Dienstag, 23. Juli 2019Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger
00:13 Uhr

Dritte Fußball-Liga knackt gleich mal Zuschauerrekord

Die dritte Fußball-Liga hat zum Saisonauftakt mit 112.874 Zuschauern gleich einen Rekord aufgestellt. Laut DFB war es "der bestbesuchte Auftakt seit Gründung der Liga im Sommer 2008". Die größte Kulisse gab es am Wochenende mit 20.147 Besuchern beim 1:1 zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und der SpVgg Unterhaching. Die Bestmarke lag bisher bei 112.779 Besuchern am ersten Spieltag der Saison zuvor. Damals waren 41.324 Zuschauer zur Partie zwischen Kaiserslautern und dem TSV 1860 München gekommen.

Zuschauer am ersten Spieltag

TSV 1860 München- SC Preußen Münster1:1 (0:1)15.000 Zuschauer
Würzburger Kickers - FC Bayern München II3:1 (1:0)7748 Zuschauer
1. FC Kaiserslautern- SpVgg Unterhaching1:1 (1:0)20.147 Zuschauer
MSV Duisburg - SG Sonnenhof Großaspach4:1 (1:1)12.831 Zuschauer
SV Meppen - FSV Zwickau0:2 (0:0)6460 Zuschauer
FC Hansa Rostock- Viktoria Köln3:3 (3:1)15.587 Zuschauer
1. FC Magdeburg- Eintracht Braunschweig2:4 (1:3)16.102 Zuschauer
Chemnitzer FC- SV Waldhof Mannheim1:1 (0:1)7381 Zuschauer
KFC Uerdingen- Hallescher FC1:0 (0:0)3300 Zuschauer
FC Carl Zeiss Jena- FC Ingolstadt1:2 (0:0)8399 Zuschauer
23:54 Uhr

Rad-Weltmeister Sagan weckt Buchmann mit Feuerlöscher

Der dreimalige Straßenrad-Weltmeister Peter Sagan schreckt mit seinen Scherzen auch vor Deutschlands Tour-Hoffnung Emanuel Buchmann nicht zurück. Dies erzählte der 29 Jahre alte Slowake dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Ich habe ihn damals um zwei Uhr morgens in seinem Zimmer geweckt - und den Inhalt eines Feuerlöschers in dem Raum verteilt. Er war natürlich sehr, sehr sauer." Sagan und Buchmann vertreten das Team Bora-Hansgrohe bei der Tour de France als Kapitäne. Sagan ist auf dem Weg zu seinem siebten Grünen Trikot, Buchmann liegt als Sechster des Gesamtklassements auf Kurs.

23:29 Uhr

Als Werder-Idol Bode (fast) Magath schachmatt setzte

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Hier spielt Marco Bode zugunsten von SOS Kinderdorf Schach am Bremer Markt.

(Foto: imago/nph)

Werder Bremens Aufsichtsratschef Marco Bode blickt in einem "Deichstube"-Interview aus Anlass seines 50. Geburtstags zurück auf seine Karriere. Als passionierter Schachspieler verrät der frühere Fußballprofi, dass er gerne mal seinen Ex-Trainer Felix Magath schachmatt gesetzt hätte. "Andreas Herzog hat ihn gefragt, ob Magath nicht mal gegen mich Schach spielen könnte. Süffisant sagte Andi, es würde die Mannschaft interessieren, wie das ausgeht", erzählt Bode. "Der Trainer blieb cool, rührte seinen Tee und hat dann in seiner typischen Art geantwortet: 'Glaubt ihr denn, es wäre gut für euch, wenn Marco mich schlägt?' Damit war das Thema erledigt."

Beim Blick auf die aktuelle Fußballer-Generation würde der frühere Nationalstürmer am liebsten mit dem jungen Werder-Stürmer Joshua Sargent tauschen. "Er steht am Anfang seiner Karriere, hat eine große Begabung, muss aber auch noch eine Menge tun, um es wirklich zu schaffen. Das ist eine ganz spannende Situation." Als Spieler wurde Bode mit den Bremern deutscher Meister, dreimal DFB-Pokalsieger sowie Europapokal-Gewinner 1992. Mit der deutschen Nationalmannschaft erreichte er 2002 das WM-Endspiel und gewann 1996 die EM in England.

23:01 Uhr

Rummenigge gewährt Boateng Pluspunkte

Karl-Heinz Rummenigge hat Innenverteidiger Jérôme Boateng gelobt. "Er hat sich innerhalb der Mannschaft sehr positiv verhalten und Pluspunkte gesammelt", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München kurz vor dem Ende der zehntägigen US-Tour des deutschen Fußballmeisters. Boateng, dessen berufliche Zukunft in München als offen gilt, habe "einen richtigen und guten Schritt getan" und sei in einer körperlich guten Verfassung. In dieser Nacht steht das letzte Testspiel an, Gegner in Kansas City ist ab drei Uhr unserer Zeit der italienische Erstligist AC Mailand.

22:30 Uhr

BBC: Hudson-Odoi verlängert für fünf Jahre bei Chelsea

Der lange vom FC Bayern umworbene englische Fußball-Nationalspieler Callum Hudson-Odoi steht laut einem Bericht der BBC kurz vor einer Vertragsverlängerung beim FC Chelsea.

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    Warum will nur niemand nach München?

    (Foto: imago images / Colorsport)

    Der 18 Jahre alte Flügelstürmer habe einem neuen Fünfjahresvertrag zugestimmt, berichtete der britische Sender. Er werde den Kontrakt noch vor Beginn der kommenden Saison unterschreiben.
  • Beim FC Bayern galt Hudson-Odoi lange als Wunschspieler. Chelseas neuer Trainer Frank Lampard hatte erklärt, er wolle, dass das Talent einen neuen Vertrag unterschreibe.
  • Hudson-Odoi absolviert nach einem Achillessehnenriss derzeit noch seine Reha und könnte möglicherweise schon im September wieder fit sein.
22:00 Uhr

Gedopter Olympiasieger muss nächstes Gold abgeben

Der usbekische Ringer Artur Taymazov ist erneut des Dopings überführt worden und muss auch seine Goldmedaille der Olympischen Spiele 2012 in London zurückgeben. Das Internationale Olympische Komitee teilte mit, bei einem Nachtest sei in einer vor sieben Jahren genommenen Probe des inzwischen 40 Jahre alten Taymazov Oral-Turinabol nachgewiesen worden. Der Schwergewichts-Ringer war schon im April 2017 überführt worden, bei seinem Sieg in Peking 2008 die gleiche Substanz sowie Stanozolol eingenommen zu haben. In seiner Vita bleibt vorerst noch der Olympiasieg 2004 in Athen stehen.

21:45 Uhr

Firat bewahrt Schalke vor weiterer Niederlage

Berkan Firat hat den Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 vor einer Testspielniederlage bewahrt. Der junge Mittelfeldspieler traf in der 82. Minute zum 1:1 (0:0 beim niederländischen Erstligaaufsteiger FC Twente Enschede. Zwei Minuten zuvor hatte Aleksandar Laukart die Gastgeber vor 19.000 Zuschauern im Stadion De Grolsch Veste in Führung gebracht. Zuletzt hatten die Schalker 1:2 gegen Norwich City verloren. Der nächste Test für die Mannschaft des neuen Trainers David Wagner findet am kommenden Montag ab 18 Uhr im Trainingslagers in Österreich gegen den italienischen Erstligisten FC Bologna statt.

21:20 Uhr

Hoffenheimer Rekordtransfer - Joelinton wechselt nach Newcastle

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Ab zu den Magpies: Joelinton.

(Foto: imago/Nordphoto)

Für eine Rekordsumme lässt Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim Angreifer Joelinton zu Newcastle United in die englische Premier League ziehen. Der 22 Jahre alte Brasilianer unterschrieb einen Vertrag bis 2022. Es sei der "finanziell bislang größte Transfer in der Geschichte", teilte der Klub mit. Bisheriger Rekordwechsel war der von Roberto Firmino im Jahr 2015 für 41 Millionen Euro zum FC Liverpool.

Nach den Abgängen von Nico Schulz zu Borussia Dortmund und Kerem Demirbay zu Bayer 04 Leverkusen ist Joelinton der dritte Leistungsträger, der geht. Der Angreifer hatte in der vergangenen Saison in 28 Spielen sieben Tore erzielt und war nicht mehr mit ins Trainingslager gereist. "Ich weiß, was ich der TSG Hoffenheim zu verdanken habe", ließ er mitteilen.

18:35 Uhr

Russischer Boxer stirbt nach Kopfverletzung im Kampf

Der russische Profiboxer Maxim Dadaschew ist nach einer beim Kampf in Oxon Hill in den Vereinigten Staaten von Amerika erlittenen Kopfverletzung gestorben.

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    Maxim Dadaschew.

    (Foto: imago images / ZUMA Press)

    Der 28-Jährige sei in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte der russische Boxverband mit. Man werde den Fall und auch die Behandlung im Krankenhaus sehr genau untersuchen, sagte Verbandschef Umar Kremljow.
  • Zuvor war der Superleichtgewichtler aus St. Petersburg operiert und in ein künstliches Koma versetzt worden.
  • Dadaschew hatte am Freitagabend in dem Kampf gegen Subriel Matias aus Puerto Rico schwere Treffer hinnehmen müssen, so dass sein Trainer zum Ende der elften Runde das Handtuch zum Zeichen der Aufgabe warf.
  • Danach wurde der Boxer auf einer Trage aus dem Ring gebracht. Bei ihm wurde ein schwerer Hirnschaden diagnostiziert. Der Verband werde die Familie finanziell unterstützen, hieß es.
18:16 Uhr

EU-Kommission: Kein generelles Kunstrasen-Verbot

Die EU-Kommission teilt mit, sie arbeite nicht an einem grundsätzlichen Verbot von Kunstrasenplätzen. Ob oder wann das Granulat verboten werde, ließ eine Sprecherin der Kommission aber offen. Der DFB hatte davor gewarnt, dass bei einem Verbot von Mikroplastik Tausende Fußballplätze in Deutschland umgebaut werden müssten. Das Mikroplastik wird nach Hersteller-Angaben aufgestreut, um das Verletzungsrisiko der Spieler zu verringern. Zudem rolle und springe der Ball dann besser.

17:38 Uhr

Caleb Ewan sprintet bei der Tour zum zweiten Sieg

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Caleb Ewan siegte im Zielsprint der 16. Etappe der Tour de France vor Elia Viviani.

(Foto: REUTERS)

Caleb Ewan hat die 16. Etappe der Tour de France gewonnen. Der 24 Jahre alte Australier setzte sich in einem Massensprint in Nimes durch und feierte damit seinen zweiten Tagessieg bei der Frankreich-Rundfahrt. Die Plätze zwei und drei belegten nach 177 Kilometer mit Start und Ziel in Nimes Elia Viviani aus Italien und der Niederländer Dylan Groenewegen.

Der Franzose Julian Alaphilippe verteidigte problemlos das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. Beendet ist das Rennen indes für Mitfavorit Jakob Fuglsang. Nach einem Sturz etwa 30 Kilometer vor dem Ziel stieg der auf Gesamtrang neun liegende Däne ins Begleitauto und gab die Frankreich-Rundfahrt 2019 vorzeitig auf. Und hier geht's zur ausführlichen Meldung.

17:21 Uhr

Nach Wimbledon-Frust: Zverev spaziert in Hamburg ins Achtelfinale

Tennisprofi Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier in seiner Heimatstadt Hamburg problemlos ins Achtelfinale eingezogen. Drei Wochen nach seiner Erstrundenniederlage in Wimbledon setzte sich der 22-Jährige mit 6:4, 6:2 gegen den Chilenen Nicolas Jarry durch und sammelte frisches Selbstvertrauen. Nächster Gegner ist der Italiener Marco Cecchinato oder der Argentinier Federico Delbonis. Auch Rudolf Molleker (Berlin) ist weiter im Turnier. Zverev schlägt erstmals seit 2016 wieder in Hamburg auf. Nach seinem Wimbledon-Aus hatte er den schwelenden Streit mit seinem Ex-Manager Patricio Apey beklagt und Trainer Ivan Lendl kritisiert.

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17:08 Uhr

Tour-Anwärter Fuglsang stürzt und muss aufgeben

Bitterer Moment für Jakob Fuglsang: Der Radprofi vom Team Astana muss die Tour de France während der 16. Etappe beenden. Nach einem Sturz rund 27 Kilometer vor dem Ziel nahm er seinen Helm ab. Fuglsang war als Neunter der Gesamtwertung in die heutige Etappe gegangen. Er ist nun offenbar mit einer Verletzung im Schulterbereich auf dem Weg ins Krankenhaus. Für Fuglsang war es bereits der zweite Sturz bei dieser Tour.

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16:39 Uhr

Skilangläufer wegen Dopings für vier Jahre gesperrt

Die ehemaligen Skilangläufer Max Hauke und Dominik Baldauf sind fünf Monate nach dem Dopingskandal bei den Nordischen Weltmeisterschaften in Seefeld für vier Jahre gesperrt worden. Das teilte die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission mit. Die Sperren gelten rückwirkend ab dem 1. März und enden am 28. Februar 2023. Beide Österreicher hatten Eigenblutdoping gestanden. Hauke war in Seefeld mit einer Bluttransfusion im Arm gefilmt worden, das Video davon gelangte über soziale Netzwerke an die Öffentlichkeit. Auch Baldauf hatte sich vom Erfurter Sportarzt Mark S. behandeln lassen. Beide hatten erklärt, ein neues Leben abseits des Leistungssports beginnen zu wollen.

16:07 Uhr

DFB will lange Übergangsphase für Kunstrasenplätze

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Symbolfoto Kunstrasen. Ist aber gar keiner, oder?

(Foto: imago images / Ulmer)

Kunstrasenverbot? Was die Fußballklubs Deutschlands mächtig aufregt, beschäftigt jetzt auch den DFB. Der fordert nun einen Bestandsschutz für derzeit genutzte Spielflächen.

  • "Wir beschäftigen uns seit geraumer Zeit sehr intensiv mit dem Thema und denkbarer Auswirkungen auf die zahlreichen Vereine im Amateurfußball. Eins ist klar: Der DFB und seine Landesverbände fordern einen Bestandsschutz der in Betrieb befindlichen Kunstrasenplätze. Möglichst lange Übergangszeiten sind im Sinne hunderttausender Amateurfußballer und -fußballerinnen unerlässlich, um den Sportbetrieb nicht zu gefährden", sagte der für Sportstätten und Umweltfragen zuständige DFB-Vizepräsident Erwin Bugar.
  • Die Europäische Chemikalienagentur (Echa) prüft derzeit die Auswirkungen von Mikroplastik. Im Fall der Kunstrasenplätze geht es konkret um das Auffüllen von Granulat. Am Ende der laufenden Konsultationen könnte ein Verbot des Nachfüllens durch die EU stehen und ein Umbau von möglicherweise tausender Plätze notwendig werden.
  •  "Gleichzeitig muss natürlich an nachhaltigen und bestmöglich umweltverträglichen Lösungen für die Zukunft gearbeitet werden. Wir gehen davon aus, dass sich die Belastungswerte für die Umwelt durch Kunstrasenplätze geringer darstellen, als das an mancher Stelle derzeit spekuliert wird. Hier bedarf es aber für die Einordnung zunächst valider Zahlen", sagte Bugar.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

15:44 Uhr

Struff in Hamburg locker weiter

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Geht doch: Jan-Lennard Struff.

(Foto: imago images / Tischler)

Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist beim ATP-Turnier in Hamburg souverän ins Achtelfinale eingezogen. Der an Nummer sieben gesetzte Warsteiner bezwang in seinem Auftaktspiel am Rothenbaum den Brasilianer Thiago Monteiro mit 6:1, 6:3. Struff ist nach Rudolf Molleker der zweite deutsche Profi unter den besten 16. In der zweiten Runde trifft er auf Pablo Carreno Busta (Spanien) oder den Münchener Yannick Hanfmann.

Lokalmatador Alexander Zverev greift ab 14.30 Uhr ins Geschehen ein. Der Weltranglisten-Fünfte, der zuletzt in der ersten Runde von Wimbledon scheiterte, trifft in einem kniffligen Duell auf den Chilenen Nicolas Jarry. Zverev schlägt erstmals seit 2016 wieder in seiner Heimatstadt auf.

15:01 Uhr

Buhrufe von den Athleten: Wieder eskaliert der Ärger um Sun Yang

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Katsuhiro Matsumoto, Sun Yang, Martin Malyutin - und Duncan Scott.

(Foto: imago images / GEPA pictures)

Kein WM-Tag ohne Aufregung um Sun Yang: Der dopingvorbelastete Schwimmer aus China gewann bei den Titelkämpfen in Gwangju dank einer Disqualifikation seine zweite Goldmedaille - und verlor dann die Nerven. Als der drittplatzierte Duncan Scott ihm bei der Siegerehrung den Handschlag verweigerte, brüllte Sun ihn auf dem Podest an.

Sun hatte bei seinem elften WM-Titelgewinn von der Disqualifikation des Litauers Danas Rapsys profitiert, der vor ihm angeschlagen hatte. Auf der Anzeigetafel erschien zunächst der Name des Vizeeuropameisters als Sieger auf Paul Biedermanns Weltrekordstrecke 200 m Freistil, doch Sekunden später blinkte "DSQ" (Disqualifikation) auf. Sun jubelte demonstrativ, Buhrufe mischten sich mit Jubelschreien der chinesischen Fans.

14:24 Uhr

Kovac "geht davon aus, dass Boateng bleibt"

Jérôme Boateng galt beim Fußball-Bundesligisten FC Bayern München als so gut wie abgeschrieben. Nun deutet sich die Wende an. Trainer Niko Kovac geht von einem Verbleib des Ex-Weltmeisters aus. Er werde die "gleichen Chancen" bekommen wie andere Spieler auf der Position.

14:22 Uhr

Köhler erschwimmt historisches WM-Silber

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Nach einem starken Vorlauf durfte sich Sarah Köhler schon eine Medaillenchance ausrechen - am Ende wurde es Silber über 1500 Meter.

(Foto: imago images / Insidefoto)

Sarah Köhler sichert sich bei der Schwimm-WM in Südkorea Silber über 1500 Meter. In einem überragenden Rennen schwimmt die 25-Jährige nicht nur zur Medaille, sondern auch in die Geschichtsbücher. Dabei muss sie nur wenige Stunden zuvor die Pleite ihres Freundes Florian Wellbrock verkraften.

13:49 Uhr

FCB bietet 18, Espanyol fordert 40 Millionen für Roca

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Marc Roca besiegte mit der U21 Spaniens das deutsche Team im Finale der EM in Italien.

(Foto: imago images / Sportimage)

Der FC Bayern soll Spaniens U21-Star Marc Roca von Espanyol Barcelona auf dem Zettel haben. Nun soll der deutsche Rekordmeister sogar ein erstes Angebot abgeben haben - und kläglich gescheitert sein. Wie "Catalunya Rádio" berichtet, haben die Münchner dem spanischen Klub 18 Millionen Euro plus Boni für Roca geboten. Für Espanyol offenbar viel zu wenig. Die Katalanen beharren demnach auf die im Vertrag bis 2022 festgeschriebenen 40 Millionen Euro Ablöse.

Laut "Marca" und "Bild" besteht bereits Einigkeit zwischen den Bayern und dem spanischen U21-Europameister über einen Fünfjahresvertrag. Der Berater des 22-jährigen Mittelfeldspielers hatte sogar Kontakt bestätigt. Doch Rocas Berateragentur dementierte Verhandlungen mit den Münchnern: "Momentan können wir keine Verhandlungen mit dem FC Bayern bestätigen. Es gibt nichts in diese Richtung."

12:24 Uhr

Kuriose Transferposse: Ex-BVB-Profi "lügt immer wieder alle an"

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Ein Tor gelang Emre Mor in zwei Jahren in der spanischen Liga.

(Foto: imago images / Marca)

In Dortmund werden sie sich noch an Emre Mor erinnern: Der "türkische Messi", wie man ihn nannte, machte in der Saison 2016/2017 zwölf Spiele für den BVB und zog dann weiter nach Spanien zu Celta Vigo. Dort will der 21-Jährige aber nicht bleiben - und diente sich hinter dem Rücken seines Beraters Erik Alonso gleichzeitig bei den Istanbuler Erzrivalen Besiktas und Galatasaray an. Was an sich schon kein besonders eleganter Schachzug ist, aber Mor habe sich auch noch als ablösefrei angeboten, wie in der Türkei berichtet wird. Das Problem: Ein Vertrag bis 2022, in dem mutmaßlich nichts von einer Ausstiegsklausel in Höhe von null Euro steht.

"Er lügt alle immer wieder an", wird Alonso bei Radyospor zitiert und wirft seinem Mandanten "völlig inkonsequentes und unprofessionelles Handeln" vor. Mentale Probleme seien im Spiel. Wie auch immer: In der Woche Sonderurlaub, die ihm sein Klub für Transferbemühungen gewährte, hat der junge Angreifer jedenfalls effektiv genutzt - um so viel Porzellan zu zerdeppern, wie es eben in so kurzer Zeit nur möglich ist.

Mor kam in zwei Jahren nur auf 33 Spiele in der spanischen Liga - auch, weil er wegen mehrerer Undiszipliniertheiten immer wieder aus dem Team verbannt worden war.

12:41 Uhr

Wenn ein Beach-Duo seinen Verband anzeigt

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Cinja Tillmann (links) und Kim Behrens werfen dem Deutschen Volleyball-Verband vor, sich nicht an die eigenen Fair-Play-Regeln zu halten.

(Foto: imago images / Beautiful Sports)

Der Deutsche Volleyballverband hält Kim Behrens und Cinja Tillmann für nicht gut genug. Er meldet das Duo von internationalen Turnieren ab, um die Plätze mit Nationalteams zu besetzen. Die beiden prangern eine "krasse Ungerechtigkeit" an. Nun greifen sie zu drastischen Mitteln. Von Felix Meininghaus

11:45 Uhr

Matthäus plädiert für Sané: "Passt besser zu Bayern als Neymar"

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Matthäus mag ihn: Leroy Sané.

(Foto: dpa)

Leroy Sané ist wohl der einzige, der über seinen möglichen Abgang von Manchester City schweigt. Jetzt hat sich nämlich auch Lothar Matthäus eingemischt - und sich klar für einen Transfer zum Rekordmeister FC Bayern München ausgesprochen.

  • "Wenn man mich fragt, was mit Spielern wie Bale, Neymar oder Coutinho wäre, favorisiere ich aus Bayern-Sicht immer noch Sané", schreibt der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne bei skysport.de.
  • "Ich weiß zwar nicht, wie der Spieler aktuell denkt und wie seine Entscheidung ausfallen wird, aber die Bayern-Bosse haben mit Sicherheit alles gut vorbereitet und einen guten Plan."
  • Aus Sicht von Matthäus passt der Nationalspieler "mit seiner Art und dem Paket aus Qualität und Charakter zum Verein, der bei aller Sehnsucht nach der Champions League und dem jährlichen Streben nach maximalem Erfolg auch noch die 'Mia-san-mia'-Mentalität hat."
11:02 Uhr

Jungs kicken am Strand - und Lionel Messi steigt ein

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Es sieht aus, wie die Traumsequenz eines Nachwuchskickers oder eine Szene aus einem besonders kitschigen Werbeclips - und doch ist es nur die Dokumentation des legendärsten Ferienerlebnisses des Jahres: Ein junger Engländer traf im Karibikurlaub am Strand auf Lionel Messi - und der Weltstar ließ es sich nicht nehmen, in einen kleinen Strandkick einzusteigen.

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10:19 Uhr

Radsport-Hoffnung Buchmann ist "hundert Prozent sauber"

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Emanuel Buchmann überzeugt derzeit bei der Tour de France.

(Foto: picture alliance/dpa)

Gute Nachrichten für die deutschen Radsport-Fans: Die deutsche Tour-Hoffnung Emanuel Buchmann ist nach eigenen Angaben nie mit illegalen Substanzen konfrontiert worden! "Doping wurde mir nie angeboten. Ich denke, wenn ich so weit vorn mitfahre, dann zeigt das, dass es so schlecht um die Sauberkeit des Radsports nicht stehen kann", erklärte der 26 Jahre alte Buchmann der "Bild"-Zeitung. Man möchte es so gerne vorbehaltlos glauben, auch wenn bisher noch jeder deutsche Dopingsünder mindestens einmal in seiner Karriere versichert hat, absolut sauber zu sein.

Dass das Peloton komplett sauber ist, glaubt Buchmann trotzdem nicht. "Hundert Prozent sauberen Sport gibt es nicht, auch im Radsport nicht. Für meinen Teil kann ich sagen, ich bin hundert Prozent sauber", erklärte der Ravensburger, der die Top 10 als sein Ziel beim größten Radrennen der Welt ausgegeben hat und derzeit aussichtsreich auf Platz sechs der Gesamtwertung liegt.

09:42 Uhr

Wasserballer verpassen Wunder denkbar knapp

Die deutschen Wasserballer haben bei den Weltmeisterschaft nur knapp den Halbfinaleinzug und eine Sensation gegen den Weltmeister verpasst. Die Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm verlor am Dienstag in Gwangju im ersten WM-Viertelfinale seit acht Jahren mit 8:10 (2:1, 1:3, 3:3, 2:3) gegen Kroatien.

Im umkämpften Duell hielt die leidenschaftlich kämpfende deutsche Mannschaft bemerkenswert gut mit, führte nach dem ersten Viertel sogar. Der London-Olympiasieger zog dann auf 7:3 davon, doch mit starker Moral kam Deutschland wieder auf 6:7 heran. Im Schlussviertel glich Mateo Cuk sogar aus. Kroatien behielt jedoch die Oberhand. Bester Torschütze gegen den haushohen Favoriten war Lucas Gielen mit drei Treffern.

09:10 Uhr

Fünf Milliarden Dollar: Cowboys sind der wertvollste Klub der Welt

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Quarterback Dak Prescott von den Dallas Cowboys, rechts.

(Foto: imago/Icon SMI)

Sportlich läuft es zwar seit zwei Dekaden eher mittelprächtig, wirtschaftlich legt Ex-NFL-Champion Dallas Cowboys allerdings eine einzige Erfolgsgeschichte hin: Wie das Wirtschaftsmagazin "Forbes" berichtet, sind die Texaner zum vierten Mal hintereinander der wertvollste Sportklub der Welt. 5 Milliarden Dollar (knapp 4,5 Milliarden Euro) beträgt der Wert der Cowboys, die Eigentümer Jerry Jones 1989 für 150 Millionen Dollar gekauft hatte.

Real Madrid (4,24 Milliarden Dollar) wird als teuerste Fußballklub auf Platz drei der Liste direkt vor dem FC Barcelona (4,02) geführt, der FC Bayern München rangiert auf Platz 17 (3,02).

08:49 Uhr

Box-Protz Mayweather Jr. soll China "exzellente Ergebnisse" bringen

Wer Floyd Mayweather Jr. kennt, weiß, dass dieses Engagement für seine Partner sicher nicht billig wird: Der zurückgetretene Ex-Weltmeister soll Chinas Boxern bei der Jagd nach olympischen Medaillen helfen. Der Boxverband des asiatischen Landes heuerte den 42-Jährigen als "besonderen Berater" an. Der Amerikaner werde "seinen Einfluss und seine Möglichkeiten" in die Waagschale werfen, um dem "chinesischen Box-Projekt bei den Sommerspielen Tokio 2020 zu exzellenten Ergebnissen zu verhelfen", hieß es in einer Mitteilung.

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Der in seiner Karriere in 50 Kämpfen ungeschlagene Mayweather hatte zuletzt im August 2017 gekämpft und dabei den Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor besiegt. Alleine an diesem Kampf verdiente Mayweather 275 Millionen US-Dollar. Der Ex-Boxer ist dazu für seinen "geschmackvollen" Umgang  mit Geld bekannt.

08:22 Uhr

Medaillenjagd, Endspurt, Sensationslust - Das wird heute wichtig

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Vor drei Wochen gingen die deutschen Wasserballer (schwarze Badekappe) gegen Kroatien noch mit 10:22 baden. Wird heute alles besser?

(Foto: imago images / Pixsell)

Liebe Leserinnen und Leser,

heute wird´s wieder heiß im Land – wie gut, dass uns erfrischender Wassersport durch den Vormittag begleitet. Und um 8.30 Uhr steht bei der Schwimm-WM in Südkorea auch direkt ein Highlight an: Wasserball-Viertelfinale, Deutschland gegen Kroatien. Die deutschen Chancen auf ein Weiterkommen stehen zwar nur bei "zehn Prozent", sagt Bundestrainer Hagen Stamm. Für den Einzug ins Halbfinale "müssten schon Weihnachten, Ostern und Nikolaus zusammenfallen". Aber der 23. Juli ist ja fast die Mitte, wo sich die Feiertage durchaus mal treffen könnten. Unter den deutschen Schwimmern hat die deutsche Rekordhalterin Sarah Köhler über 1500 Meter (ab 13 Uhr) die größten Chancen auf eine Medaille. Freiwasser-Weltmeister Florian Wellbrock erlebte dagegen bereits ein Debakel.

Nach dem Ruhetag gestern macht sich das Peloton bei der Tour de France auf den "nur noch" knapp 1000 Kilometer langen Endspurt. Bevor es in die Alpen geht, wo die Siegaspiranten um Emanuel Buchmann das Rennen bestimmen werden, gibt es heute auf der 16. Etappe wohl die letzte Chance für die Sprinter vor Paris.

Unter Hamburgs Sonne wird der zuletzt so arg gebeutelte Lokalmatador Alexander Zverev nach Erstrundenaus in Wimbledon nebst anschließender "Flucht" von der Profitour ab 15.30 Uhr beim ATP-Turnier am Rothenbaum gegen den Chilenen Nicolas Jarry wohl gehörig ins Schwitzen kommen. Außer der deutschen Nummer eins schlagen ab 11.30 Uhr auch noch Jan-Lennard Struff, Yannik Hanfmann und Julian Lenz in der Hansestadt auf.

Wenn Sie jetzt sagen, dass Ihnen das bei der Hitze alles viel zu turbulent und hektisch ist mit dieser Jagd nach Toren, Bällen und Zeiten, haben wir noch etwas Entschleunigendes für Sie: Unser Kolumnist Ben Redelings hat eine wahnsinnig unterhaltsame Geschichte ausgekramt und aufgeschrieben: Es geht um Sex, um die spektakuläre Verhaftung eines Bundesligatrainers, um eine Presseschlammschlacht – oder doch nicht?

Was auch immer Sie vorhaben: Bleiben Sie cool und auf Empfang. Wir versorgen Sie mit Entwicklungen und Ergebnissen.

Ihr Till Erdenberger

07:55 Uhr

"Wenige Chancen": 2020 wohl kein Formel-1-Rennen in Deutschland

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Zu wenige Zuschauer, zu hohe Kosten: 2020 wird wohl kein Formel-1-Rennen auf dem Hockenheimring stattfinden.

(Foto: imago/DeFodi)

Schlechte Nachrichten für Deutschlands Formel-1-Fans - und diesmal hat das nichts mit dem dauerkriselnden Sebastian Vettel zu tun: Die Betreiber des Hockenheimrings haben keine große Hoffnung auf ein Formel-1-Rennen in Deutschland im kommenden Jahr.
"Für 2020 sieht es so aus, dass es hier keinen deutschen Grand Prix gibt. Es sollen 21 Rennen bleiben, Hanoi und Zandvoort kommen hinzu, also müssen Veranstaltungen rausfallen. So wie es aussieht, gehören Barcelona und Mexiko zu den Kandidaten, wir auch", sagte Hockenheimring-Geschäftsführer Georg Seiler. Der Hockenheimring kann sich aufgrund gesunkenen Zuschauerinteresses die Antrittsgebühr nicht mehr leisten. "Eine Hintertür gibt es, aber ich sehe im Moment wenige Chancen."

07:25 Uhr

Von wegen "kein Respekt": Zidane kontert Bale-Berater

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"Der Klub arbeitet an seinem Abschied. Lasst uns hoffen, dass es bald passiert."

(Foto: imago/AFLOSPORT)

Gareth Bale wird Real Madrid verlassen. Es geht nur noch um das "Wann" und das "Wohin". Bis es so weit ist, unterhalten die Beteiligten an der Transfergeschichte die Fußballwelt noch ein bisschen.

Jetzt hat Reals Trainer Zinedine Zidane einen respektlosen Umgang mit dem walisischen Fußballstar Gareth Bale bestritten. "Ich habe niemanden nicht respektiert, am allerwenigsten Gareth", erwiderte der 47-Jährige einen Tag vor dem Testspiel der Königlichen gegen den FC Arsenal auf die Kritik von Bales Berater Jonathan Barnett.

Bale selbst habe aufgrund von Transferverhandlungen auf einen Einsatz beim International Champions Cup gegen Bayern München (1:3) verzichtet, so Zidane. Nach dem Spiel hatte der Franzose über Bale gesagt: "Der Klub arbeitet an seinem Abschied. Lasst uns hoffen, dass es bald passiert."

Barnett reagierte daraufhin gegenüber der französischen  Nachrichtenagentur AFP empört: "Zidane ist eine Schande, er zeigt  keinen Respekt für einen Spieler, der so viel für Real Madrid getan  hat". Der Berater bestätigte aber zugleich, dass man an einem Wechsel arbeite.

06:36 Uhr

Barças Interesse "ist eine Riesenehre" für Alaba

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"Natürlich ist es eine Wertschätzung": David Alaba.

(Foto: imago images / Norbert Schmidt)

Es ist ja nun nicht so, als hätte der FC Bayern nicht schon genug Stress, seinen Kader für große Aufgaben zu veredeln. Jetzt flammen wohl die nächsten Störfeuer auf - und es geht ausnahmsweise nicht um Spieler, die kommen sollen - sondern um einen fest eingeplanten Leistungsträger, der schon lange da ist.

Außenverteidiger David Alaba fühlt sich nämlich von einem angeblichen Interesse des FC Barcelona geschmeichelt. "Natürlich ist es eine Wertschätzung, natürlich ist es eine Ehre für mich", sagte der österreichische Nationalspieler in Kansas City während der USA-Reise des deutschen Fußball-Rekordmeisters.

Der 27-Jährige, der schon als Jugendspieler nach München kam, erklärte nach dem Training der Bayern vor dem Testspiel gegen den AC Mailand im Children's Mercy Park Stadium aber auch: "Ich habe den Fokus voll und ganz hier in München und auf der Vorbereitung. Ich denke, wir haben viel vor in der neuen Saison."