Formel1

Cockpit bei Haas schon verloren? F1-Gerüchte um Mazepin sorgen für Aufsehen

Darf nicht in Silverstone an den Start gehen: Haas-Pilot Nikita Masepin.

Nikita Mazepin fährt in der kommenden Saison womöglich nicht mehr für das Haas-Team.

(Foto: -/Haas F1 Team/dpa)

Die Formel 1 verzichtet auf ein generelles Startverbot für russische Piloten in der Königsklasse. Für Nikita Mazepin ist das eigentlich eine gute Nachricht, doch dann tauchen Gerüchte auf, dass sein Rennstall die Trennung vom 23-Jährigen vollzieht. Auf Nachfrage reagiert Haas schmallippig.

Mick Schumacher bekommt in der Formel 1 offenbar einen neuen Teamkollegen. Wie Sky meldet, trennt sich sein US-Rennstall Haas nämlich von Nikita Mazepin. Dem Bericht zufolge steht die Trennung von dem 23 Jahre alten Russen bereits fest. Eine Bestätigung für den Vorgang gibt es bislang noch nicht. Auf Anfrage von RTL/ntv teilte das US-Team lediglich mit: "Wir haben kein Statement oder Kommentar veröffentlicht. Wenn jemand etwas vermeldet, dann ist es nur Spekulation." Die Nachfrage, ob Mazepin die anstehenden Tests fahren werde, blieb seitens des Rennstalls unbeantwortet.

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Laut Sky soll der amerikanisch-brasilianische Ersatzfahrer Pietro Fittipaldi das Cockpit von Mazepin übernehmen und bereits bei den Testfahrten vom 10. bis 12. März in Bahrain am Steuer sitzen. Die Fortsetzung von Mazepins Karriere in der Formel 1 war infolge den jüngsten Entwicklungen nach der russischen Invasion in der Ukraine immer unsicherer geworden. In der Königsklasse dürfte der Russe dank FIA-Entscheidung zwar unter neutraler Flagge fahren, aber der britische Motorsportverband hatte ihm zuletzt bereits ein Silverstone-Startverbot erteilt.

Günther Steiner, der Teamchef des amerikanischen Teams, hatte in der vergangenen Woche auch die weitere Zukunft des russischen Bergbauunternehmens Uralkali als Geldgeber offengelassen. Nikitas Vater Dmitri Mazepin ist Mehrheitseigentümer von Uralkali. Laut Sky werde nun auch eine Trennung vom Hauptsponsor immer wahrscheinlicher. Am dritten und letzten Tag der Testfahrten auf dem Grand-Prix-Kurs in Barcelona war das Team zuletzt mit einem ganz in weiß lackierten Wagen angetreten und verzichtete bereits auf die Werbung durch den Sponsor in den russischen Nationalfarben.

Quelle: ntv.de, tno

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