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US-Rapper starb im Februar Teenager sollen Pop Smoke getötet haben

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Der aufstrebende Rapper Pop Smoke wurde nur 20 Jahre alt.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Im Februar wird US-Rapper Pop Smoke in seinem Haus erschossen. Prominente Kollegen wie Nicki Minaj und 50 Cent trauern damals um ihn. Jetzt müssen sich vier junge Männer zwischen 15 und 19 Jahren wegen Mordes vor Gericht verantworten.

Rund fünf Monate nach dem Tod von US-Rapper Pop Smoke sind in Los Angeles vier Männer angeklagt worden. Ein 19-Jähriger und ein 18-Jähriger müssten sich wegen Mordes verantworten, teilte die Staatsanwaltschaft in Los Angeles am Dienstag mit. Ihnen droht bei Verurteilung die Todesstrafe.

Ein 17-Jähriger und ein 15-Jähriger wurden unter Anwendung des Jugendstrafrechts ebenfalls wegen Mordes angeklagt. Ob auch ein weiterer Mann, der vor wenigen Tagen gemeinsam mit den vier anderen festgenommen worden war, sich vor Gericht verantworten muss, stand zunächst noch nicht fest.

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Pop Smoke, der mit bürgerlichem Namen Bashar Barakah Jackson hieß, wurde im Februar in Los Angeles erschossen. Die Polizei gab an, dass am frühen Morgen ein Notruf über einen Hauseinbruch in den Hollywood Hills eingegangen sei. Mindestens einer der mutmaßlichen Täter hätte eine Maske und eine Schusswaffe getragen. Beim Eintreffen der Beamten sei der 20-Jährige mit Schusswunden aufgefunden worden. Im Krankenhaus wurde er für tot erklärt. Der US-Promiseite "TMZ" zufolge fand in dem Haus vorher womöglich eine Party statt.

Album posthum veröffentlicht

Erst wenige Tage vor seinem Tod hatte der aufsteigende New Yorker Musiker sein Album "Meet The Woo, V.2" veröffentlicht, mit dem er auf Anhieb auf Platz sieben der US-Billboard-Charts einstieg. Schon kurz nach Bekanntwerden seines Todes gab es Spekulationen zu den Motiven für die Tat. Rapper 50 Cent schrieb auf Twitter: "Kein Erfolg ohne Eifersucht, Verrat kommt von denen, die dir nahestehen. Ruhe in Frieden". Auch Kollegen wie Chance the Rapper und Nicki Minaj reagierten damals bestürzt.

Am 3. Juli erschien posthum das Album "Shoot For The Stars Aim For The Moon". An den 19 Songs wirkten Kollegen wie 50 Cent, Future, Quavo und Tyga mit. Eigentlich sollte es bereits früher erscheinen, doch wurde die Veröffentlichung aus Solidarität mit der "Black Lives Matter"-Bewegung verschoben, wie sein Produzent Steven Victor damals bei Instagram mitteilte.

Quelle: ntv.de, nan