eine ehemalige Bekannte Epsteins, behauptete im Gespräch mit "The Sun" ebenfalls, dass Epstein eine ihrer Freundinnen zum Sex mit dem britischen Royal gezwungen habe. Die Betroffene soll damals Anfang 20 gewesen sein. Wie das ehemalige Model berichtet, habe sich die Freundin ihr 2004 unter Tränen anvertraut.

Quelle: ntv.de, lri/spot