Unterhaltung

"Zu oft damit beschäftigt" Scott Thomas schränkt Medien-Nutzung ein

imago0097271139h.jpg

Die Schauspielerin ist bekannt aus Filmen wie "Der englische Patient" und "Lachsfischen im Jemen".

(Foto: imago images/Landmark Media)

Soziale Medien wie Facebook, Instagram und Twitter zielen darauf ab, ihre Nutzer so lang wie möglich vor dem Bildschirm zu halten. Schauspielerin Kristin Scott Thomas möchte sich dem nicht mehr so stark aussetzen. Die Deutsch-Französin macht ihre ganz eigenen Erfahrungen mit der Plattform Instagram.

Die britisch-französische Schauspielerin Kristin Scott Thomas hat offenbar etwas für soziale Medien übrig. Auf ihrem Instagram-Account hält sie ihre Fans auf dem Laufenden und postet regelmäßig neue Bilder. Allerdings habe sie ihre Aktivitäten etwas heruntergefahren, wie sie im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" erzählt. "Zu Beginn war ich ziemlich enthusiastisch. Inzwischen begeistert es mich nicht mehr so richtig", sagt die 60-Jährige.

"Ich zeige Menschen gerne Dinge, die ich besonders oder eigenartig finde", erklärt Scott Thomas weiter. "Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mich viel zu oft und ausführlich damit beschäftigt habe." Das habe merkwürdige Gefühle in ihr ausgelöst. "Ich fing an zu vergleichen, so nach dem Motto: Die anderen haben einen viel schöneren Urlaub als ich", merkt die Schauspielerin lachend an.

Ein Moment sei für sie immer besonders deprimierend gewesen: "Wenn ich etwas gepostet hatte, was mir wirklich wichtig war, und keine Likes dafür bekommen habe. Für irgendein idiotisches Bild, auf dem ich eine Fratze ziehe, gab es viele Likes." Allerdings würde diesen Frust wahrscheinlich jeder Instagram-Nutzer kennen. Momentan hat sie über 71.000 Follower auf Instagram. "Am Anfang wollte ich sehen, ob ich 1000 Follower zusammenkriege, und dann aufhören. Aber wie Sie sehen, bin ich immer noch dabei."

Quelle: ntv.de, jru/spot